Sonntag, 12. Januar 2014

Familienfreundliche Bundeswehr, Neues aus Absurdistan, oder difficilis est satiram non scribere

Die Meldung  ist ja mittlerweile von der t-online Startseite verschwunden, aber ich fragte mich trotzdem ernsthaft, ob eventuell heute Faschingssonntag ist.
Also Frau von der Leyen,  die  schon, als sie noch Familienministerin war, von uns den Titel 'Leymutter der Nation' verliehen bekommen hat,  die, naja dafür kann se ja nix, ihre eigenen 7 Kinder, wohl  genau nicht selber erzogen hat und sich nie, nie Gedanken drum hat machen müssen, dass der liebe Kurze schon wieder gewachsen ist und  schon wieder neue Klamotten braucht, die einfach Geld kosten, der es, wenn sie dann doch mal den lieben Kleinen eigenhändig Klamotten gekauft hat, total egal war, ob sie in Sigikid, dem Kaufhof oder bei Aldi gelandet ist, weil sie, und ich gönn´ ihr das ja auch, nie und nimmer aufs Geld hat guggen müssen, diese Dame, die  wohl selber auch schon mit Nurses und Nannies und  teuren Pensionaten beglückt worden ist;
Also diese Oberschichtdame, die es , wie es ihrer Klasse oder Schicht, oder wie  immer man das nennen will, schon immer gemäß ist, ihre Kinder  nicht selber zu erziehen....hatten doch schon die ollen römischen Patrizier ihre Ammen und Pädagogossklaven und all das... Also diese Frau, die sich nie und nimmer mit den Niederungen des Daseins normaler Frauen hat beschäftigen müssen, will uns also damit beglücken, dass auch normale Leute ihre Kinder fremd betreuen wollen können müssen, und dazu hat sich sich die Bundeswehr ausgesucht.
Man lese selber!
Ich muss vorausschicken, dass es mir völlig wurscht ist, was jemand mit seinem Geld macht. Ein Bischof von Limburg kann sich von mir aus vergoldete Wasserhähne installieren (der von Freiburg auch) , eine Frau Merkel Krücken aus Platin machen und  eine Frau von der Leyen ihre Kinder jeden Morgen mit dem Taxi zur Schule fahren lassen, aber ich krieg die Krise, wenn die Leute ihren eigenen Luxuslebensstil, den ich ihnen gönne, (haben ja  meist sonst nix anders, die armen Reichen) als das nonplusultra verkaufen und es armen Leuten aufdrücken wollen.
Chesterton polemisiert irgendwo  (finde die Quelle leider nicht mehr) über diejenigen, die formal für die Armen sind und denen nix anders, einfällt, als den Armen ihren einzigen Reichtum zu nehmen, nämlich die Kinder. Chesterton  sollte dringendst selig gesprochen werden, aber das nur nebenbei.



