Sonntag, 23. März 2014

Über den Unterschied zwischen Geschiedenen und Wiederverheirateten Geschiedenen

Also wir hören es und in letzter Zeit immer wieder, man will von der Kirche, dass sie doch endlich, endlich die wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion zulässt.

Drei  Anmerkungen dazu, die Sache ist ja die, dass man überhaupt nicht davon redet, dass Wiederverheiratete Geschiedenen, solange sie am Vollzug der wiederverheirateten Ehe festhalten, überhaupt nicht beichten gehen können (weil sie ja auch die zweite Ehe beichten müssten und eine Beichte halt nur dann gültig ist, wenn man den festen Willen hat sich zu besseren und den angerichteten Schaden wiedergutzumachen, und das genau nicht geht, wenn man beichtet, um dann am nächsten Sonntag als wiederverheiratetes Paar zur Kommunionbank zu schreiten)
Man kann es drehen und wenden wie man will, es hat noch keiner das Kirchengebot aufgehoben wenigstens einmal im Jahr beichten gehen zu müssen und bevor man nach langer Abstinenz wieder zu Kommunion geht, müsste man ja schon mal wieder beichten gehen.........
Davon redet aber keiner, man will und muss also im Sinne Kardinal Kaspars,  den Wiederverheirateten Geschiedenen eine Extrawurst braten, indem man sie so sogar bevorzugt behandelt.

Der Zweite Punkt ist, der,. dass man immer so tut, als sei es das gleiche, ob  der Mensch nun geschieden ist, oder wiederverheiratet geschieden und als dürfen beide nicht zu Kommunion.
Im Grunde wird hier die Methode der Schlange angewandt, die fragt "Dürft ihr wirklich von keinem Baum des Gartens essen?"
So wird gesagt, "Darf der, der unschuldig verlassen wurde, wirklich nicht zur Kommunion?"
Und ja man lässt sich dann, genauso wie Eva und dazu schweigend wie Adam auf die Diskussion ein und am Ende ist man dann ganz versessen drauf, die verbotene Frucht zu pflücken.

Der dritte  Punkt ist der, da hört man immer wieder, ja die arme, vom bösen Gatten (oder rumgedreht) verlassene Frau, die mit drei kleinen Kindern alleine dasitzt und ich, böse, böse will der ihr Glück nicht gönnen.
"Klar sag ich da immer, das kennen wir, ja , da arrangieren die Eltern die Hochzeit mit einem unmöglichen Mann, und sobald sich der vom Acker gemacht hat, kommt auf weißem Pferd der Märchenprinz geritten, die wahre, große Liebe!"
Oder ich sag "Klar die arme sitzengelassene Frau ist ja völlig hilflos und braucht ja einen, weil wir ja bei den Eskimos leben, wo die Frau unbedingt einen Jäger braucht, und alleine mitsamt ihren Kindern dem Hungertod überantwortet ist"


Also ich denke die Ironie ist klar, heutzutage und schon länger, wird in unseren Breiten keiner mehr gezwungen zu heiraten, nein   alle rennen sehenden Auges ins Unglück (um es mal schlappsig auszudrücken), weil sie wegen der Hormonausschüttung aufgrund der Verliebtheit eben blind sind. Und wenn dann der Verstand wieder einsetzt, dann kann doch die Kirche nicht verlangen, dass man die Suppe auch gefälligst auslöffelt, nein, in unserem Feldlazarett werden nicht nur Krücken verpasste und Verbände angelegt, nein, wir versetzen unsere Patienten in den Zeitpunkt vor dem Unglück und alles, alles wird gut (Ironie off)

