Donnerstag, 21. November 2013

Vorsicht Falle?

Oder die Wege des Herrn sind unergründlich ....


Es ist gerade mal etwas länger als zwei Jahre her, als der damalige Bundespräsident Christian Wulff Papst Benedikt im Park von Schloss Bellevue begrüßte.

Herr Wulff scheute sich nicht, sein persönliches Problem, das des wiederverheirateten Geschiedenen schon in seiner Begrüßungsansprache an den "Mann" zu bringen. Wörtlich sagte er zu Papst Benedikt:

"Deswegen ist sie [die katholische Kirche] auch selbst immer wieder von neuen Fragen herausgefordert: Wie barmherzig geht sie mit Brüchen in den Lebensgeschichten von Menschen um? "

Wir haben die Peinlichkeit dieses Auftrittes immer noch im Hinterkopf, deshalb ist es auch kein Wunder, dass es bei YouTube kein Video mehr davon gibt...

Wenn wir in dieser Angelegenheit noch drei Wochen weiter zurückgehen, erinnern wir uns, dass der Bundespräsident auch dem Vorsitzenden der DBK, Erzbischof Zollitsch, mit diesem Anliegen ziemlich oft in den Ohren lag. So laut sogar, dass sich der Freiburger Erzbischof Ende August 2011 zu einem Interview in der Zeit hinreißen ließ, in dem er die Forderungen des Bundespräsidenten als eindeutiges Signal nach Rom schickte.


Inzwischen sind mehr als zwei Jahre vergangen und der Freiburger Erzbischof schickt seine Wunschliste weiterhin nach Rom.
Das eigentliche "Wunder" ist aber, dass der Herr Wulff jetzt wieder zur Kommunion darf! - Zwar nicht nach seinen Wünschen, sondern nach den Regeln des Herrn. Aber wir freuen uns trotzdem für ihn, dass seine Gebete erhört wurden.

Die heutige Situation des Ex-Bundespräsidenten sollte doch einige unserer deutschen Hirten, die das Thema "Kommunion für Wiederverheiratete Geschiedene" so laut und siegesgewiss auf ihre Fahnen geschrieben haben mal zum Nachdenken bringen, ob sich Gott wirklich gerade von den deutschen Kirchenführern seine Gebote umschreiben und an die heutige Zeit anpassen lässt.



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