Dienstag, 17. Juni 2014

Achse des Guten hat es mal wieder getroffen! Ein Fundstück!

Bei Achse des Guten findet sich ein wundervoll bissiger Artikel, der anhebt mit: Allmählich wird es eng für Vollzeit-Pazifisten und Teilzeit-Käßmannisten. Von Nigeria und Kenia über Gaza bis hin nach Kabul bringt sich mittlerweile jede sadistisch veranlagte Gestalt in Stellung, .....Die Frage, ob man da mit Boko Haram, Hamas oder doch wie gewohnt den Taliban beten soll, ist keineswegs leicht zu beantworten....
und sich dann dem Vormarsch der ISIS Kämpfer im Irak und zu dem Lob, dass die SZ diesen spendet, zuwendet.
Man hatte ja den Eindruck, dass langsam aber sicher die Taten  der Gotteskrieger, die sich wegen schwer fleischlichen Lohnes so aufführen, irgendwie doch durch diverse rosarote Brillen und Scheuklappen dringen. Nebenbei: wie sieht das eigentlich mit dem Lohn für die dort kämpfenden Gotteskriegerinnen aus?
Hielt ich doch bislang Frauen  für längst nicht so auf die Etage unten drunter fixiert, wie die Männer, aber man lernt ja nie aus!
Auf jeden Fall verblüfft mich immer und immer wieder die Ähnlichkeit und der Unterschied zwischen germanischen und islamischen Jenseitsvorstellungen, für tapfere Krieger und das bezieht sich nicht auf die Haar- und Augenfarbe.
Ich meine ich finde germanische Sagen gruselig und brutal, Thor aus dem Film ist dagegen echt harmlos und richtig nett.
Und auch sonst gibt es, vom Schweinefleisch, dem Tischgeschirr und anderen Dekoelementen, mal abgesehen, schon auffällige Ähnlichkeiten mit den Zuständen in Wallhall und dem islamischen Paradies für im "Dschihad" Gefallene.
Wobei es auch hier eigentlich, theoretisch  so ist, dass der kriegerische Dschihad, der kleine Dschihad ist und der richtige, der große Dschihad bedeutet gegen das Böse in sich selber zu kämpfen, und das kann man durchaus auch ergoogeln. Aber das nutzt den Leuten in Syrien, im Sudan, im Irak, in Kenia wenig und nutzte den Kopten in Ägypten damals auch wenig und scheint, doch wie ein Blick in die Geschichte zeigt, echt Theorie zu sein, die wenige interessiert.


Aber zurück zu Odins Tafel und dem islamischen Janna. Ich mag das nicht en Detail  ausführen, aber einen Unterschied gibt es schon, und der ist verblüffend.
In der nordischen Mythologie schickt Odin die Walküren (deren Gestalt zunächst eher weiblichen Orks gleicht und die dann doch später schwer attraktiver wurden) aus, um die tapferen Gefallenen an seine Tafel zu holen, wo sie dann feten bei Wein, Weib und Gesang  , um sich am nächsten Tag wieder zu bekriegen und so fit zu sein für die große Schlacht zwischen Asen und Riesen, aus der dann eine bessere Welt hervorgeht.
Bei unseren "Friedenstäubchen" sieht die Sache anders aus. Man muss nicht tapfer kämpfen und ehrenhaft im Krieg fallen, um zu diesen Damen, die sinnigerweise Huris heißen, zu gelangen. (wobei man der Ehrlichkeit halber feststellen muss, das es durchaus auch islamische Interpretationen gibt, die die ganze Sache transzendenter und spiritueller sehen)
Aber so wie es sich aktuell darstellt, reicht es Leute die sich nicht wehren können, einfach umzubringen, oder gar sich irgendwo, umgeben von Leuten, die, die man nie gesehen hat, die einem nie was getan haben, noch auf die Idee kommen, sich zu wehren, einfach in die Luft zu sprengen und wupps landet man im Wellnesshotel mit Rotlichtambiente!
Also ne echte Walküre kriegt man so nicht. Noch ein König Gunter, der ja durchaus kein Feigling war, war der Brunhild zu lappeduddelig (auf hochdeutsch: zu sehr Weichei).
Jedoch hat die Süddeutsche einen Lichtblick erspät. Die ISIS Kämpfer haben zwar noch keinen Veggie day eingeführt, und auch mit der Mülltrennung hapert es noch, aber man lese, was AchGut zum Thema zu sagen hat.
Hier klicken 
Wobei ich mich schon frage,  ob in der ISIS Suppenküche, auch unverschleierte Frauen einen Schlag Suppe kriegen und  Kinder christlicher, schiitischer oder gar echt ungläubiger Familien auch in den Genuss von Hüpfburg und Eis kamen?
Uns bleibt allerdings aktuell nur das Gebet!
Elsa stellt übrigens  lapidar fest, wie nett, dass die SZ sich doch, außer es geht gegen die katholische Kirche, um Ausgewogenheit bemüht.

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