Es lohnt sich aber, sich ein wenig dabei aufzuhalten. Es stimmt schon, Verliebtheit macht blind, es werden körpereigene Substanzen produziert, die alles verklären, aber, ich denke mal, das ist ein Trick vom lieben Gott, weil sonst der Mensch sich auf sowas wie eine Ehe nie einlassen würde, weil und da sind wir bei Punkt 2, die Ehe eine Lebensaufgabe ist, und wie jede ernsthafte Aufgabe ist auch diese  nicht so einfach mirnixdirnix, in einer viertel Stunde, nebenher zu lösen.
Oder nochmal anders, wenn es soooo einfach wäre mit der Ehe, hätte  Christus sie nicht zum Sakrament mitsamt den zugehörigen Gnaden erhoben.
Es gibt übrigens nur sehr wenig heilige Eheleute, also Eheleute, die zusammen heilig geworden sind,  dazu gehören die Muttergottes und ihr keuscher Bräutigam, der heilige Joseph und dann sind der zusammenheilig gewordenen Eheleute sehr wenige.
Wobei die Zahl derer, die sozusagen in der Ehe heilig geworden sind, doch wiederrum sehr groß ist, haben wir da Rita von Cascia, die heilige Monika, Katharina von Genua, Ida von Toggenburg und den Propheten Hosea um nur ein paar zu nennen, und ansonsten kann man ja mal in den Heiligenlegenden stöbern und stellt fest, ja Heilige haben die unmöglichsten Ehesituationen ausgehalten, die Kirche weiß also.

Johannes Paul II hat sich lebhaft bemüht (Und soweit ich weiß vor ihm schon Paul VI) ein Ehepaar zur Heiligsprechung zu finden, dass eben gemeinsam heilig geworden ist.
JPII hat dann auch ein Paar gefunden, und wenn mir die Namen auch nichts sagen, so ist die zugehörige Predigt doch lesenswert.
es heißt darin

Wie jeder Weg der Heiligung, so ist auch der eurige, liebe Eheleute, nicht leicht. Ihr habt jeden Tag Schwierigkeiten und Prüfungen zu bewältigen, um eurer Berufung treu zu bleiben, die Harmonie in der Ehe und Familie zu pflegen, eure Sendung als Eltern zu erfüllen und am Leben der Gesellschaft teilzuhaben. 

Ihr sollt im Wort Gottes die Antwort auf die vielen Fragen suchen, die das Alltagsleben euch stellt. Der Apostel Paulus hat uns in der Zweiten Lesung daran erinnert, daß »jede von Gott eingegebene Schrift auch nützlich ist zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit« (2 Tim 3, 16). Gestützt von der Kraft dieses Wortes, könnt ihr gemeinsam dafür eintreten, »ob man es hören will oder nicht«, indem ihr die Kinder »in unermüdlicher und geduldiger Belehrung« ermahnt und ermutigt (2 Tim 4, 2). 

Das Ehe-und Familienleben kennt auch Momente der Verirrung. Ich denke besonders an diejenigen, die das Drama der Trennung erleben; ich denke an diejenigen, die eine Krankheit ertragen müssen, und an jene, die unter dem frühzeitigen Ableben des Ehepartners leiden. Auch in diesen Situationen kann man ein deutliches Zeugnis der Treue in der Liebe geben, das mit der Läuterung im durchlittenen Schmerz noch bedeutsamer geworden ist. 

5. Ich vertraue alle geprüften Familien der fürsorgenden Hand Gottes und der liebevollen Sorge Marias an, des erhabenen Vorbilds als Braut und Mutter, die das Leiden und die Mühe der Nachfolge Christi bis unters Kreuz sehr gut gekannt hat. Liebe Eheleute, laßt euch nie von der Hoffnungslosigkeit überwältigen: Die Gnade des Sakraments stützt und hilft euch, die Arme ständig zum Himmel zu erheben wie Mose, von dem die Erste Lesung berichtet (vgl. Ex 17, 11 –12). Die Kirche ist euch nahe und hilft euch mit ihrem Gebet, vor allem in schwierigen Momenten.

Christliche Existenz ist immer auch Kreuznachfolge, auch wenn es einem absolut gegen den Strich geht.
Und ja es gibt die Trennung, das ist ein Drama, sagt JPII und er hat recht damit, aber und das finde ich immer das perfide, jemand der getrennt ist, ist nicht von der Kommunion ausgeschlossen.

Jemand der getrennt ist, kann in der Tat unschuldig sein,  eine Trennung von Tisch und  Bett, kann unter ganz konkreten Umständen, sogar richtig sein, z.B um der Kinder willen, aber und das geht ja immer durcheinander, wenn man getrennt ist, dann muss man ja nicht gleich wieder heiraten, Jedoch wird ja in der kirchlichen  Diskussion immer so getan, als müsse man sich nach einer Trennung gleich wiederverheiraten, als lebten wir in einer absolut archaischen Gesellschaft, wo es absolut als Schande gilt, wenn einer alleine im Bett liegt, um das mal etwas vulgär  auszudrücken.

