Sonntag, 19. Januar 2014

Ein Bischof fliegt nach Rom ...

... nein, nicht der, den alle suchen. Der ist ja, was die Medien ärgert, schon ein paar Tage privat dort und noch keiner hat ihn gesehen oder fotografiert.

Aber ein anderer hatte in diesen Tagen auch mal seinen Koffer gepackt. Und ganz oben drauf war eine Liste, eine Wunschliste.
Er hatte einen Termin bei Papst Franziskus. Und da wollte er diese Wunschliste noch mal mit Nachdruck vorlegen. Was drauf stand. Wir können es uns denken....

Doch werden in Rom alle Wünsche wahr?
Manchmal schon – wenn man kräftig betet.

Ein Bischof in Rom – der betet sicher eine ganze Menge. Aber trotzdem hat er noch Zeit für ein Interview mit Radio Vatikan.
Und dort erzählt er, was aus seinen Wünschen geworden ist.

Allerdings – und das ist eigentlich der Grund für diesen Post, ist er zu neuen Einsichten gelangt: Ich habe Franz-Peter Tebartz-van Elst schon vorher als Theologen gekannt und in den beiden Male, in denen ich mich öffentlich über ihn geäußert habe, habe ich gesagt, dass er ein hochintelligenter, höflicher und kommunikativer Mensch sei. Ich kann also nicht feststellen von Protz und Verschwenderischem. Da war doch eine üble Kampagne in Medien festzustellen.

Ja und das sind Neuigkeiten, da fragen wir uns doch erstmal, was Daniel Deckers, der erklärte Freund von Kardinal Lehmann dazu sagen wird. Er war ja einer der Hauptbeteiligten der Kampagne und hat es bis zuletzt abgestritten, dass es eine Kampagne war.

Rom vermittelt doch manchmal ganz neue Einsichten. Auch wenn man die Wunschliste unverrichteter Dinge wieder mit nach Hause nehmen muss.


Der Flug hat sich auf jeden Fall gelohnt -es hätte sogar ein Business Class-Flug sein dürfen.

4 Kommentare:

  1. Romanissimus19.01.14, 14:09

    Wäre ja schön, wenn Sie Recht hätten und "der Kardinal" tatsächlich mit neuen Einsichten aufs eine alten Tage von seiner Romreise zurückkommen würde. Allein, aus dem verlinkten Interview kann ich dazu nichts erkennen. Dass er sich gegen die unsäglichen Sprüche der Bild-Zeitung wendet - geschenkt. Ansonsten aber sind leider die üblichen fiesen Seitenhiebe gegen TvE zu lesen. Ich denke, sein Pressesprecher DD muss da gar nichts zurücknehmen. Leider.

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  2. Business class? Ja, besonders der Sitzbreite wegen, aber ansonsten ist das in bischöflichen Kreisen ein Tabuwort.
    Am Bemerkenswertesten am Interview finde ich die Aussage seiner Eminenz, daß die Limburger auch physisch verletzt seien und man fragt sich natürlich, ob der Limburger Bischof mit seinem Hirtenstab unter ihnen gewütet hat oder ob die Verletzungen von Massenohnmachten angesichts des Bischofshauses oder der ominösen Badewanne herrühren. Daß uns Lehmann-Spezi DD diese Untaten bisher verschwiegen hat....wir hoffen jedenfalls, daß die Mainzer Eminenz eine lückenlose, gerichtsverwertbare Fotodokumentation der physischen Wunden der armen Limburger im Fluggepäck hatte.

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  3. Naja,
    dennoch hört es sich in dem Interview eher so an, daß er T.v.E. persönlich kaum kennt. Insgesamt erweckt das Gerede den Eindruck, daß er zwar über den Bischof spricht, aber nicht mit ihm gesprochen hat.

    Sowas tut man nicht.
    Das gehört sich nicht.

    #FürMehrAnstandUnterBischöfen

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  4. Clementine19.01.14, 22:10

    Kommt ein Bischof geflogen, setzt sich nieder auf mein´ Fuß, - nein, lieber nicht-jedenfalls nicht dieser. Nachher gibt es noch "physische" Verletzungen und dann ist wieder TvE schuld.

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