Sonntag, 20. Juli 2014

Theorie und Praxis, aus ernstem Anlass

auf Twitter gibt es beunruhigende Nachrichten, die die Serie beunruhigender Nachrichten, die uns seit Monaten  aus Ägypten, Syrien und Israel erreichen, nur fortsetzen.

Nachdem vor einigen Tagen die Meldung, von der Kopfsteuer die Christen zahlen müssten, herumging , es dann hieß die Christen stünden vor der Alternative Flucht oder Tod,
so ist die "Religion des Friedens" (ist ironisch gemeint) nun  zur Tat geschritten, wie man hier sieht

und hier ein Tweet , der auf eine französische Quelle verweist:



fast wie Hohn kommt einem dann folgende Passage aus Evangelii Gaudium vor:



Wir Christen müssten die islamischen Einwanderer, die in unsere Länder kommen, mit Zuneigung und Achtung aufnehmen, so wie wir hoffen und bitten, in den Ländern islamischer Tradition aufgenommen und geachtet zu werden. Bitte! Ich ersuche diese Länder demütig darum, in Anbetracht der Freiheit, welche die Angehörigen des Islam in den westlichen Ländern genießen, den Christen Freiheit zu gewährleisten, damit sie ihren Gottesdienst feiern und ihren Glauben leben können. Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen. (nachzulesen unter Punkt 253)

Ich erspar mit einfach alles weitere, nur unter einem Zwischenfall stell ich mir was singuläres, einmaliges vor und nicht eine Serie von Barbarei.
Oder mal anders gefragt, wer benimmt sich hier gehässig?

Kommentare:

  1. Was haben die muslimischen Flüchtlinge, die ebenfalls unter dem Terror leiden, mit den Terroristen zu tun? Und was stellen Sie sich im Umgang mit ihnen vor? Auge um Auge?

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    1. Sagen wir einfach so mindestens seit dem 6 Tage Krieg wundere ich mich, und das immer mehr, warum sich die reichen arabischen ach so moslemischen Golfstaaten (auch Ölstaaten genannt) einen Dreck um die verfolgten Brüder im Glauben kümmern, sondern schwer dafür sind, dass sich die bösen, ungläubigen, (in den Augen des Islam) dekadenten Westler um die verfolgten islamischen Glaubensbrüder kümmern.

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    2. P.S. natürlich seh ich die Menschen es ärgert mich aber sehr, das der (ich zitiere aus Evangelii Gaudium) gemäßigte Islam für den gilt " Zugleich sind viele von ihnen tief davon überzeugt, dass das eigene Leben in seiner Gesamtheit von Gott kommt und für Gott ist. Ebenso sehen sie die Notwendigkeit, ihm mit ethischem Einsatz und mit Barmherzigkeit gegenüber den Ärmsten zu antworten. ...." das der scheinbar nur in der Theorie existiert.
      Dass also von denen im Grunde nix zu hören und zu sehen ist.
      Ich finde einfach mal sollte einfach realistisch sein.

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    3. Diese Trennung von Kämpfern in den Staaten des Mittleren Ostens und Flüchtlingen, die eben nicht vor christlichem Terror sondern dem ihrer Glaubensbrüder fliehen, dient in dem Moment, wo man nur sie als Vertreter des Islam wahrnimmt und die Terrorgruppen aus Gründen des eigenen Seelenfriedens ausblendet, der Augenwischerei und der Realitätsverweigerung. Selbst bei Straußen ist die Kopf-in-den-Sand-Methode zum Selbstschutz nicht sonderlich erfolgreich.

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    4. ElizaBerlin20.07.14, 12:19

      So ist die Welt, @Harald. Sind es nicht die atheistischen LinksGrünen Gutmenschen und Weltverbesserer, die gerade uns Katholiken allesamt in Sippenhaft nehmen und uns heute noch die Kreuzzüge, die Inquisition, die Hexenverbrennungen und neuerdings auch den "Missbrauch" vorwerfen?

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  2. "...denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen."

    Welch ein Selbstbetrug! Da angeblich jedes Wort des Koran in den Augen der Moslems ein "heiliges Wort Gottes" ist, muß dem entsprochen werden. Jede Unterlassung ist demnach eine Art Apostasie. Die sog. "Islamisten" sind lediglich Leute, die dem Koran wirklich folgen. Islam ist eben Islam. Man kann ihn leben, oder eben auch nicht.

    Insoweit beginnt mit dem Gebrauch des Wortes "Islamist" die Selbstbeschwichtigung und die eigene Erblindung. Unterscheidet man auch zwischen Christ und "Christianist"? Oder zwischen Hindu und Hinduanist, Jude oder Judaist? Na also.

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  3. Passend zur Meldung von der Dank der ISIS-Aktivitäten nun CHRISTENFREIEN Stadt Mosul, noch eine Meldung : diese Vertreter der Religion des Friedens haben mit der ad-hoc-Umsetzung der Scharia begonnen und in Mosul sogleich 2 Frauen gesteinigt.
    Merkwürdigerweise zeigen sich unsere gutmenschlichen Orientromantiker in Politik und Medien von diesem Beweis der Toleranz und Friedfertigkeit wenig beeindruckt.
    Leider zeigt die Geschichte (man kann sich da informieren) der letzten 1400 Jahre, daß demütige Unterwerfungsgesten von unseren Möchtergernwelteroberern genau so verstanden werden: als Unterwefungsgesten.
    Vielleicht könnte Kardinal Brandmüller, der dieser Tage ja viel zu tun hat- im Vatican ein kleines Geschichtskolloquium zu diesem Thema veranstalten.

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  4. "denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen."

    Sure 2, 191:
    Und tötet sie (=die Ungläubigen) , wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!

    Es wäre sehr hilfreich gewesen, "Evangelii gaudium" hätte eine "angemessene Interpretation" dieser Koran-Stelle mitgeliefert. Denn so tappen wir weiterhin im Dunkeln, sowohl was den Koran als auch was "Evangelii gaudium" betrifft.

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