Weiter ist es so, dass auch der Geschiedene, auf seine Weise, Zeugnis gibt von der Heiligkeit der Ehe, gerade, weil er trotz des Scheiterns der Ehe an Gottes Gebot festhält und bei Licht betrachtet, ist es was großartiges, wenn man an Gottes Wort gerade dann festhält, wenn es nicht leicht ist.

Ich denke die Kirche kann das Gebot Gottes nicht ändern, und die Frage der Ehe stand schon bei dem Vorläufer, dem Täufer Johannes im Raum, das ist der von dem Jesus sagt "er ist der Größte, der von einer Frau geborenen" und es ist nicht bekannt, dass jesus zu Johannes geschickt hat und gesagt hat "hey sei doch nicht so unbarmherzig zu dem Heordes und seiner Herodias,"
Die Frage der Ehe geht weiter, bis dahin dass in dieser Frage, der lieben nette, obercoole, superbarmherzige (er möge mir die Ironie verzeihen, aber in der Diskussion wird sich ja immer auf Christus berufen) Jesus das gemacht hat, was die Exegeten Thoraverschärfung nennen, also wo er die bestehende Praxis verschärft hat, indem er feststellt
Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.
12Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. (Mk 10, 11-12)
bei Lukas steht es ganz klar
 Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.

Auch die Einschränkung bei der Parallelstelle bei Matthäus mit der Unzucht,
  Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

bedeutet nicht, dass man sich scheiden lassen, darf wenn der andere fremdgeht, sondern, dass z.B der Herodes sich von der Herodias hätte scheiden lassen müssen, eben, weil die Ehe selber unzüchtig war.
Diese Stelle wird so interpretiert, dass sie sich auf die ungültigen Ehen bezieht, also auch auf eine eingegangene 2te Ehe, die eben geschieden werden könnte.

Im weiteren Verlauf haben immer wieder Heilige das Martyrium gefunden,weil sie an der Heiligkeit  und Unauflöslichkeit der Ehe festgehalten haben, das fängt bei Kilian an und geht bis zu Thomas Morus und John Fischer.


Ich finde man sollte aufhören Hintertüren zu öffnen, die eh nix bringen, höchstens die Glaubwürdigkeit der Kirche untergraben, in dem sie offiziell macht, was man ihr böswilligerweise eh immer unterstellt, nämlich Wasser zu predigen und den Vermögenden Champagner zu servieren!

Kardinal Caffarra hat lesenswertes dazu gesagt. Hier klicken





8 Kommentare:

  1. Ein Aspekt zum Thema wird m. E. überhaupt nicht angesprochen. Man bedauert den starken Anstieg der Scheidungen und zieht daraus den Schluss, die Lehre der Kirche müsse geändert werden. Allein diese Schlussfolgerung ist problematisch. Es kann doch wohl nicht sein, dass etwas Schlechtes gut wird, nur weil viele es tun. Aber es gibt auch Fragen, die überhaupt nicht gestellt werden. Gott schenkt den Menschen durch die Kirche zahlreiche Gnadenmittel, die ihnen helfen, ihr Leben nach Gottes Willen zu gestalten. Haben die Ehepaare, die mit ihrer Ehe gescheitert sind, diese Gnadenmittel angenommen, sprich, haben sie jeden Sonntag die hl. Messe besucht, haben sie miteinander gebetet, haben sie regelmäßig das Bußsakrament empfangen, haben sie in der hl. Schrift gelesen und auch mal in Bücher hineingeschaut, die uns helfen, unseren Glauben besser zu verstehen? Darüber gibt es keine Statistik, aber wenn heute nur noch 10% der Katholiken regelmäßig die Sonntagsmesse besuchen, darf man doch wohl leichte Zweifel anmelden. Und wenn man diese Gnadenmittel nicht genutzt hat, aber nun lautstark von der Kirche eine sog. Barmherzigkeit einfordert, erscheint das doch zumindest ein wenig unaufrichtig.

