Montag, 11. August 2014

Gertrud von LeFort und die Bitte um Frieden

ich gesteh es einfach, es fällt mir schwer zu beten, ich verweise auf diese Diskussion hier auf Twitter

(Ausschnitt:)
Ôffne mittlerweile keine Fotos oder Videos mehr zu IS; muss die Greuel nicht SEHEN, um sie zu glauben. Lese Details nur zögernd...Ihr?
Dort, wo die Hände nichts tun können, soll nicht auch noch die Seele mit Bildern mundtot gemacht werden. 
und auf den Beitrag von Geistbraus auch Dorothea hat das Grundproblem, man kommt sich so hilflos, so ohnmächtig, so faul und nutzlos, so oberflächlich und so am verkehrten Ort, vor, vor einigen Tagen schon thematisiert.


Man kann es verschieden beschreiben, aber es bleibt: man denkt man müsse was tun, ich denke man müsse diese zu Bestien mutierte Leute doch irgendwie packen, anschreien, zur Vernunft bringen, stoppen und dazu bringen einzusehen, was sie schon angerichtet haben, auf dass sie ablassen von ihrem Tun und bereuen, echt und tief bereuen, und gut machen, einfach gut machen. 
Und so ich das schreibe komm ich mir naiv und blöd vor, aber was geschieht ist wie aus einem dieser Filme wo das Böse so drastisch dargestellt wird, das sich mir zumindest denke. "Das gibt es doch nicht, so vertiert und gemein, kann keiner sein!" 
Und doch geschieht es, einfach so, vor unseren Augen

ja hilflos kommt man sich vor,. mit seinem bisschen Gebet und Messe besuchen, wann immer es geht!

So habe ich ein bisschen in meinem Bücherschrank herumgelesen und bin auf die bekannten "Hymnen an die Kirche" von Gertrud von LeFort gestoßen, wo es auch eine Litanei zur Regina Pacis (Königin des Friedens) gibt, (hier klicken, ein bisschen runterscrollen, da findet man den ganzen Text)
das Gedicht hebt an mit:

Lasset uns beten für den Frieden unserer Erde,
denn der Friede der Erde ist todkrank. ......

geht dann weiter mit

 Du Mutter der Schutzlosen,
Du Feindin der Herzlosen,
Du klarer Stern in den Wolken der Verwirrung,
wir bitten Dich um Frieden. 

um dann zu bitten, 

Rette ihn [den Frieden] um deines Sohnens willen, dass er nicht umsonst für 
uns gekreuzigt wurde

um zu kommen zu dem Teil der sich auf  unsere Brüder im Irak und dem was uns noch droht, zu bezeihen scheint

 Es ist ein Grauen um uns, wie noch nie gewesen,
Es ist als sännen tausend Finsternisse Blut und Mord!
Mutter, Mutter unser Friede ist ja schon gestorben, 


und mit der Bitte zu enden:

 Die Du bei uns bleibst, auch wenn sie Dich verstoßen,
........
Bitte um die Auferstehung unseres Friedens! 

Gertrud von LeFort geht davon aus, dass Ostern werden wird, das  wollen auch wir fest glauben!
Unsere gemarterten Brüder sind bereits bei Gott in seiner Herrlichkeit, mögen Sie dort Fürsprache halten für uns, aus dem Land der lauen, bequemen Christen.

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