Donnerstag, 3. Juli 2014

Sie ist eingesperrt ... sie ist frei ... sie ist eingesperrt ... sie ist frei ...

... sie ist wieder eingesperrt ... wieder frei ... in Sicherheit ... doch nicht .. usw. usw.

Bellis perennis white (aka).jpg
Bellis perennis white (aka)“ von André Karwath 
aka Aka - Eigenes Werk. Lizenziert unter 
Hoffen wir für die sudanesische Ehefrau und Mutter Mariam Jahia Ibrahim Ischag, dass das übrig gebliebene Blatt sagt: Sie ist frei und darf ausreisen. Wir alle beten für sie. Keine hat es mehr verdient.

Wir alle können uns doch nur erstaunt die Augen reiben, was manche Menschen für ihren Glauben alles auf sich nehmen. Mariam hat alles über sich ergehen lassen. Von härtester Folter, Todesdrohungen, Gefängnis. Aber sie hat nie ihren Glauben verleugnet oder gar aufgegeben. Was für eine Frau! Was für ein Zeugnis!. Das gleiche lesen wir derzeit, wenn wir die Nachrichten aus Raqqa (Syrien) oder Mosul (Irak) hören. Dort geht man mit den Christen um, wie in Andalusien zur Zeit der Mauren. Christen müssen hohe Schutzsteuern zahlen, zum Islam konvertieren oder mit ihrer Ermordung rechnen. Auch hier fliehen die meisten nicht und zahlen lieber. Die Nachrichten aus dem Heiligen Land werden nicht besser. Und viele Christen werden grausam ermordet. Trotzdem ist für viele der Glauben an Christus wichtiger, obwohl es auch dort für viele einfacher wäre, ihren Glauben nicht offen zu leben.
Was für Zeugnisse!


Und dann gucken wir mal nach Deutschland. Hier ist es auch schon fast mutig, seinen Glauben wirklich zu bekennen. Viel zu viele politisch motivierte haben sich inzwischen in der Kirche breit gemacht und sind bestrebt, aus der einen heiligen und apostolischen katholischen Kirche eine NGO oder einen Sozialverein zu machen, um auf Kosten der Kirchensteuerzahler ungefährdet eine ruhige Kugel zu schieben und "wichtig" zu sein. Wir wird es also einem Pfarrer, noch dazu in der Diaspora gehen, der es tatsächlich wagt, genau diese Zustände anzuprangern. Das "Engagement" der Ordinariatsmitarbeiter im EB Berlin hinsichtlich nicht genehmen Katholiken durften wir ja vor der Messe mit Papst Benedikt in Berlin live mit erleben. Da kann man sich vorstellen, dass ein Priester, der Glauben einfordert, doch eher stört. Und wie man mit solchen "Störenfrieden" umgeht, haben wir gerade in Limburg erlebt.

Nun denn, letzte Woche zumindest hat der Papst in seiner Morgenpredigt auf die Märtyrer im Heiligen Land hingewiesen, und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Glauben gefordert: "Euer Ja sei ein Ja und Euer Nein ein Nein". Da bin ich jetzt aber mal gespannt, wo das gilt und wo nicht.





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