Samstag, 7. Dezember 2013

Der Weihnachtsmann,

Nun fängt es wieder an, dass alle gegen den Weihnachtsmann sind.
Und ich es nicht kapiere.
Für mich gehört der Weihnachtsmann in die Kategorie Christkind, welches ja definitiv nicht das Jesuskind in der Krippe ist.
Beide sind irgendwie persongewordene Vorstellung guter Geister, die eben den Kindern Geschenke bringen und ja schon Märchenfiguren, wie die gute Fee oder so.
Als ich noch jünger war, wurde ja immer ermahnt, nicht darauf zu bestehen, dass das Christkind auch wirklich die Geschenke brächte, aber ich muss sagen ,als ich noch jünger und selber Kind war, erzählte man noch viel ernsthafter als heute vom Christkind. Jedoch war schon klar, wir inszenieren einfach ein Märchen und der Grund, dass wir das Märchen inszenieren können (sozusagen als Theaterstück wo alle mitspielen) ist, dass uns das Kind in der Krippe den Zugang ins Märchenland aufgeschlossen hat.
Der Himmel ist da, wo unsere wahren Träume (das sind die, die unter den vordergründigen liegen) wahr werden und über die unausrottbare Hoffnung der Menschen nach dem Wahren, Guten, Schönen, da wo Aschenputtel den Prinzen oder der Schweinejunge die Prinzessin  heiratet, darüber berichten die Märchen.
All das kumuliert bei uns in der Idee des Christkindes, und   wenn ich G.K Chesterton glauben kann (was ich  tue) , so tut es das  in angelsächsischen Ländern eben in der Figur des Weihnachtsmanns.
Deshalb hat Coca Cola den nicht erfunden, auch wenn das immer wieder behauptet wird, sondern halt in der Werbung verwendet, so wie Werbung das halt macht, indem sie positive Gestalten  und Ideen mit dem zu vermarktenden Produkt verknüpft.
Um es kurz zu machen, ich finde man sollte es Chesterton gleich tun und das Märchen und den Weihnachtsmann hochschätzen, weil das Dinge sind, die gut sind und der Inkulturation würdig sind.
Ist eh viel zu nüchtern geworden, unsere Welt!

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