Donnerstag, 9. Januar 2014

Danke, Nachbar!

Wir Bayern hatten ja zu unseren Nachbarn im Westen schon immer ein sehr gutes Verhältnis. Das fängt schon damit an, dass es Schwaben sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg gibt. Das eint. Und die Zeiten, wo ihr uns mit eurem Beitrag in den LFA mit unterstützt habt, werden wir nie vergessen. Das hat uns wirklich auf die Beine geholfen.
Und diese Hilfestellung zeigt sich weiterhin in vielen netten und freundlichen Gesten. So ist der VfB Stuttgart ein guter Freund und willkommener Punktelieferant für den FC Bayern. Auch unsere Autobauer wurden durch die jahrelange Marktführerschaft des "Daimler" motiviert, Anstrengungen zu unternehmen, um diesen zu überholen und Autos, "Made in Bavaria" in eine weltweite Spitzenposition zu hieven. Danke für diese fruchtbare Kooperation in all den Jahren.

Doch jetzt gibt es einen weiteren Grund, Euch auf ewig dankbar zu sein. Denn ihr habt uns vor Schlimmem bewahrt.
Irgendwie kann man's ja verstehen, dass ihr mal weg wolltet vom Spießerimage, das Euch sogar in der Hauptstadt noch anhaftet. Berühmt zu sein für die "Kehrwoche", für Fleiß und Anstrengungen, das zieht in unserer "modernen" Zeit einfach nicht mehr. Also habt ihr erstmal gegen einen Bahnhof protestiert, und - um dem ganzen noch eins draufzusetzen, Euch nicht nur einen grünen Ministerpräsidenten gewählt, sondern auch gleich noch einen ebenso grünen Oberbürgermeister. Ein geschickter Schachzug!
Denn er sorgte dafür, dass die Grünen anfingen, Allmachtsphantasien zu entwickeln. Sie tönten laut die alten Schlachtgesänge "Heute gehört uns Stuttgart ... und morgen..."
Sie glaubten tatsächlich, dass ihre Wähler unmündige kleine Doofies seien, die bevormundet werden müssen. Gut sehen konnte man das daran, dass sie ihre Wähler einfach duzten ... Von all den anderen Unappetitlichkeiten, die da so ans Tageslicht kamen, schreib ich mal nix. Die kennen wir ja alle. Aber uns hat es sehr geholfen.

Denn es kam die Zeit der Wahlen und die grünen Gesichter wurden länger. Denn wir Bayern haben sehr aufmerksam zu unseren Nachbarn geguckt - und sofort gemerkt: So wollen wir nicht werden. Deshalb gab's für die Grünen eine deftige bayerische Watschn, die sich eine Woche später bei der BTW wiederholte.

Doch ihr, liebe Nachbarn müsst es jetzt ausbaden. Ihr habt sie jetzt in eurer Regierung sitzen und ihr durchlebt jetzt die Phase des Um-sich-Schlagens und der Demaskierung der Grünen. Sie zeigen euch jetzt ihr wahres Gesicht: Totalitäres Gehabe, wie man es in D nur in dunkelsten Zeiten erleben konnte und von denen besonders wir jüngeren Westler nur noch aus "History Clips" erfahren.
Um wenigstens dort, wo sie an der Macht sind, ihre Positionen zu halten, fangen sie jetzt an ihre Verdummungsstrategie durchzusetzen. Dass das nicht klappt, war zu erwarten. Schließlich kamen ja aus BW über Jahrzehnte die klügsten Köpfe und die findigsten Tüftler, die daraus erfolgreiche Unternehmen machten.  Aber das ist den Grünen wurscht. Ideologie ist Ideologie und die gehört nun mal durchgesetzt. Um jeden Preis. Wie hoch der Preis sein kann, durfte in diesen Tagen ein Lehrer erfahren, der eine Petition in Gang brachte, die den neuen "Bildungs"-Plan der Grün-Roten Staatsregierung stoppen sollte. Dieser "Bildungs"-Plan sieht offensichtlich vor, dass in Zukunft nicht mehr das Denken und die Gehirne der Kinder gebildet werden sollen, sondern die Körperteile, die ein paar Etagen tiefer liegen. Kein Wunder, dass da die Eltern nicht mehr mitmachen wollen. 70.000 Unterschriften soll es inzwischen geben. Das brachte dem guten Lehrer nicht nur eine Dienstaufsichtsbeschwerde - sondern auch eine Strafanzeige ein, die zwischenzeitlich lt. SZ allerdings zurückgewiesen wurde, da der Inhalt der Petition von der Meinungsfreiheit gedeckt sei. Wie peinlich für die Grünen.
Mit der Meinungsfreiheit haben's die Grünen also auch nicht, trotzdem wollen sie jetzt als neue "Freiheits"-Partei auf- und in die Fußstapfen der FDP treten. Dazu waren sie erstmal so frei und haben denen ein Wahlplakat geklaut:

