Sonntag, 27. Juli 2014

Worin besteht die Kopfsteuer?

Ich war bei Freude am Glauben und dort gab es einen sehr interessanten, und mich zumindest, schwer mitnehmenden Vortrag über die Lage der Christen in Syrien, dem Irak, Ägypten und überhaupt dem Nahen und Mittleren Osten.
Viel wäre zu berichten, aber ich möchte auf eines reflektieren, wenn wir das Wort "Kopfsteuer" hören, dann denken wir an sowas, wie eine auf die Lohnsteuer zu entrichtende Sonderabgabe, die irgendwie auch die Zahlungsfähigkeit des einzelnen berücksichtigt, sowas wie Kirchensteuer, dem ist aber nicht so.
Diese Kopfsteuer besteht aus 17 Gramm Gold, oder dem Gegenwert in Geld, oder dem Gegenwert in Land, oder der Tochter, der Mutter, der Frau, oder dem Leben!
Man überlege, was das für eine Denke ist!
Und ich schrieb es schon und dachte es in dem Zusammenhang schon zig mal. "Wo bleibt der Aufschrei, derjenigen, die sonst immer und überall Sexismus, Frauendiskrimierung und dergl. sehen, nur weil irgendwer die -Innen vergisst extra zu erwähnen, oder  ich erinnere an der Aufstand von wegen der Bemerkung des Herrn Brüderle"
Um die Sache noch konkreter zu benennen, diese Steuer heißt Kopfsteuer, nicht weil sie pro Kopf zu entrichten ist, sondern, weil, so sie nicht bezahlt wird, nach den Bedingungen s.o., der Kopf abgeschlagen wird (schön langsam und schmerzhaft, getreu den Vorschriften der Scharia) und dann auf einem Zaun auf dem Marktplatz zur Schau gestellt wird.
Es wäre auch noch anderes zu berichten.
Es ist nicht nur die Kopfsteuer, sondern von Mosul bis Aleppo, im Namen Allahs: das Kalifat der Brutalität.
wie der Osservatore neulich titelte.



Ich fasse mich kurz, es geschehen unvorstellbare Dinge im Mittleren Osten, Dinge die man in irgendeinem Film sieht und denkt "Naja in Wirklichkeit tut das ja keiner!"
Orgien der Grausamkeit, ein Vater wagte bei der Polizei den Mord an seinem Sohn anzuzeigen, den Dschihadisten ermordet hatte, ganz nach den Vorschriften der Scharia und bekam zu hören, er solle doch froh sein, dass sein Sohn so gestorben sei, das sei doch das beste, was einem Christen geschehen könne.
Und ja, die Sache ist kein plötzlicher, überraschender Ausbruch von unverständlicher Gewalt, sondern es kumuliert eine Geschichte, die 1400 Jahr alt ist.
Wer mehr wissen will, der klicke hier  , das ist die Webside des neugeründeten Zentralrates der orthodoxen Kirchen in Deutschland.

Und wir fügen hinzu, was Sandro Magister auf seinem blog "settimo cielo" über die Situation der Frauen und Mädchen im Kalifat, in Mosul und in Aleppo schreibt:   klicken

"Auf der ersten Seite des Osservatore Romano, der am 24. Juli erschien, sticht folgende Notiz hervor:
"Der Führer des IS ordnet die Infibulation der Frauen in dem von den Milizen kontrollierten Gebiet an."        


"DAS KALIFAT DER BRUTALITÄT"
"Bagdad, 23. Juli,  Infibulation für alle Frauen , die auf dem Territorium des selbsternannten Kalifats des Islamischen Staates (IS) leben, eine Anordnung, die vom Führer der IS, Abu Bakr Al Bagdadi erlassen wurde.
In einem Kommuniqué bestätigt der IS, der große Teile des Iraks und Syriens kontrolliert, daß Al Bagdadi die Infibulation aller Frauen im Kalifat, Kinder eingeschlossen, gefordert hat  und sie so der brutalen Prozedur zuführt, für die es keine religiöse Motivation gibt.
Das Kommuniqué. das vor einigen Tagen veröffentlicht wurde, ist das zigste, das die Frauen betrifft, nach dem vorletzten, das verfügte, daß die Familien ihre jungfräulichen, kindlichen Töchter den Djihadisten zur Frau geben müssen und jenem, daß die Trennung der Geschlechter an den Universitäten anordnete.
Aber während man sich in den anderen Veröffentlichungen auf Mosul bezog,  die irakische Stadt, die von der ISIS kontrolliert wird, und in der eine wirkliche und explizite Christenverfolgung stattfand, wird in dem Kommuniqué zur genitalen Verstümmelung ausdrücklich  Aleppo im Norden Syriens genannt.
Nach unabhängigen Quellen sollen in den letzten Tagen bereits 30 Mädchen der Prozedur der Infibulation unterworfen worden sein, während 2 Frauen gesteinigt worden sollen, ohne daß es eine Anklage gegen sie gegeben hätte.
Nach Daten der Unicef sind mehr als 130 Millionen Mädchen und Frauen der Genitalverstümmelung unterworfen worden. Und nach Quellen der Vereinten Nationen laufen in den nächsten 10 Jahren weitere 30 Millionen Mädchen Gefahr, die selbe "Behandlung" zu erleiden.
Somalia, Guinea, Gibuti sind die Länder, in denen die Infibulation am weitesten verbreitet ist und gut 9 von 10 Frauen die älter als 10 Jahre sind betrifft , und die 15-49 Jährigen einschließt.
Alarmierende Daten kommen aus anderen Ländern wie Tschad, Gambia, Mali, Senegal, Sudan und Yemen. Aber auch in einigen Teile Ägyptens, soll-immer nach der Unicef- die Infibulation weit verbreitet sein."

Quelle Sandro Magister
                                                              Christus nobiscum state


1 Kommentar:

  1. Orlando furioso27.07.14, 13:49

    Wenn man das alles liest, kann man nur eines zutiefst bedauern: daß die Kreuzzüge nicht gewonnen wurden, was wäre uns und der Welt erspart geblieben!
    Inzwischen haben es sogar die Intelligenteren unter den Kirchenfeinden und Atheisten begriffen: es waren Verteidigungskriege gegen die aggressive Eroberungsstrategie der "Söhne Allahs".

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