Freitag, 22. November 2013

Finanzielle Transparenz im Fall des neuen Gottelobs, oder quod licet Jovi, non licet bovi, oder was?

Das hier ist ein Blog ein Internet Tagebuch und da kann man in die Tasten hauen, wie man sich grad fühlt und ich fühl mich grad total wütend!
Wir erinnern uns an die Causa Limburg. Im Brustton der Überzeugung trat man seitens der bischöflichen Mitbrüder auf den gehetzten, am Boden liegenden Mitbruder ein und verkündete im Brustton der eigenen Gutheit, dass gerade die Transparenz in finanziellen Angelegenheiten  total wichtig sei, die Glaubwürdigkeit der Kirche daran hänge, dass sauber und ordentlich über die fließende Kohle berichtet werden täte und man selber natürlich nie auch nur den Euro, den man einem Straßenpenner in den Hut werfen täte, über das Dienstreisenbudget abrechnen würde.
Ja und dann les´  ich grad bei Zenit:
GOTTESLOB: Einführung am Ersten Advent
Einigung zwischen der Druckerei C.H. Beck und dem VDD
und ich  klick´ auf den Link, lande auf der Seite der DBK und da steht doch glatt der gleiche Satz, über den ich bei der Zenit -Meldung schon gestolpert bin und der da lautet:
...............Über weitere Einzelheiten, auch in finanzieller Hinsicht, haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart...........

ja so hab ich mir das immer vorgestellt die Transparenz und das Wiederherstellen der verlorenen Glaubwürdigkeit.
Meine Herren, schämen Sie sich was! 



P.S damit man mich nicht falsch versteht, mir ist das mit der Kohle total wurscht, das sind eh Summen die übersteigen mein Budget, ich reg mich gar nicht darüber auf, dass man für teures Geld ein neues Gotteslob herausgebracht hat, das keiner will und keiner braucht, genauso  wie der Bischof von Limburg oder auch der von Buxtehude sich von mir aus, zum Frühstück Perlen in Essig servieren lassen kann, wenn er denn das Geld dafür zum Fenster rausschmeißen will. Sowohl Drucker als auch Perlentaucher und Juweliere müssen ja schließlich von was leben. Mir geht es einfach um das Messen mit zweierlei Maß und das, ohne rot zu werden.
Ich empfinde sowas als öffentlich Wasser fordern und -noch nicht mal heimlich- Champagner trinken

 

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