Freitag, 10. Januar 2014

Vorauseilender Gehorsam oder mauscheln die schon wieder mit den Mächtigen, oder was? Konradsblattsplitter 2

Es hat mächtigen Wirbel gegeben, der Versuch der Baden-Württembergischen Landesregierung (dabei sitzen die im Mutterland der Pietisten und die stell ich mir gar nicht locker und everything goesmäßig vor, aber egal) im neuen Lehr- und Bildungsplan den Gender und die Gleichwertigkeit egal welcher sexueller Betätigung festzuschreiben.
Nach langem Geziere haben auch  unsere Oberhirten sich  in trauter, ökumenischer Manier  zu Wort gemeldet, gewohnheitsmäßig viele Worte machend  und doch wenig sagend.
Jedoch wird den Gläubigen versichert, man sei im Gespräch, jedoch hört es sich so an, als wurde man die Landesregierung beraten wie sie ihr Ziel "Lernen unter der Ideologie des  Regenbogens" am Besten umsetzt.
Es findet sich in der oberhirtlichen Erklärung kein Wort über die Richtigkeit der katholischen Lehre und die Wichtigkeit der "normalen" Ehe und schon gar nichts über deren Schützenspflicht, die immerhin im Artikel 6 des Grundgesetzes festgeschrieben ist.
Da verwundert es nun überhaupt nicht, dass im Konradsblatt die Heilige Euphrosyne als Schutzpatronin all derer, die mit dem eigenen Geschlecht nicht einverstanden sind, angepriesen wird.
Man versteh mich nicht verkehrt, ich seh schon ein, dass es psychische Leiden gibt, die schlimm sind, und das man als Mensch der sich irgendwie immer am verkehrten Platz und irgendwie vor der Geburt vertauscht vorkommt, schon Trost in der Geschichte einer Heiligen finden kann, die auch definitiv am verkehrten Platz war.
Die Heilige Euphrosyne ist nämlich eine der Heiligen (es gibt mehre davon, nur fallen mir die Namen nicht mehr ein) die als Frau in einem Männerkloster gelandet ist.


Die Gründe dafür waren verschieden, einmal trat ein Witwer ins Kloster ein, und weil er sich von der Tochter nicht trennen wollte, gab er sie als Jungen aus und als der Vater starb, wusste sie nicht, was sie machen sollte und blieb da. Ein anderes mal war der  Vater Kaufmann und mit der Tochter auf Handeslsreise, verstarb unterwegs und sie bleib in Jungenkleidung einfach in der Stadt und ging dann, weil es so eindeutig zu sein schien, dass er den Ruf hatte, und sich niemandem offenbaren wollte oder konnte, ins Kloster. Ein anders mal  war es Hunger nach Bildung, Flucht und Suche von Schutz und so.
Die meisten dieser Heiligen wurden glaubhaft beschuldigt, der Vater eines Kindes zu sein, streng bestraft und erst als die Leiche gewaschen wurde, stellte sich die Unschuld heraus, Auch daran kann man lernen, soooo originell ist das alles nicht.
Interessant ist, im Konradsblatt heißt es wörtlich "Heiligkeit zeigt sich im radikalen Vertrauen in die individuelle Berufung und in der Zurückweisung aller Regeln und Erwartungen anderer." Gefolgt von der Aufforderung "andere Lebensentwürfe" mal unter diesem Aspekt zu betrachten.
Wie gesagt, im Zusammenhang mit der ohrenbetäubenden Stille unserer Oberhirten zu den drängenden Problemen rund um den Aufstand gegen die Schöpfungsordung Gottes kriegt die Heilige der Woche, ein ganz anderes Gesicht, so als wolle man die Schäfelein schon mal vorsorglich auf Linie bringen und das tun, was man seit Jahrzehnten tut, beschwichtigen. Auch wenn aktuell, die letzten katholischen Titel abgeschafft werden, Beschwichtigungshofräte haben wir immer noch an jeder Ecke 5. Wobei auch das, laut Römerbrief (der wahrscheinlich demnächst aus dem Kanon gestrichen wird, besonders Röm 1, 18-32, weswegen ich ihn am Ende diese Artikels noch mal hinkopiert habe) nicht Ursache, sondern Strafe und Zulassung Gottes ist.
Und somit muss man sagen: jawohl es sind nicht die Schwulen schuld, sondern die, die Gott erkannt und nicht geehrt haben. Steht auf jeden Fall so im Römerbrief.

Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
19Denn was man von Gott erkennen kann, ist ihnen offenbar; Gott hat es ihnen offenbart.
20Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.
21Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
22Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren.
23Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.
24Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.
25Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.
26Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
28Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht gehört:
29Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden
30und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,
31sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.
32Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.

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