Freitag, 24. Januar 2014

Wirkung von Sakramenten früher und heute, aus den Confessiones des Hl. Augustinus.

In Polen hat ein Atheist geklagt, weil man ihm die Krankensalbung gespendet habe.
Interessant an dem Fall ist, dass das Sakrament ja offensichtlich seine, charismatischer Websides würdige, Wirkung entfaltet hat.
Der Patient ist aus dem Koma erwacht und in der Lage einen Anwalt aufzusuchen und einen Gerichtsprozess anzustrengen.
Soweit ich das begriffen habe, findet er das gar nicht so schlimm, wieder unter den Lebenden zu weilen, auch führt er dieses nicht auf das Sakrament zurück, und irgendwelche Schäden sind auch nicht entstanden.
Ich meine so als aufrechter Atheist solle man schon ein bisschen über der Sache stehen und sich drüber im Klaren sein, da es ja keinen Gott gibt, ist das Gebet nur Gerede und so ein bisschen Olivenöl auf die Stirn, je nun das kann nun echt nicht schaden.
Mir scheint der Herr Atheist  ist in einer Glaubenskrise, nur führt es noch nicht zur Reaktion die Martin Buber so schön beschrieben hat, nämlich sich den eigenen Zweifel eingestehen.


Auf jeden Fall behaupte ich ja immer, man kann ruhig irren, solange man da konsequent ist, kommt man schon ans Licht. (weil, wenn man sich z.B. im Wald oder sonstwo verlaufen hat, wenn man dann konsequent in eine Richtung geht, mag sein, dass man dann einen sehr langen Weg hat, aber man kommt schon irgendwo raus. Tut man das nicht, so läuft man unweigerlich im Kreis).
Jemand der auf diese Weise groß geirrt hat und so zum Licht gekommen ist, dass er heute noch leuchtet ist der heilige Augustinus.
In seinen Confessiones erzählt er:  als er jung war und den Glauben seiner Mutter verlachte "Sklavenreligion" und selber sich dem Unglauben  leidenschaftlich widmete, geschah es, dass einer seiner Kumpane schwer erkrankte. Dem Bewusstlosen spendet man die Taufe (nach der damaligen Praxis schon vergleichbar mit der Krankensalbung an dem Polen, (führt jetzt zu weit. Fakt ist, dass man davon ausging, dass Getaufte nicht mehr sündigen würden und weil sie es doch taten, wartete man mit der Taufe meist bis zum Totenbett, weswegen z.B auch Kaiser Konstantin erst auf dem Totenbett (ja ich weiß "nur" arianisch) getauft wurde.
Auf jeden Fall  zeigt auch im Fall des Kumpels  die Taufe ihre Wirkung der Freuend wurde gesund.
Augustinus eilte ans Krankenbett um mit dem Freund drüber abzulästern wie doof die Christen gewesen seien, am Körper der nichts mitgekriegt hat, ein Ritual zu vollziehen.
Der Freund verbat sich das und bei Augustinus war er erste Keim des Zweifels gesäät.

Mir kommen die Feinde der Kirche manchmal vor wie Leute, die einfach nur, ohne nachzudenken, dagegen sind.



1 Kommentar:

  1. Wer Christus kennt und weiß, was er für die Kirche getan hat und was er mit/von ihr wollte un noch immer will, sollte sich nicht am "Bodenpersonal" stören, sondern auf den Chef hören. Bzw. er tut das automatisch, wenn er richtig zugehört hat ...

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