Freitag, 13. Juni 2014

Öko ist sauber und tut dem Menschen gut. Der Witz des Tages

Das Folgende ist teilweise nicht ganz ernst gemeint, aber teilweise schon.
Vorhin, beim checken meiner Mails stieß ich auf folgende Schlagzeile:
Yoghurtbecher auf gar keinen Fall ausspülen! ist nämlich umweltschädlich, weil man ja zum Ausspülen wieder Wasser verbraucht und so.
Leute, Leute, kann man da nur sagen.
Ach ja und dann wird in der Meldung behauptet, der Müll würde (ich zitiere wörtlich)
Der Müll wird für die Wiederverwertung auf dem Müllentsorgungshof gereinigt und ein Teil des Abfalls wird für die Energiegewinnung sowieso verbrannt.

Tja da kieke, staune und wundere ich mir, also weil bei uns, in einer der heimlichen Ökohauptstädte der Republik, wird der gelbe Müll auf den Wertstoffhöfen lediglich zusammengepresst, damit er halt nicht soviel Volumen braucht.
Im Grunde ist mir der ganze Ökokram ja total egal, aber ich habe mal mitgekriegt, dass die "gelben Säcke" im Grunde von Hand sortiert werden.
Und von daher finde ich es eine Zumutung und unmenschlich dazu aufzurufen, das Zeug doch bitte, bitte dreckig in den gelben Sack zu tun.


Also eisenhaltige Metalle werden über Magnete aussortiert und ich glaube (bin mir aber nicht sicher) das auch Aluminium  über irgendwelche Induktionsgeschichten automatisch aus dem Müll geholt wird, der Rest landet  aber auf an einem Fließband, wo  Arbeitern (hier schreit niemand nach Quoten, aber das nur nebenbei) dann von Hand den Dreck sortieren.
Hier ein Bericht vom Februar von Plusminus, darüber wie schwachsinnig das Ganze ist und das es auch anders geht, man müsste halt nur, die böse, böse Technik bemühen.
Zurück zu meinen ökologisch korrekt nur ausgekratztem Yoghurtbecher.
Selbiger  ist mittlerweile ne ganze Weile zunächst im Sack, dann im Container auf dem Müllhof, dann im Laster und dann auf der Halde am Müllsortierungswerk vor sich hingegammelt und sieht auch so aus!
Auch wenn ich echt von dem Ökowahn nix, aber auch gar nix halte, so spüle ich zumindest meinen Kram aus, einfach weil ich an den armen Kerl denke, der dann meinen Dreck sortieren muss.
Der Gerechtigkeit halber muss gesagt werden, vor der Wiederverarbeitung des getrennten Mülls,also nachdem er sortiert wurde,  wird der dann schon (hoffe ich zumindest) gereinigt und ja es stimmt auch, dass ein nicht geringer Anteil des gelben Sacks eh verbrannt wird.
Aber so sind se halt unsere Ökoreligionanhänger, der Mensch, also die arme Wurscht, die den Dreck dann wegmachen muss, der ist egal!
Und ja was das Wasser angeht, also das Wasser das ich nicht brauche um meinen Yoghurtbecher zu spülen, das ärgert sich dann so, dass ich es nicht brauche und geht schmollend in die Sahara, weil man es da mehr wertschätzt, oder was?

3 Kommentare:

  1. Yoghurtbecher? - Spüle ich NIE in frischem Spülwasser. Die kommen in die (bei einem 1Personen-Haushalt ja "extrem") dreckige Brühe, in der ich eben das Geschirr der vorhergegangenen Mahlzeit gespült habe.
    Dafür braucht man nicht extra Wasser verwenden, sogar dann nicht, wenn Geschirr von 8 Personen anfällt. Die Diskussion gab's schon bei Einführung der Gelben Säcke, ich hab' gedacht, das ist längst erledigt. Aber mancher braucht ja was zum Aufregen ... oder wie?

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    1. ja mach ich auch so. Ich spül die Dinger eben bevor ich das Spülwasser abfließen lasse.

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  2. Ja, und von Hand sortiert wird auch, zumeist von Frauen.
    Also Frauen, zeigt Solidarität und spült eure Abfälle vor "Entsorgung" im Gelben Sack!!!

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