Hoffen wir, dass sie auch ihr Ziel erreichen und der FDP nachfolgen - unterhalb die 5%!

Ja - und wir Nachbarn, was können wir weiter für euch tun? Auf jeden Fall an eurer Seite sein. In den Medien werden die bösen konservativen Christen und insbesondere die Katholiken ja schon wieder kräftig beschimpft. Wir tragen es mit Euch und beten und hoffen auf bessere Tage...

4 Kommentare:

  1. Wir sind gelassene Badener und haben mit den verdruckst-verbissenen Schwaben nix am Hut. Und auf euer heuchlerisches "Beileid" können wir gerne verzichten. Wo wir uns allerdings einer rundum erfreulichen badisch-bayrischen Eintracht erfreuen: in dem engen freundschaftlichen Verhältnis der beidne Diözesen Freiburg und München. Eurer hochgeschätzter Bischof wird dem unseren auch bald nachfolgen. Dann werdet ihr wieder tagelang rumtillen und hohldrehen, und wir werden lächelnd auf dem sonnendurchfliteten Freiburger Münsterplatz unser Viertele genießen. Prosit, Kardinal Marx! :-)

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    1. Kirchenfreund09.01.14, 18:28

      Wie? Der Kardinal Marx geht in Pension? Ich dachte der will Erzbischof in Köln oder noch mehr werden... und dann folgt er dem Freiburger Bischof so einfach in den Ruhestand? Mit 60? Na ja, für einen Marxisten ist das ja nicht ungewöhnlich, die sind ja schon immer der Meinung gewesen, dass die anderen arbeiten sollen.

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    2. Rumtillen? Nee, das überlassen wir gern den Lindemännern dieser Welt, die so gelassen ja nicht sind, wie sie gern erscheinen möchten. Sonst würden sie uns nicht so häufig mit Wortbeiträgen der besonderen Art erfreuen.

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  2. Orlando furioso09.01.14, 22:15


    Auch wenn es ein exemplarisches Lehrstück darstellt, so ist es doch ein Trauerspiel mit ansehen zu müssen, wie aus dem Musterländle, dem Hort liberalen und freiheitlichen Denkens, ein Musterbeispiel ideologischer Meinungsdiktatur und intoleranten Zwangsbeglückungsfurors wird. Wer je zweifelte, daß Grüne, wenn sie die Macht dazu haben, alle Demokratiemaskerade fallen lassen, die sie auf dem Weg zur Erlangung der Pöstchen mitgespielt haben, kann jetzt in BW sehen, was sich hinter den Masken verbirgt. Weil sie mit klugen Köpfen nichts anzufangen wissen, die passen nicht in ihr Weltbild, soll jetzt die Bildung der Landeskinder tiefer gelegt werden. Wäre doch gelacht, wenn man Bremen nicht langfristig am Ende der Pisa-Tabelle ablösen könnte. Nur ned hudle- des wird schon.

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