Sonntag, 2. Februar 2014

Sex and the Cities

Haben sie es so gewollt?


Vor fast drei Jahren wollten die Baden-Württemberger raus aus dem "Mief von Stuttgart, Ulm und Biberach..." und das haben sie nun davon ....
Stuttgart, bereits kampferprobt durch den Widerstand gegen den Bahnhof (der jetzt doch weitergebaut wird) ließ gestern "alte Zeiten" wieder aufleben...

Vor ein paar Wochen hatte sich eine Demo angemeldet, die sich pro Familie und gegen den neuen baden-württembergischen Bildungsplan 2015 äußern wollte. Die Demonstranten, überwiegend Väter und Mütter wollten also ihr demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen und sich dafür stark machen, auch in Zukunft ihre Kinder selbst erziehen zu dürfen und diese von allzu früher sexueller Aufklärung zu verschonen.

Kling eigentlich ganz einfach und unproblematisch - wenn da nicht auch eine "Gegendemo" stattgefunden hätte. Wir wissen ja längst, wie Grüne und Linke Toleranz verstehen - die gilt bei denen nur so lange wie man ihre Meinung teilt.
Deshalb wurde der alte Kommunistenspruch "...und willst Du nicht mein Bruder sein..." gestern auf "unterhaltsame Weise" in Stuttgart vorgeführt.
Das christliche Forum hat eine sehr gute Situationsbeschreibung und hier eine weitere. Weiterführende Artikel gibt's hier in den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung, die allerdings in Sachen Wahrheitsverdrehung mit ihrem Münchner Tochterblatt SZ durchaus mithalten können. Die Bilder sprechen aber für sich.
Auch der SWR hat einen kurzen Bericht incl. Video online gestellt, der trotz aller Schönfärberei deutlich zeigt, was die neue Staatsregierung inkl. ihrer Erfüllungsgehilfen aus der Szene von Meinungsfreiheit hält, wenn sich diese Meinung nicht mit ihrer eigenen deckt.

UPDATE:

Frischer Wind hat eine ganze Menge Videos der Veranstaltung verlinkt mit sehr guten Bildern und interessanten Interviews.


Vielleicht sollten die Stuttgarter Eltern darüber nachdenken, bei der nächsten Demo Kampfsportunterricht anstatt Sexualkunde zu fordern. Die Kinder werden es brauchen, wenn sie sich dann gegen die Begehrlichkeiten der aggressiven "versexten" Mitschüler und Lehrer durchsetzen müssen.

Doch - nur gemach, liebe Stuttgarter. "Schaut auf diese Stadt ...." sagte einmal Ernst Reuter, der Vater des ehemaligen Chefs eines Stuttgarter Großkonzerns. Und er meinte damit das "freie Berlin", das sich inmitten der kommunistischen Welt seine Freiheit bewahrt und erkämpft hat.
Der Tagesspiegel berichtet heute, dass die Berliner auf diese Freiheit in Zukunft verzichten wollen.
Jetzt wird erstmal die "sexistische Werbung" verboten. Warten wir mal, wann der Bezirk Kreuzberg dann umbenannt wird.
Und wir freuen uns und grinsen still in uns hinein - und fragen uns, wie der Berliner Reg. Bürgermeister das wohl händeln wird. Ein Problem hat er dann aber zumindest schon mal gelöst. Den Großflughafen BER wird man dann nicht mehr brauchen, denn wer will dann noch nach Berlin? Wahrscheinlich denkt sogar die Regierung schon wieder heimlich darüber nach, nach Bonn zurückzukehren.


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