Donnerstag, 10. Juli 2014

Erbittet für Jerusalem Frieden


ja ich gestehe es, ich war und bin unglücklich mit dem vatikanischen Friedensgebet.  
Und ja ich kann es mir nicht verkneifen, festzustellen, dass die Wirkung ähnlich war, wie die Voodoopuppenaktion gegen die deutsche Nationalmannschaft. (leider, seufz) aber nicht weiter verwunderlich.
Nun haben wir aber den Salat und der eh schon bröckelige, wackelige, diffizile, halbwegs friedliche Status Quo im Heiligen Land, scheint sich aufzulösen.
Und jetzt müssen wir beten, weil so verworren und verfahren das alles ist, kann da nur noch Gott helfen.

Ich will gar nicht drüber referieren, wer mehr oder weniger Schuld hat und was das osmanische Reich oder die Briten oder die Nazis angerichtet haben, dass es immer noch nicht zur Ruhe gekommen ist.
In  JPII' s Enzyklika  in "ecclesia in asia" lesen wir:
Ganz besondere Aufmerksamkeit widmete die Synode der Kirche im Heiligen Land und in der Heiligen Stadt Jerusalem, »dem Herzen des Christentums«,(31) dieser allen Kindern Abrahams teuren Stadt. Die Synodenväter äußerten die Meinung, der Friede in der Region und selbst in der ganzen Welt hänge weitgehend von der Wiederversöhnung und dem Frieden ab, die Jerusalem seit langem fehlen
( es geht da, im Kontext,  um die Ergebnisse einer Synode asiatischer Bischöfe, die zunächst eine Bestandsaufnahme der diversen Regionen Asiens  vornahmen).

Will heißen der Konflikt dort ist nicht irgend so ein Konflikt, (will das gar nicht runterspielen, für Betroffene ist es egal ob ihr Konflikt in dessen Verlauf das Haus zerbombt wird, wichtig oder unwichtig ist, aber darum geht es nicht) sondern ein ganz zentraler Konflikt, an dem sich vieles entscheidet.

Jerusalem ist ja nicht irgendeine Stadt, sondern die Stadt, in der sich die Erlösung der Menschheit ereignete, die Stadt, die so schön "Stadt des Friedens" heißt und wohl seltenst Frieden hatte. Auch so eine Sache, die man nur im Glauben verstehen kann.

Gut, man kann nun lang und breit darüber streiten, warum der Unfriede um die Stadt des Friedens wieder Fahrt aufgenommen hat, Fakt ist, es ist wohl nicht so einfach mit dem Frieden, jedoch die meisten von uns, sind ja gar nicht in der Position irgendwas ändern zu können, aber beten kann man immer.
Und so wollen wir das tun.

Erzbischof Burger und sein evangelischer Kollege empfehlen  den Psalm 122:

Ich freute mich, als man mir sagte: /
«Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.» Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: /
Jerusalem, du starke Stadt, /
dicht gebaut und fest gefügt. Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, /
wie es Israel geboten ist, / den Namen des Herrn zu preisen. Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, /
die Throne des Hauses David. Erbittet für Jerusalem Frieden! /
Wer dich liebt, sei in dir geborgen. Friede wohne in deinen Mauern,
in deinen Häusern Geborgenheit. Wegen meiner Brüder und Freunde /
will ich sagen: In dir sei Friede. Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, /
will ich dir Glück erflehen. 

ja in Jerusalem stehen die Throne des Gerichts, und wir sind die Stämme, die zum Heiligtum ziehen (hoffentlich)

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