Donnerstag, 21. November 2013

Der klerikale Witz des Tages.


Also manchmmal weiß ich echt nicht, ob ich lachen oder heulen, oder  nach dem Vorbild Nikolaus von der Flüe's, in die absolute Einsamkeit, um dort zu beten und zu büßen, gehen soll, wenn ich höre, was unsere Bischöfe so verbraten.
Da hätten wir zunächst den Bischof von Trier, der sich darüber sorgt, dass die Leute aus der evangelischen Kirche austreten, wobei er den Grund ja auch gleich weiß, den Bischof von Limburg.
Ich meine ist ja praktisch, so ein Universalschuldiger.
Vielleicht treten die Leute jedoch  deshalb aus der Kirche aus, weil unsere Amtsträger zwar ergreifend von der Barmherzigkeit Gottes reden können, aber selber eine solche nicht üben und jeden, ich wiederhole jeden, angegriffenen Mitbruder im Amt oder auch nur in der Gemeinschaft (=Mitkatholik),  sofort fallen lassen, wenn er ins Visier irgendwelcher Jäger gerät.
Naja denkt man sich, da habe ich ja nix davon und wenn es für mich, warum auch immer, hart auf hart kommt, diese Kirche da,  die setzt sich für mich nicht ein!
Dann stell ich meine Sache doch lieber auf mich selber!
Die Leute wissen, dass sie in einer Gemeinschaft der Reinen und absolut Guten, eh nie aufgenommen werden würden und wollen im Prinzip Schutz vor dem Halali der Medien, von dem man weiß, das kann jeden treffen, aber genau das gewährt die Kirche sichtbar nicht.

Der andere Witz, den liefert Bischof Schick der beklagt,  dass die Männer sich nicht mehr in der Kirche engagieren. Je nun, springen halt überall die Frauen rum und all überall, wird uns ja verkündet, dass das was Frauen klassisch machen, eh nix taugt.
Selber schuld! möchte man da rufen!



Ich weiß ja, das ist jetzt politisch und ecclesial schwer unkorrekt, aber ich habe selber lange gebraucht, um festzustellen, dass das, was man so klassisch, im Brustton der Überzeugung, unter frauenfeindlich subsumiert, im Grunde einfach mütterfreundlich ist. Und die demografische Katastrophe,  die ja  nicht mehr zu leugnen ist, auch wenn sie vornehm, demografischer Wandel, genannt wird, gibt mir recht.
Will heißen, lasst doch die Frauen wieder Frauen sein, schätzt das wert, was sie tun, und begreift, dass auch eine Frau nicht gleichzeitig in irgendwelchen (im Grunde total unwichtigen Labergremien) rumhocken kann und dazu gleichzeitig beim Gemeindefest Geschirrspülen kann.
Männer müssen Männer sein können und dazu gehört auch, in Gremien und Vereinsvorständen, sich wichtig vorkommen zu können und in dem Moment wo die Frauen das auch glauben, dass es sooooo wichtig sei und da auch mitmischen, ziehen sich die Männer zurück und die machen dann nicht das, was eigentlich wichtig ist, sich um den Nachwuchs kümmern, Geschirrspülen, Tische hübsch dekorieren und Kuchen backen. Und das wirklich Wichtige kann nur getan werden im Innenraum, der aber nur dann ein Innenraum ist, wenn es auch ein Äußeres gibt und dieses Äußere eben stabil ist und das ist eben Domäne der Männer.
Und genau hier unterscheiden sich die Geschlechter und sind dennoch aufeinander angewiesen und man kann nicht, wie ich das oben polemisch behauptet haben von wichtiger und unwichtiger reden.
Gut ist das in zahlreichen Krippendarstellunge zu sehen. z.B hier