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    1. ja Zustimmung und damit wären wir bei dem Davila Zitat aus dem Motto Ihres Blogs.
      "Da die Menschen nicht taten, was die Kirche lehrte, lehrt die Kirche nun, was die Menschen tun.".
      Man betrachtet die Kirche wie eine Art Feuerwehr, jeder ist froh, wenn er sie nicht braucht und kümmert sich auch nicht großartig drum, aber wenn es brennt, dann soll sie sofort kommen und löschen.
      Und von daher ist das Gebet für viele auch eine Art Feuermelder, der eben die himmlischen HIlfstruppen alarmieren soll.
      Eben weil das Gottesbild (und das Menschenbild) sich nicht an der Offenbarung Gottes ausrichtet, sondern an dem "Wie hätten Sie's denn gerne?" gerät alles in Schieflage.

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  2. Dass das Nichtwissen um Unterscheide zwischen Geschiedenen und wiederverheirateten Geschiedenen so groß und so weit verbreitet ist, darf nicht verwundern- es ist dem Nichtkennen der katholischen Sakramentenlehre , der Lehre zu Familie und Ehe zu verdanken. Man darf auch die Wirkung der täglichen Dauerberieselung mit Propaganda für die Patchworkfamilie ( mit oder ohne Trauschein) die tagein tagaus über alle Fernsehsender -von der Seifenoper, über die Familienserie bis zum Film zur primetime läuft, auf das Familienbild der Menschen und besonders der jungen Menschen nicht unterschätzen: dort wird in praktische jedem Film,in dem eine Familie vorkommt, in jeder Vorabendserie und in jeder Telenovela das Hohe Lied der Patchworkfamilie, als dem wahren Hort der Liebe, Geborgenheit. Harmonie und Normalität gesungen, während die traditionelle Familie-und die wohlmöglich auch noch normal oder gar glücklich und hamonisch nicht existiert.. Das kann nicht ohne Folgen bleiben.
    Gepaart mit der Unwissenheit und der Vorstellung jetzt sei in der Kirche (endlich!) alles erlaubt, ergibt das für die Familien-und Ehepastoral größte Probleme.

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  3. und nur die wenigsten reden von den Kindern, die aus geschiedenen Ehen als geistige Krüppel hervor gehen. Da wird über pastorale Notwendigkeiten geschwafelt, bis der Arzt kommt, und niemals werden die unglücklichen Seelen erwähnt, die u.a. nachts nicht schlafen können, weil Papa oder Mama gegangen sind. Die verzweifelt hoffen, dass doch zwischen Vati und Mutti endlich wieder Frieden herrscht. Die, der Liebe beraubt, selber unfähig werden auch nur im Entferntesten an eine eigen glückliche Beziehung in ihrem Leben denken können. Ich selber bin Onkel meines Neffen und erlebe des öfteren, wie das Kind zwischen Lebenspartner und Vater hin und her geschoben wird, mittlerweile verstummt und mit Medikamenten vollgestopft in die Schule geschickt wird, wo er, man höre und staune, ein sozial schwieriges Verhalten an den Tag legt. Es ist zum Heulen und mit den Zähneknirschen. Da schwingt sich ein Kardinal zum Barmherzigkeitsdoktor hoch und missachtet gleichzeitig die Folgen seiner "Therapie"!
    Barmherzigkeit ohne Reue und Umkehr ist mit Gott nicht zu machen. Zumindest nicht in einem "klärenden Gespräch", es sei denn man führt es vor seinem Angesicht im Beichtstuhl. Das wäre ein weites und wieder zu entdeckendes Feld für unsere Cheftheologen. Der Papst geht ja schon mit gutem Beispiel voran. Aber Beichte und Umkehr und Reue und Wiedergutmachung und das "sündige von nun an nicht mehr", spielen in der Verkündigung der deutschen Bischöfe keine Rolle mehr. Da werden Fastenhirtenbriefe verlesen, deren geduldiges Anhören schon ein vollwertiges Fastenopfer sein können.

