Dienstag, 1. Juli 2014

Ein neuer Chef für die Vatikanbank? Oder erstmalige Teilnahme des Vatikan beim ESC?

Extrablatt! Extrablatt! Eine Sensation jagt die nächste!

Ist ja nix neues. Jeden Tag gibt es neue unterhaltsame Geschichten aus Rom und wir kommen ja gar nicht hinterher, bei all den Promis, die plötzlich täglich in der Bibel lesen und deshalb genau wissen, was Jesus eigentlich wirklich gesagt hat.
Nein, ich meine jetzt nicht Heiner Geißler, der sogar ein Buch draus gemacht hat und deshalb immer als Experte auftreten darf, wenn es darum geht, den "O-Ton Jesus" unters Volk zu bringen.
Das scheint sehr lukrativ zu sein und so wundern wir uns nicht, dass diese Geschäftsidee jetzt auch über die Nordsee geschwappt ist und sich ein ehemals berühmter Sänger aus England aufmacht, sich mit nicht vorhandener Bibelkenntnis als Sprachrohr unseres Herrn hervorzutun.

Ach ja, lang ist's her, da hat Elton John mit wirklich guten Liedern auf sich aufmerksam gemacht. Ein weiteres Markenzeichen waren seine ausgefallenen Brillen. Dann hörte man lange nix mehr von ihm, außer seinen Parties, die die Seiten der Hochglanzmagazine füllten. 1997 nutzte er dann die Diana-Mania, um sich wieder in Erinnerung zu bringen. Sein Auftritt in Westminster Abbey mit einer umgetexteten Version von "Candle in the Wind" brachte ihm die meistverkaufte Single aller Zeiten. Dann widmete er sich der Filmmusik, ließ einen Sohn gebären, und schaffte es damit wieder auf die Titelseiten der einschlägigen Blätter.


Aber jetzt weiß er, wie so viele in diesen Zeiten, was Jesus heute tun würde. Und wir fragen uns, welche Motivation denn dahintersteckt. Denn bisher schien ihm das ja eher egal zu sein und  ihn die Kirche eher nicht zu interessieren. Und wir fragen uns: Ist er etwa frisch verliebt? In seiner seit Jahren bestehenden Partnerschaft soll's ja inzwischen kriseln.... und da wärs doch möglich, dass der Popstar eine neue Liebe gefunden hat? Vielleicht in Rom?

Denn wie ja seit Tagen in den italienischen Medien berichtet wird, gibt es auch aus der Vatikanbank einiges zu berichten. Der bisherige Chef, Ernst von Freyberg, soll demnächst seinen Posten räumen. Angeblich schon nächste Woche. Lt. L'Espresso gibt es Differenzen mit dem "Vorgesetzten", Mons. Ricca. Ja, und dieser Monsignore Ricca ist ja, wie wir noch in Erinnerung haben, der Auslöser für das geflügelteWort "Who am I to judge" gewesen.

Wir können also jetzt darüber spekulieren, ob Elton John aus dem "Who am I to judge" einen neuen Hit machen wird, der dann gesungen von Mgsr. Ricca der erste Vatikan-Beitrag beim ESC (diesmal in Österreich) sein wird.  Möglich wäre aber auch dass er sich auf seine alten Tage dazu entschlossen hat, zu konvertieren und den Vorsitz der Vatikan-Bank zu übernehmen - aber natürlich nur, wenn er sein Vermögen der Vatikan-Bank zur Verfügung stellt bzw. dort ein Konto eröffnet.
Dass er auf seine alten Tage noch Priester wird (obwohl wie er glaubt, Jesus da sicher nix dagegen hätte), vermuten wir eher nicht.


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