Mittwoch, 27. November 2013

Ein Menetekel!

Ich hatte mal ein Buch eines lutherischen Pastors aus Berlin, mit wundervollen Betrachtungen zur ausgewählten Perikopen des neuen Testaments.
Im Vorwort beschrieb er, dass er als Pastor sich immer viel Mühe mit der Predigt gemacht habe und als ganz junger Pastor der Ansicht gewesen sei, dass es doch besser sei, den jeweiligen Schrifttext frei nach Gusto (bzw. für die Frommen, nach der Eingebung des Heiligen Geistes) auszuwählen.
Er selber ordiniert in den 30ern des letzten Jahrhunderts, habe sich nichtsdesdotrotz immer an die Leseordung gehalten und gerade in den Kriegs- und Nachkriegsjahren sei es ihm manchmal schwer unpassend vorgekommen, wenn man z.B. nach Bombennächten was von "Fürchte dich nicht, alles ist  gut, der Herr ist mit dir, freu dich, Gott hat alles gut gemacht...." habe vorlesen müssen.
In der Treue sei ihm aber aufgegangen, es passt, Gottes Vorsehung erstreckt sich auch und besonders auf die  Leseordnung.
Gut wenn das schon für lutherische Pastoren gilt, dann wird das erst recht  für die katholische Kirche gelten, dann guggen wir mal was heute gelesen wird:  http://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2013-11-27

Ja und ich habe mir das nicht ausgedacht, aber in der ersten Lesung aus dem Buch Daniel wird uns erklärt, was ein Menetekel ist.

Die 2te Lesung befasst sich mit den 7 letzten Plagen und  auch im Evangelium geht es darum, dass uns der Herr Verfolgungen von den eigenen Leuten ankündigt.

1 Kommentar:

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