Mittwoch, 9. Juli 2014

Köln hat einen neuen Erzbischof

Der Tweet des Tages:




Wir gratulieren den Kölnern und ihrem neuen Erzbischof! 

8 Kommentare:

  1. Wenn es stimmt, dann dreht sich das Karussell ja weiter. Dieses Hin- und Hergeschiebe von Bischöfe halte ich für nicht gut.

    Man könnte doch theoretisch permanent zwei oder drei Bischofssitze in Deutschland vakant lassen und die restlichen läßt man einfach Rotieren…

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    1. Ich habe es auch von anderer Seite als ziemlich sicheres Gerücht gehört!
      Aber wir wollen nun a) hoffen dass das Rheinwasser dem Kardinal Wölki gut tut, und b) ja ich finde diese Verschieberei auch nicht gut und denke mir, es ist schlimm, dass man auch in der Kirche in Planstellen und nicht in Menschen denkt.
      Gerade in Zeiten wie den Unseren wäre Kontinuität und Beharren, dass man auch an der Treue zum einmal übernommenen Amt ablesen könnte (also der Bischof von XY bleibt das bis Gott ihn ruft9 schon ein gutes Zeichen.
      Aber so ist es nicht, und wenn man in die Geschichte guckt war es so auch früher nicht.
      Gottseidank ist Gott aber treu und ändert sich nicht!

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    2. Ein Bischof sollte nicht versetzt werden, solange er sich nichts hat zuschulden kommen lassen.

      Ein Bischof sollte nicht bei einem bestimmten Alter zurücktreten müssen, sondern bis zum Tode im Amt bleiben.

      Paulus hat auch nicht gesagt bzw geschrieben – der schrieb ja viele Briefe auf die offenbar keiner geantwortet hat – also er hat auch nicht gesagt oder geschrieben: „Ach wisst ihr, ich bin jetzt auch nicht mehr der jüngste und nun soll auch noch diese ärgerliche und unangenehme Sache mit dem Schwert am Hals kommen. Ne, da trete ich doch mal lieber zurück und überlasse das einem anderen…“


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    3. Wir sind uns da definitiv einig!
      Ich sehe das ja um mich herum mit den älteren Herrschaften in der Verwandtschaft.
      Die müssen auch vieles delegieren und abgeben, bis dahin dass nicht mehr die Mutter die Tochter wickelt, sondern rumgedreht.
      Trotzdem bleibt die alte Dame, Mutter, Tante, große Schwester.
      So verlangt natürlich keiner von einem altgewordenen, greisen (so nannte man das früher) Bischof, dass er ein Pensum erledigt wie ein junger, schon klar!
      Aber irgendwie scheint die Lage in den Ordinariaten weltweit so zu sein, dass jeder, der nicht mehr fest das Heft in der Hand hat und alles und jedes, wenn auch nur theoretisch, kontrollieren kann, fürchten muss, dass man ihn reinlegt, benutzt und ausnutzt.
      Nur und jetzt sind wir wieder bei meinem Punkt man betreibt halt lieber Schadensbegrenzung, anstatt zuzulassen, dass die Probleme überhaupt benannt werden.

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  2. Wow! Ein Klasse-Wahl!
    Man kann den Kölnern nur gratulieren.
    Es hatte ja geheißen, WB Schwaderlapp würde Erzbischof. Da ist Woelki um Längen besser.

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    1. es ist bislang nur ein recht sicheres Gerücht, aber offiziell findet man noch nichts!

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    2. Radio Berlin Brandenburg und die FAZ berichten es auch, ebenso der ARD-Teletext. das ist schon mehr als ein Gerücht.

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  3. Interessant und sicher ein harter Brocken für die Begeisterten einer neuen synodalen Kollegialität und erweiterten Mitspracherechten aller- Kardinal Woelki stand allem Anschein nach nicht auf der 3-er-Wunschliste des Domkapitels. Seine Ernennung ist also Frucht einer einsamen Entscheidung in Rom. Und nun?

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