Also, naja sie möchte natürlich nicht, wie der Titel suggeriert, Tagesmütter in die Kasernen, weil die Sache mit den Tagesmüttern ja grenzwertig ist, wertet man das zu sehr auf, so dass die Tagesmutter damit, dass sie ein oder zwei fremde Kinder betreut,  normal verdient, dann gesteht man ja, dass Muttersein, ein wertvoller Fulltimejob ist.
Ich habe es übrigens vor Jahren mal original erlebt:  eine junge Mutter in etwas schwer prekären Verhältnissen, wandte sich an das Jugendamt wegen Unterstützung. Es wurde ihr zugesichert man übernähme die Kosten für eine Tagesmutter in Höhe von bis zu 25€ die Stunde, damit sie (die Mutter)  doch ein wenig Putzen (für 7€ die Stunde ) gehen könne. 
Ich ärgere mich heut noch, dass ich damals mit einer Bekannten nicht den Plan umgesetzt habe; ich gehe wieder in den Beruf und passe auf ihre Kinder auf. Sie wird auch wieder berufstätig und passt auf meine Kinder auf, und bezahlen tut beides das Jugendamt!
Gut zurück zum Thema, als ich jung  war, und das anfing mit der Emanzipation und Frauen können alles und viel besser als Männer und überhaupt und müssen sich dadurch befreien  wollen können sollen, indem sie (im marxistischen Jargon der damaligen Zeit) ihre Arbeitskraft an den nächstbesten, hergelaufenen Kapitalisten verkaufen; da gab es noch ein paar mutige Politiker, die die logische Frage stellten "Wer soll sich dann um die Kinder und den Haushalt kümmern?" Die Antwort (in Emma und Courage)  lautete "An der Frage sieht man nur, wie blöd Männer sind, die können das natürlich nicht, aber Frauen sind ja so supertoll und  genial und belastbar und überhaupt die besseren Menschen, die können das ganz locker! Für die ist es eine Freude nach 8 Stunden Maloche noch Vokabeln abzuhören und schnell, schnell Wäsche waschen, weil ja für Männer ist es Arbeit, für Frauen aber Selbstverwirklichung und Lebenselexier....."..
Nun mittlerweile hat sich herausgestellt, soooooo ganz stimmt das nicht und zumindest ich versteh (auch wenn ich es nicht richtig finde), dass die jungen  Leute heutzutage sich den Streß mit dem Kinderkriegen nicht antun, weil das, wie gesagt, eh schon schwer anstrengend ist und wenn man dazu noch arbeiten gehen soll, warum eigentlich?
Normale Menschen kommen von der Arbeit und sind müde und fangen an zu chillen und ich soll das quengelige Kinde vom Hort abholen und die dort eingefangenen Läuse bekämpfen, und mich darum kümmern, dass es die gelernten Schimpfwörter wieder vergißt, warum?

Doch zurück zu den Plänen der Madame von der Leyen, ausgerechnet in der Bundeswehr, also nicht in einem Laden der komplett überflüssiges Zeug herstellt, wie z.B in vielen Verlagshäusern oder in der Filmindustrie, soll also alles familienkompatibel werden, und nicht  auf die klassische, bewährte Methode. Nein gerade Mütter, die sonst ja nix zu tun haben (Ironie off), sollen und müssen Soldateuse spielen und die  Männer sollen und  müssen stillen wollen sollen.
Was ist die angepriesene Lösung? Naja klar Teilzeit,  keine Versetzungen mehr, teilbare Elternzeit, und lauter so ein Kram....
Nun,  wenn dann, was Gott verhüten möge, die Bundeswehr jemals das tun muss, für was sie da ist, dann sagen die Damen und Herren Soldaten, "nee nicht, ich muss zum Gespräch in den Hort oder ich bin hier eh nur in Teilzeit, oder ich muss dringend in die Krabbelgruppe, hab gerade ne SMS gekriegt, klein Erna hat gerade klein Björn gebissen. Muss jetzt in den Unterstand ich still doch. Ich kann leider heute nicht kommen, klein Natalie hat Fieber...." (man lese die Leserkommentar hier)
Vielleicht erkenn ich auch die Intelligenz des Vorschlags nicht, steht doch zu vermuten, dass etwaige Feinde sich totlachen, wenn sie von der neuen Bundeswehr hören.
Jedoch wäre ich schwer dafür, dass Frau Ministerin ihre Vorschläge bei ihren Genossen und Nichtgenossen in den Parlamenten mal probelaufen lässt. Das hätte dann den unüberbietbaren Vorteil, dass die Herren und Damen Minister und  Abgeordnenen sich a) mal wieder mit der Tatsache auseinandersetzen müssten, dass auch sie Familie haben und b) hätten die Minister dann vor lauter Teilzeit und Gesprächen und Strickkurs und Windelwechselkurs und dem Kurs "Umgang mit pubertierenden Jugendlichen" und Orga von all dem Kram, keine Zeit mehr uns mit dummen Gesetzen zu belästigen.
Nee Leute warum sehen wir einfach nicht ein, das  Muttersein ein richtiger Fulltimejob ist, und Mütter weder an die Aldikasse, noch in den Panzer, noch in einen Ministersessel, sondern einzig und alleine zu ihren Kindern gehören!
So ein durchschnittliches Berufsleben, dauert von 16/17 bis (wohl demnächst) bis 69, das sind 53 Jahre, da kann man doch wohl so 15/16 Jahre davon zuHause bleiben und dann einfach die verbleibenden 37 Jahre immer noch eine lohnabhängige Beschäftigung ausüben. Und anstatt den Kindern die Mutter zu nehmen, was die einfach überfordert, was dann nicht gerade gut für die Ehe ist, wäre es doch gescheiter Fortbildung, Auffrischung und Wiedereinstiegskurs in den Beruf nach der Familienphase anzubieten.
Ich meine, wenn wir der Ansicht sind, nicht deutschsprachigen Ausländern hier Arbeit und Brot bieten zu können und das, wie uns besagte t-online Startseite, seit Tagen versichert, überhaupt kein Problem ist, total gut für den Arbeitsmarkt u.s.w., wird sich doch auch für deutschsprachige Mütter, mittlerweile erwachsener Kinder, die sich im Lande auskennen und  halt eben sich mit der Jugend ganz hautnah auseinandergesetzt haben, was finden.

