Dienstag, 18. März 2014

Zu Unrecht angegriffen?

Es ist Fastenzeit und da sollten Leberwürste eigentlich nicht auf den Tisch kommen.... Denkt man.
Aber so mancher Medienvertreter mag sich nicht dran halten und nutzt die Saison, um mal endlich die beleidigte Leberwurst rauszukehren. Ist ja auch gemein. Im Prinzip sind's die Medienvertreter, die ordentlich austeilen dürfen ... und die glauben sie seien sakrosankt.
Tja, wie wir wissen, Fastenzeit ist Bußzeit. Nachdem sich der D.D. in den letzten Tagen (genau nach der Rüge der "seriösen FAZ" durch den Presserat) ein Bußschweigen verordnet hat, hört man die anderen schon wieder klagen. Was für eine Gemeinheit aber auch. Der Kardinal Müller sagt ihnen, was er von ihnen hält und das auch noch mit drastischen Worten...
Volltreffer! Herr Kardinal! Endlich hat mal einer mit deutlichen Worten ausgesprochen, wie sich die Medienvertreter hier in den letzten Jahren aufgeführt haben. Der deutliche Hinweis auf ein Agieren der Presse "wie in dunkelsten Zeiten" ist berechtigt und sollte den einen oder anderen Schreiberling eher mal zum Nachdenken bringen, als zum Auspacken der diversen Standard-Floskeln mit gleichzeitigem Spielen des Unschuldslamms.


Die Damen und Herren der Medien sind durchschaut - das gefällt ihnen gar nicht. Und noch weniger gefällt ihnen, dass ihre Schnappatmung nicht bis nach Rom reicht und sie deshalb auch gar nicht den Versuch* zu unternehmen brauchen, die Worte Kardinal Müllers auch noch zu bestätigen. Dass sich zwischenzeitlich auch noch ein paar Fassenachts-Aktivisten und Politiker eingeschaltet haben, ist wohl dem Pawlowschen Reflex zu verdanken: einfach losbellen, wenn bestimmte Worte fallen.
Wir empfehlen deshalb den beleidigten Leberwürsten zusätzlich einen kräftigen Bissen Sauerkraut aus den Fässern im Geheimarchiv des Vatikan. Das ist besonders vitaminreich und wirkt deshalb beruhigend.
Buon Pranzo!

Hier ist das Interview, das Kardinal Müller mit der Mainzer Zeitung geführt hat (Leider gibts das Video nur mit Werbung, sehenswert ist es trotzdem):



Danke Eminenz!

*bisher haben sich nur wenige (u.a. SpOn, ntv, n24) aus der Deckung gewagt. Die anderen sind noch auf Flugzeugsuche oder saugen noch am Fall Hoeness. Aber das nächste Wochenende kommt bestimmt. Und da werden wieder Klicks gebraucht ... 

1 Kommentar:

  1. Da die Methoden der medialen Menschenjagd in unserem Lande nun einmal in eben jener dunkelsten Zeit perfektioniert wurde, darf man sich, wenn man sie ausgiebig und mit Überzeugung anwendet bei Spiegel, SZ & co nicht beklagen und -wie üblich-gespielt empört hyperventilieren, wenn man an ihren Ursprung erinnert wird . Die Nazikeule können unsere journalistischen Menschenjäger getrost stecken lassen, sie könnte sich allzu leicht gegen sie selber wenden. Kardinal Müller jedenfalls kann man mit derlei gleichermaßen plumpen wie dümmlichen Attacken nicht treffen. Man produziert lediglich die nun schon bis zum Überdruss bekannten Ideologie-Reflexe.

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