Sonntag, 17. November 2013

"Engagierte Laien" - das nächste Kapitel

Gute Freunde - auch in schlechten Zeiten. Das wünscht sich jeder Mensch, der einmal in eine schwierige Situation geraten ist. 

Auf solche wertvolle Freundschaften kann auch der Limburger Bischof zählen. Gewachsene Freundschaften, die sich in seiner Zeit als Professor in Passau ergeben haben. Ein solcher Freund des Bischofs ist Albert Schmid, der Vorsitzende des Landeskommittee der Bayerischen Katholiken.
Er ist dem Limburger Bischof, in Zeiten, wo ihn seine eigenen Priester in einem Femegericht in Abwesenheit verurteilten und ihn aus der Stadt verbannten, eine große Stütze.

Aber auch in Bayern sind die "richtigen engagierten Laien" im Katholikenrat in der Mehrheit und die haben dem Herrn Schmid nun einmal klargemacht, dass das ja nun überhaupt nicht geht, einem langjährigen Freund in einer schwierigen Situation beizustehen. Wie der BR berichtet, hat man innerhalb des "engagierten Laiengremiums" versucht, Herrn Schmid einen Maulkorb zu verpassen, da er ja nicht im Namen der "engagierten Katholiken" spräche.


Mit dem "umstrittenen Bischof" will man ja nun gar nichts zu tun haben, wie ja schon der Münchner Diözesanrat vor ein paar Wochen klar machte. "Ein solcher Bösewicht" könnte ja für Kratzer an der eigenen Wichtigkeit sorgen - und das geht ja nun mal gar nicht. Christusnachfolge hin oder her. Was soll das überhaupt, sich christlich zu verhalten und einem Bruder beizustehen? Wenn es der eigenen Wichtigkeit schadet, tut man so was ehrenrühriges einfach nicht.
Diese "engagierten Laien" haben wohl heute früh länger geschlafen und deshalb die Heilige Messe verpasst: Im Tagesevangelium wurde ja verlesen, dass gerade die Verfolgten auf das Wort Christi vertrauen können.

Diese Wortführererin Frau Schießleder und ihr Anhang können einem direkt leid tun. Hoffentlich hat Papst Franziskus noch ein paar seiner "Medizin-Rosenkränze", die er heute den Betenden auf dem Petersplatz schenkte, übrig. Die könnte er direkt zum Bayerischen Katholikenrat schicken - mit der Aufforderung, diese Medizin intensiv zu nutzen. Vielleicht wird der eine oder andere erleuchtet. Zeit wird's.
Ansonsten empfehlen wir den bayerischen Bischöfen, die"engagierten Laien" zu Weihnachten mit einer ähnlichen Medizin zu erfreuen, die deutsche Ausgabe gibt es hier.





3 Kommentare:

  1. Barmherzigkeit ist ja sooo wichtig - aber bitte nicht jedem gegenüber! Wo kämen wir da hin? Natürlich nur denen gegenüber, die sich so verhalten, wie es mir passt! Und dabei beruft man sich dann auch noch auf Jesus - der vielleicht heute auch mit dem Bischof Tebart-van Elst barmherzig umgehen würde - oder?
    Danke für den treffenden Beitrag!

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  2. ja genau! Barmherzigkeit üben wir in der modernen Zeitgeistkirche, bitte nur denen gegenüber deren Verhalten a) in der Schrift als definitiv sündhaft bezeichnet wird und b) von den Medien entweder als "total in Ordnung" oder "muss man verstehen", bezeichnet wird.
    Ansonsten gilt natürlich, wer sich um ein Leben gemäß der Schrift müht, der hat von vorneweg verloren.

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  3. So ist es! Wenn ein Bischof sich um ein Leben gemäß der Schrift bemüht hat, dann der unerschütterlich romtreue Tebartz-van Elst.

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