4 Kommentare:

  1. es soll ja gar nichts gefunden werden, das Ganze ist doch Teil des auf lange Sicht angelegten Abschaffungsprogramms für die traditionelle Familie- die sich als zu widerstandsfähig gegen die ideologische Indoktrinierung mit Genderideologie, Neojakobinertum und was dergleichen Hirngespinste mehr sind- erwiesen hat. An diesem Programm strickt auch die CDU-Allzweckwaffe Von der Leyen mit und straft so alle gegenteiligen Beteuerungen von Parteigenossen Lügen, mit denen die ehemalige Stammwählerschaft beruhigt werden soll: die Union stehe noch immer für Familie und Ehe ein.

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  2. Gemach!
    Nachdem man erfolgreich die Bundeswehr zu einer Söldnertruppe umgewandelt hat, bedeutet dieser Schritt glücklicherweise eine Entschärfung. Insoweit, als es den Söldnern schwerer gemacht wird, sich gegen das deutsche Volk zu wenden. Nur eine Struktur mit Müttern und Kindern, Kindergartentanten. kindgerechter Infrastruktur, kindgerechten Formen (wegen Verletzungsgefahr) von Panzern, Fahrzeugen und Kanonen, sowie der völligen Abwesenheit von Waffen, garantieren die Erziehung zu Friedfertigkeit. Stillende Panzerfahrer(innen) und Infantristinnen unterstützen dergleichen. Das ganze ist die würdige Fortsetzung der grünen Idee aus den 88’ern, einfach an der Zonengrenze Stoppschilder für Panzer zu errichten. Alles schon mal dagewesen.

    Es ist ein konsequenter Schritt, um das deutsche (!!) Volk zu entwaffnen. Harmonisierend wäre, alle Schützenvereine zu verbieten.

    Alsdann wäre klar: Wer eine Waffe besitzt, oder gar benutzt, ist kriminell. Eine unentrinnbare Falle für alle Richter im Lande. Aus der kommen die nie wieder raus.

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  3. Pauline aus dem Schlauchboot12.01.14, 22:04

    Tja- Kitas in Kasernen, das kann ja wohl nur der erste Schritt sein, Kitas in die Kampfjethangars, an die Raketenabschussbasen, U-Boot-Werften, Munitionslager, die natürlich alle in kinderfreundlichen Farben gestaltet werden sollten ( hellblau, rosa und so) und im Ernstfall: Kitas an der Front.
    Man könnte meinen, der Frau Bundesverteidigungsminister sind die Hormone durchgegangen.

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  4. Ich habe mal gehört die Kimbern und Teutonen, hätten in ihren ersten beiden Begegnungen mit den Römern ( so hundertungrad vor Christus) diese nur deshalb vernichtend geschlagen, weil sie, wie es bei ihnen so üblich war a) wegen ihrer durch Kalkwasser hochgestellten Haare, noch größer und somit bedrohlicher wirkten, als sie ohnehin waren und b)am Rande des Schlachtfeldes Frauen, Kinder und kampfuntaugliche Greise postierten, die einen Heidenlärm verursachten, so dass die Römer dachten es mit Dämonen zu tun zu haben und (frei nach Asterix) die wirkungsvolle Hasenfußtaktik anwendeten.
    Mag sein, dass der Frau van der Leyen so was vorschwebt, jedoch sollte man schon ein bisschen was aus der Geschichte lernen: die Kimbern und Teutonen sind verschwunden und nur der Name lebt noch in dem italienischen Wort Tedesco (=Deutsche) weiter.

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