Sonntag, 2. März 2014

Aus gegebenem Anlass. Sozialarbeit und Werke der Barmherzigkeit


Es geistert immer wieder durch die Weltgeschichte, irgendwelche Politiker fordern von der Kirche doch bitte, bitte sozialer und antidiskriminierender, und für die Armen und Unterdrückten, für die Gerechtigkeit und was weiß ich noch zu sein. Und man kann es nicht leugnen viele Kirchenleute tun so, als sei genau das die Hauptaufgabe der Kirche.
Das kommt dann bei mir immer so rüber wie ne Arbeitsteilung,. Die Welt weltet vor sich hin, kümmert sich um kein Gott und kein Gebot, fröhnt hemmungslos dem Recht des Tafferen, Erfolgreicheren und Tabubrechers und alle die dabei hintenrunterfallen, die sammelt die Kirche auf und bringt sie wieder auf Vordermann, Feldlazarett eben.
So richtig es ist, dass man den Nächsten lieben soll und das  einschließt und  bedeutet, die leiblichen Werke der Barmherzigkeit zu vollbringen, jedoch, was ja gerne vergessen wird, mitsamt den geistigen Werke der Barmherzigkeit , zu denen auch solche heutzutage schwer pc inkorrekte Dinge wie "die Sünder zurechtweisen" gehören.

Wenn ich solche Äußerungen von kirchlichen und nicht kirchlichen  Leuten höre, wie z.B hier lese, auch z.B. erinnere ich mich an einen Hirtenbrief zu Jahr der Familie, wo ich schier in Ohnmacht gefallen bin, als mir bischöflicherseits erklärt wurde, was Familien alles so für Gesellschaft, Kirche und Gemeinde vor Ort zu leisten,haben, dabei natürlich immer gut drauf, vergnügt und schwer am Beten.
Ich frage mich dann immer was für ein Bild udn Selbstbild man von Christen hat, so als haben die
 einen Goldesel im Stall und als seien kirchliche Mitarbeiter unbegrenzt belastbar.



Also wie gesagt, die Welt weltlicht vor sich hin und die Kirche sammelt alle auf, die nicht mitkommen und kümmert sich um die so, dass die sich in nichts von denen die auf dem Laufsteg der Schönen, Tolle, Erfolgreichen, mitlaufen, unterscheiden.
Wie werte Politiker und (leider) auch Kirchenmänner, die solches offen oder subtextmäßig verbraten soll das gehen???
Das Reich Gottes um das es eigentlich geht ist definitiv nicht von dieser Welt, aber Sozialarbeit auf die die Kirchen reduziert werden sollen (und sich, seufz, auch teilweise reduzieren lassen) ist sehr wohl von dieser Welt.
Caritas ist Teil des christlichen Wirkens, das schon, aber man kann das nicht von den Kirchen fordern und gleichzeitig den Kirchen immer mehr die Luft zum Atmen nehmen, indem man die Grundzellen christlicher Existenz, die Familien, verunmöglicht.

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