Donnerstag, 13. März 2014

Benedikt will nicht Oppositionsführer der konservativen Katholiken werden.

Ja, wer hätte das gedacht?
Es gibt auch eigentlich keine Information, dass das jemals an ihn herangetragen wurde. Aber dieser Satz ist ein schönes Beispiel, dass die BR-Redakteure auch nix mehr wissen, seit dem das BR-Büro im Vatikan geschlossen wurde.
Die Rückschau auf "1 Jahr Papst Franziskus" fällt dementsprechend aus - sie folgt dem Mainstream und zeigt den Papst, den sich die Journalisten, besonders die aus D im letzten Jahr "gebacken" haben.
Damit will ich aber nicht sagen, dass das Kontrovers-Video nicht sehenswert ist. Im Gegenteil: Ich habe selten erschütterndere Glaubenszeugnisse gesehen, als in diesem Video. Und wenn man damit durch ist, braucht man nur noch Schaufel und Besen, um die Reste des katholischen Glaubens in D zusammenzukehren.
Die Interviews in diesem BR-Video sind erschreckend: Es gibt tatsächlich noch einen Präfekten der Glaubenskongregation der einen festen Glauben hat und auch bereit ist, das auszusprechen. Es gibt mit Godehard Schramm einen Schriftsteller, der die Dinge beim Namen nennt und es tatsächlich ausspricht, dass die Show, die der Papst da abzieht, absolut nix bringt.
Aber dann wird's endlich schön: Friede, Freude, Eierkuchen Hand in Hand mit Pipi Langstrumpf.
Da gibt es dann die "Christen zweiter Klasse", die sich diskriminiert fühlen, weil sie keine Kommunion kriegen - und das obwohl sie doch ihre Kirchensteuer zahlen. Und der Pfarrer meint dazu: Sie hat eine tiefe Sehnsucht nach der Kommunion! Aber hallo, Gott und seine Gebote sind ihr egal, aber sie hat eine tiefe Sehnsucht nach der Kommunion? Aber es geht noch lustiger: Ein paar junge Studenten reden freimütig über ihr Sexualleben, dass sie Antibabypillen schlucken und das aber nicht beichten.
Vielleicht sollte die Kirche hier die Grüne Religion übernehmen und den Mädels sagen, dass die Hormone mit dem Urin wieder ausgeschieden werden und in den Wasserkreislauf gelangen. Dass deshalb die Fische unfruchtbar werden und die kleinen süßen Robbenbabies nichts mehr zu fressen haben und sterben müssen ... Ooooch, aber bei der Grünen Religion muss man wenigstens nicht beichten und darf sich trotzdem am Sonntag beim Pfarrer einen Keks abholen .... Ja, so schön ist unser Glaube!

)

Und nachdem der Kardinal Marx heute bei KNA gesagt hat, dass sein wichtigstes Ziel die Neuevangelisierung ist, denke ich mal, er wird viel zu tun haben, das wird ja eine Lebensaufgabe für ihn. Denn er muss ja bei "Adam und Eva anfangen". Und es dazu noch anders angehen: Es gilt nämlich die grünen Schlangen aus dem (Ordinariats)-Paradies zu vertreiben. Sie haben die Gläubigen nicht nur dazu verführt, die verbotenen Früchte zu naschen - sie haben sie ihnen auf dem Silbertablett serviert und die Kirche hat zugeschaut, es geschehen lassen und die Verkündigung vergessen. Da kann man nur noch sagen: Viel Glück, und gutes Gelingen, kann man dem Kardinal nur wünschen! Wenn er es schafft, den Menschen klarzumachen, dass die Kirche von Gott eingesetzt wurde, dass die Gebote Gottes Gebote sind, und dass sie auch dann noch da sind, wenn sie vom Menschen abgeschafft werden, dann wäre viel erreicht. Aber dann müsste die deutsche Kirche einem Wort von Papst Franziskus folgen, das er vor Jugendlichen gesagt hat: “Swim against the tide; it’s good for the heart.”
Wir wünschen dem Kardinal einen guten Personal Trainer und hoffen, dass er das durchhält.

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