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    1. Am "sündige fortan nicht mehr" muß es aber zwangsläufig bei allen wiederverheirateten Geschiedenen scheitern, es sei denn, sie beschließen, ihre neue Verbindung zu beenden und zum 1. Partner zurück zu kehren, etwas was als Folge des Beichtgespräches wohl kaum vorkommen dürfte. Und damit wären wir wieder am Anfang.
      Was nun die Folgen der zerstörten Familien sind-kann man in Skandinavien sehen, die sind nämlich schon weiter als wir auf diesem Weg. Betrachtet man wieder die Filme und Krimiserien- als Spiegel des realen Lebens- so gibt es auch keine intakte Patchworkfamilie mehr. Die Gesellschaft besteht nur noch aus Psychopathen, Soziopathen, Neurotikern, und sonstwie Gestörten und die Gewalttätigkeit in den sozial so gut abgesicherten, wirtschaftlich erfolgreichen Ländern steigert sich zu ungeahnten Höhen. Auf die Idee die Ursache in der familiären Situation und der planvollen Zerstörung der traditionellen Ehe und Familie zu suchen-also der fehlenden seelischen Grundausstattung der Kinder- zugunsten politisch korrekter Varianten ( eigentlich müßte man ja Devianten sagen) - auf diese Idee kommt dort -trotz wahrer Heerscharen von Sozialarbeiter-innen niemand.

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    2. es wäre eine Aufgabe wahrer Seelsorge, wenn die Herren Seelsorger sich um die Seelen der ihnen anvertrauten,. das sind halt auch Familien, sich kümmern würden.
      Ein wahrer Seelsorger, Franz von Sales schreibt mehrere Male,. dass die Verheirateten so viele Kreuze tragen würden, einfach dadurch dass sie eben verheiratet sind, Kinder haben, ihren Alltag bewältigen müssen,dass man ihren Stand durchaus mit dem der Büßer gleichsetzen können udn den Eheleuten deshalb in der Beicht gar keine extra Buße aufgeben solle, ihr Stand sei Buße genug.
      Will hießen es erfordert einfach viel Mühe, Geduld und Zähigkeit, Familien als Seelsorger zu begleiten, auch im Gebet stellvertretend für die Familien mit ihren vielfältigen Problemen einzutreten.
      Seit dem 2ten vatikanum schwallt aber alles von der "Mitarbeit der Laien" und vergisst ganz, dass die Laien, s.o schon genug zu arbeiten haben, Anstatt das einzusehen, dass es darum geht, dass der Seelsorger sich um die Seelen sorgt und Mitarbeit der Laien nicht bedeutet, dass die Familienväter udn -Mütter anstatt sich um die Familie zu kümmern dem Priester die Arbeit machen, sieht man die Frucht der verkehrten Grundhaltung und macht sich eben von Seelsorgerseite nicht daran die eigene Arbeit zu machen, sondern hofft durch einen "Akt der Barmherzigkeit" so weiter machen zu können wie bisher.

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  4. Natürlich ist das Kind in den Brunnen gefallen, wenn sich der wiederverheiratet Geschiedene im Beichtstuhl wiederfindet und Barmherzigkeit erhofft. Die Frage ist zu stellen, ob jemand, der regelmäßig das Sakrament der Verzeihung seiner Sünden empfängt, überhaupt so schnell in die Lage gerät, seine Ehe zu brechen oder andere schwere Sünden zu begehen. Aber davon ist in der Verkündigung landauf landab nichts zu vernehmen. Gerade die Beichte macht den Gläubigen sensibel für seine Fehler und Schwächen, auch wenn das sehr oft schwierig und lästig sein kann. Da sind wir halt wieder bei der frohen Botschaft, die man eben nicht mal für Nüsse bekommt.

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    1. ja genau und ich meinte meine Auslassungen so, dass es gescheiter wäre sich um das Kind mitsamt den Eltern zu kümmern, bevor es im Brunnen liegt und dadurch zu verhindern, dass es hineinfällt.
      Anstatt jegliches Gitter und Geländer, von wegen altmodisch und vorkonzilare Drohbotschaft, von dem Brunnen zu entfernen, und jegliche Warnung vor einem möglichen Brunnenfall zu vermeiden.
      Und dann hinzugehen und denen im Brunnen zu sagen "Ihr seid schon okay, macht nur so weiter"
      Auf letzteres läuft ja die angedachte Änderung bezüglich des 6ten Gebotes hinaus!

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