Hier noch der Link ,zu einer wunderschönen Ikone zum Thema heilige Familie, aber ich weiß nicht wo das Copyright liegt, deshalb nur der Link
Aber wie gesagt,  heutzutage total uncool und unwichtig, das Hingeordnet sein auf den Nachwuchs.
Wobei meine Tochter mir neulich erklärt hat, dass sie in Erdkunde (ging um China, Stichwort ein Kind Politik) gelernt haben, dass es einfach zu viele Menschen gäbe.
Davon mal abgesehen, dass man in der Tat nicht einfach unverantwortlich Kinder in die Welt setzen soll, und man das durchaus differenzieren kann; wobei ich ja immer sage, je nun wer das nicht will, dann auch nix Sex ,passt dann schon. Ist auch gut für die Kultur, weil ja wir seit Freud wissen, dass die kompensierte, sublimierte Sexualität die Kultur hebt.
Aber das führt zu weit, mir kommt es immer so vor,  als würde sich heutzutage eine wahre Heidenangst vor den Müttern breit machen, weil man die Fruchtbarkeit der Frau als etwas Böses, absolut zu Verhinderndes, betrachtet und es ist auch so, dass bei den Heiden und auch in der Antike die Verehrung der Fruchtbarkeitsgöttinen durchaus zweischneidig war.
Rick Riordan hat es ja in seinen "Helden des Olymps" Bänden aufgegriffen, wo es darum geht, dass Gaia erwacht und diese Katastrophe, unbedingt verhindert werden muss.
Dies Bücher sind einfach ein Versuch (ich finde ein guter), die klassischen Sagen des Altertums, in die Gegenwart hinein zu übersetzen.
Und da wären wir wieder bei Guardini, der lapidar feststellt, dass das Heidnische ins Dämonische kippt, wo es gewählt wird aus der bewussten Ablehnung Christi.
Und er schreibt Weihnachten 1945! "..wohin das führt haben wir in den letzten 12 Jahre erlebt!" und ich füge hinzu es wird auch diesmal zu keinem besseren Ergebnis führen (zu einem anderen zwar, das ist klar, aber besser wird es nicht).
Nur schade und irgendwie traurig, dass unsere Hirten, den zeitgeistigen, aufgesetzten Optimismus, als christliche Hoffnung auszugeben versuchen.
Ja wahrhaftig! wir sind wie Schafe ohne Hirten, ein Glück dass Advent wird. 

Kommentare:

  1. Romanissimus21.11.13, 17:24

    Einen grossen Dank der Verfasserin für dieses grossratige Plädoyer dafür, wo die Frau hingehört und ihr schöpfungsmäßiger Platz ist. ich habe ihn ausgedruckt und werde ihn heute Abend meiner Frau zum Lesen geben, die bedauerlicherweise auch immer wieder mit ihrem angeblich "frauenfeindlichen" KKK-Dasdein hadert.

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    1. Hoffentlich müsse Sie dann nicht auf dem Sofa schlafen.....

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    2. um mal ganz persönlich zu werden. ich kam mir eigentlich auch immer total minderwertig mit meinen drei K's vor. Nur mit 5 kleinen Kindern was will man da machen?
      Erschwert wurde das ganze noch von der subkutanen Botschaft "aller " hauptsächlich der Verwandtschaft, denen wir "unheimlich waren, wie Israel dem Pharao und aus dem gleichen Grund" "Andere kriegen das viiiiil besser hin mit den Kindern wie du und machen dabei noch ein wenig Karriere, und du bist nur zu blöd dazu!"
      Dann wurde ich wieder schwanger und musste ab der 25ten SSW streng, wegen einer Komplikation, das Bett hüten.
      Nun waren all meine Kritiker gefordert, ich hatte nun Haushaltshilfen, (ging über die Krankenkasse und waren Familienpflegerinnen von der Caritas) die Verwandtschaft überwand ihre Abneigung und erschien regelmäßig, mehrere Damen der Pfarrgemeinde übernahmen Dienste, (Fahrdienste in den Kindergarten, etwas Wäsche waschen, und ganz besonders süß und total lieb sie backten Weihnachtsplätzchen).
      Jedoch in dieser Zeit war der Haushalt schlechter geführt als sonst (es mussten trotz professioneller Haushaltshilfen noch andere Leute, eben die Frauen der Gemeinde, meine frisch in Rente seienden Eltern, meine Tante, meine Schwester, die Schwiegerleute, einspringen) gekostet hat der Haushalt in der Zeit ein Vermögen, weil das ja alles soooooo kompliziert ist und alleine das Waschen der Stoffwindeln (die ich a. aus Kostengründen und b. weil man dann nicht soviel WUndcreme braucht und der Popo nicht beständig rot ist und so) ja irgendwie Sklavenarbeit ist oder so.
      Auch Kochen ganz normal kochen und ein bisschen drauf achten, dass die Reste verwertet werden, mal aus Suppenhuhn ne Brühe machen und so, scheint eine wahre Kunst zu sein.
      Aufräumen so dass es a) halbwegs aus sieht und b) es so sortiert ist, dass man dann mit dem Kram auch wieder spielen kann, ist scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit!
      Um es kurz zu machen seit der Erfahrung weiß ich, egal was Politiker oder die Leute halt so verbraten "eine Mutter ist unbezahlbar und unersetzbar! im Wortsinn!

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