Mittwoch, 11. Juni 2014

Liebe und Verständnis, Gedanken zum vatikanischen Friedensgebet

es ist ja irgendwie fast süß, wie man sich müht den Iman, der es wagte in den Vatikanischen Gärten, um den Sieg über die Besitzer eben selbiger Gärten zu beten, irgendwie zu relativieren.
Zunächst leugnete man und als das nicht mehr ging, erklärte man, dass man das verstehen müsse, die Psalmen seinen viiiiel, viiiel schlimmer.
Wobei ich mal Google gefragt habe, in den Psalmen geht es um den Sieg über Feinde und das Verjagen selbiger und das Erretten vor bösen Menschen und dass die gefälligst mal merken sollen, indem sie es am eigenen Leib erleben, was sie einem da nun mal antun.
Es ist ja keineswegs so, dass es mich in irgendeiner Form überrascht, was der Iman sich da geleistet hat, lebe ich ja schon lange genug mit unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund zusammen.
Ja, es ist in der Tat streng zu unterscheiden zwischen Menschen und deren Überzeugungen, schon klar, aber diese Religion ist wie eine Mausefalle, einmal drin führt kein Weg hinaus, wie auch das Beispiel der vom Tode bedrohten sudanesischen Ärztin zeigt.
Für unser Denken ein Unding, für den Islam logisch und richtig.
Ja man kann es nun verstehen, dass gerade Christen sich mühen, zu Leuten, die in solch echt fesselnder (im Wortsinn) Religion gelandet sind, nett zu sein.


So und jetzt sind wir beim Punkt, wenn ich meinen Nächsten wirklich liebe, dann muss ich doch in der Wahrheit bleiben!
Dann muss ich doch meinem islamischen Nächsten helfen, zu Christus zu kommen und wenn er sich dann aufführt wie "vom wilden Aff' gebissen", als was ich zumindest das Verhalten dieser Leute und des Imans  verstehe, dann muss ich verstehen, dass dahinter wohl eine üble Provokation steckt, die ich mir nur bieten lasse, wenn ich keinerlei Selbstwertgefühl habe.

Oder anders: wie will ich behaupten, jemanden zu lieben, dem ich gleichzeitig suggeriere "Hey, was du sagst  interessiert mich nicht, du redest zwar daher, aber in Wirklichkeit meinst du das gar nicht so!" Ätsch, bätsch.

Es gibt noch ein drittes, mit der Nächstenliebe, dass ich den anderen nicht so sehe, wie er ist, sondern so wie ich ihn gerne sehen täte.
Man kommt sich dann zwar richtig gut vor, aber leider liebt man dann nicht den Nächsten, der vor einem steht, sondern ein Bild das man sich gemacht hat.
Eine solche Nächstenliebe ist zwar leicht, weil eben irreal, aber von daher taugt sie nicht viel.

1 Kommentar:

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