Montag, 23. Dezember 2013

Es weihnachtet sehr ...

... und wir kennen das ja schon seit Jahren und warten eigentlich auch schon drauf: Was fällt den deutschen Atheisten-Journalisten diesmal ein, um den Katholiken so kurz vor Weihnachten noch mal richtig einen einzuschenken?

Früher war ja alles besser und es war für die Journalisten auch so richtig leicht. Sie mussten nur mal wieder den Papst angreifen (irgendwas ließ sich ja immer ausgraben), und schon war der "Weihnachtsfriede" für die Atheisten wiederhergestellt. Wenn sie selbst schon keine Freude haben, dann sollen doch wenigstens die Christen auch keine haben.

Diese Zeiten sind vorbei. Das mit dem Papst angreifen, geht jetzt nicht mehr. Denn man kann ja einen Mann nicht 9 Monate lange bejubeln und ihn dann angreifen.

Da hat man sich gestern bei der ARD überlegt, machen wir den Katholiken doch dieses Jahr mal eine Freude und zeigen wir ihnen mal, wovon der normale deutsche atheistische Journalist so (alp)träumt.
Wir wussten es ja schon länger, dass all diese Horrorfilmchen und Dan Brown-VT-Romane bei dem einen oder anderen für tiefe Verwirrung in der Seele gesorgt haben, und jetzt haben sie es endlich einmal zugegeben.
Was war passiert? Nun, normalerweise guck ich ja den Tatort nicht, weil mir diese Erziehungskrimis tüchtig auf den Wecker gehen. Selbst das Münchner Lokalkolorit kann mich da eigentlich gar nicht mehr reizen. Aber nachdem dann die ersten Tweets kamen und einige Inhalte durchsickerten, habe ich mir dann am späten Abend diesen Fröhlichmacher dann doch angetan.


Und ich muss zugeben. Alles das, was wir bisher vermuteten, dass es in den Journalistenhirnen genau so tickt, wurde voll bestätigt.

Worum ging es. Nun zunächst mal um einen Trash-Journalisten (die man ja heute auch schon in den oberen Etagen der sog. Qualitätsmedien findet), immer auf der Jagd nach der Sensation - und da es diese Sensationen ja eher selten gibt - erfindet man sich welche. U.a. auch über einen Priester, der diese Verleumdungen aber mit Demut annahm und sich fortan in einer Gruppe um die anderen Opfer dieses selbsternannten Journalisten kümmerte.  Aber dieser Priester hatte einen Mitarbeiter, einen jungen Priesteramtskandidaten, der diese Unverschämtheiten des Reporters nicht mehr mitansehen wollte. Er entführte ihn auf eine Berghütte und begann einen Exorzismus.  Man hat ja nix davon gesehen, außer einem benommenen blutüberströmten Mann, der mit seinem roten Auto auf der Flucht zu sein schien, und uns zeigte, welche Phantasien in so manchem Schreiberling toben, wenn sie das Wort "Exorzismus" auch nur hören ....
Ich gebs zu, das ganze mit anzusehen - und damit, welche Ängste so mancher Journalist mit sich rumträgt, noch gesteigert von der Angst, mal nicht genug Sex abzukriegen, hat mir echt Spaß gemacht.
Ganz großes Kino!

Was wundert's, dass die Kritiken heute in den Medien  eher verhalten ausfallen. Der Schreck sitzt dem einen oder anderen wohl doch noch in den Fingern ... und so mancher sieht schon die nächsten Kreuzzüge am Horizont dräuen ... Junge kräftige Exorzisten, die so manchem Alt68er die Teufel austreiben.

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