Dienstag, 17. Dezember 2013

Der soundsovielte Versuch Weihnachten abzuschaffen

Ja ich weiß es auch, vieles vom dem was wir an Weihnachten so lieben, von den Formen und Gebräuchen ist getauftes Heidentum.
Das fängt an bei den Lebkuchen, geht über den Lichterbaum hin zu dem ganzen Zauber mit den zu Engelein umgedeuteten guten Geistern, die nachdem die Finsternis an der Wintersonnenwende ihrem Höhepunkt erreicht hat, wieder Macht gewinnen.
Wir wissen auch, dass die frühen Christen den Termin der Geburt Christi mit voller Absicht auf den Festtag des vom letzten, römischen, christenverfolgenden Kaisers, Diokletian, eingeführten Sol Invictus, gelegt haben.
Die wahre unbesiegbare Sonne  ist nämlich Christus.



Ich nehme jetzt einfach an, genauso alt, sind die Versuche das Fest  seiner christlichen Verfälschungen (wie man das aus Sicht eines eingefleischten Heiden sagen täte) zu berauben und es wieder zu reheidnisieren.
Der letzte dieser Versuche war der der Neuen Heiden, besser bekannt als Nazis, die die Symbolik im heidnischen Sinn lesen wollten "WinterSonnwendfeier statt Christnachtsfeier".
Die Sowjets versuchten es auf dem Weg des kompletten Ignorierens.
Alexander Kissler hat hier ein bisschen was drüber geschrieben.

Aktuell und das beschreibt Kissler sehr schön, erleben wir den Versuch Weihnachten zu feiern, und dabei nichts zu feiern, also eine Lich-t, Winter-, Geschenke-, Friede- Freude- Eierkuchen Stimmung zu zelebrieren, ohne irgendwelche metaphysischen Bezüge.
Fast schon lustig und auch traurig.
Werte Atheisten, Agnostiker und Niemandem auf den Fuß treten Woller und religiöse Toleranz begründungslos zur Obermaxime Erheber, kurz all ihr Pilatus Nachfolger, denen die Wahrheit egal ist und für die die reine Frage nach der Wahrheit schon obzön ist: macht euch keine Sorgen, mit der Geburt Christi ist es ganz einfach: Solange ihr ihn nicht in euer Herz lasst, ist es grad egal, wie schon Angelus Silenius feststellt:
Wär´ Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: du bliebst doch ewiglich verloren

Ihr müsst euch nicht fürchten, wenn ihr nicht in den Himmel zur Anschauung Gottes gelangen wollt, dann müsst ihr nicht. Gottes Gnade wirkt individuell und es ist fast surreal zu beobachten, was für eine Angst man vor dem Kind in der Krippe hat.
Naja andererseits ist es ja auch die Wahrheit und die Furcht und Ablehnung des Kindes, des Lichtes, findet sich schon im Prolog des Johannes Evangeliums: "..die Welt ist durch ihn geworden, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf!"

Trotzdem ist es so, dass Weihnachten ein Fest ist, das von Herzen kommt und zum Herzen geht und ich es als absolut gemein empfinde, wenn man das nicht zulassen will, den Trost der Weihnacht, das sich in dem Lied "Stille Nacht" ausdrückt.
Deshalb sei hier an diese bekannte Geschichte aus dem Kriegsgefangenenlager in Russland erinnert, wo Stille Nacht  als Internationale mit deutscher Melodie verkauft wurde und  es so doch auch dort, wo der Atheismus regierte, Weihnachten wurde.
Wenn man das im Kopf hat, so muss man staunend davor stehen, dass das einzige Land, wo Christentum noch was gilt, eben selbiges Russland ist.




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