Samstag, 16. August 2014

Traum und Realität am Beispiel der Islamaufklärung des Bistums Fulda

Das Bonifatiushaus  in Fulda, hat sich an ein "heißes Eisen" gewagt und traut weder sich selber, dem Westen,. was man ja verstehen kann, noch dem lieben Gott etwas zu und übt sich schon mal in Unterwerfungsgesten, wahrscheinlich um die Kopfsteuer zu sparen, gegenüber dem Islam, oder wie sonst soll man diese Meldung verstehen?
Dank übrigens an das Christliche Forum für das publik machen!
Also, das Bonifatius Haus fühlt sich gerufen mit den Klischees und Vorurteilen bezüglich des Islams aufzuräumen, aber nicht mit dem Klischees von der Religion des Friedens, sondern mit dem Klischee, das, keines ist, sondern leider blutige Realität, des aggressiven Islam, der sich mit Feuer und Schwert ausbreitet.

Ein Kommentar hat es auf den Punkt gebracht:

Wir bitten die Christen in der Levante, etwas leiser zu sterben. Ihr lautes Schreien könnte unseren kuscheligen interreligiösen Dialog mit dem Islam stören.
MfG Bonifatiushaus Fulda



Ich habe es schon mehrmals geschrieben,  natürlich muss sich, um mit Chesterton zu reden, die Kirche der Beichtstühle, von niemandem darüber belehren lassen, was Sünde ist, und man  muss sich auch darüber klar sein, dass Gott in seinem Sohn nicht einen dermaßen grausamen Tod gestorben ist, um Diätsünden und Miesmuffeln am Frühstückstisch,  zu sühnen.
Zu was Menschen fähig sind, lässt sich in den Teilen des AT,  die es nie und nimmer in eine Kinderbibel geschafft haben, sowie in jedem Geschichtsbuch, nachlesen und es gehört zu den Irrtümern der Moderne, dass man meinte, ohne Gott  ein guter, edler, hilfreicher Mensch sein zu können und all das, was im AT und in jedem historischen Museum ausgestellt ist, sei für uns irrelevant, weil wir Computer bedienen, eine Tiefkühltruhe befüllen, Aspirin schlucken können u.ä..
Dabei sollte es einen doch warnen, wenn man bei einem Blick in die Geschichte feststellt, dass selbst in frömmeren Zeiten, die Menschen schreckliche Dinge getan haben. Sprich wenn der Mensch, der sich müht  seinen Weg mit Gott zu gehen, so ein Idiot sein kann,  wie soll er dann besser werden, wenn er seinen Weg ohne Gott geht?
Manchmal denke ich, Christus ist in der Tat das Licht der Welt und so wie man in einem hellerleuchteten Zimmer, eben genau die Flecken an der Tapete, die Unordnung und die Fingertapsen an der Schranktür sieht, so ist es auch mit Christus, man sieht erst in seinem Licht, wie viel zu tun ist.
Die Menschen vergangener Zeiten habe sich von daher immer und immer bemüht, der  moderne Mensch versucht einfach das Licht auszumachen und behauptet dann, dass in dem abgedunkelten Zimmer alles schöner sei, weil man eben die Fehler und die Staubflocken unterm Bett nicht mehr sieht.

Leider ist das Dunkel des modernen Denkens etwas erhellt worden, nicht durch die Umkehr zu Gott, sondern durch brennende Kirchen im Irak und es dämmert  langsam diversen Leuten, wenn man die Kommentarbereiche diverser Onlineportale verfolgt, dass man sich da jahrelang gefährlicher Blindheit hingegeben hat.
Jedoch hat sich das bis Fulda noch nicht herumgesprochen, und es erhebt sich die Frage, ob
das Bonifatiushaus uns darauf vorbereiten will, wie man Moslem wird, damit die Übernahme Deutschlands, nicht mit so schrecklichen Bildern wie aus dem Irak, die dann doch die Weltöffentlichkeit auf den Plan rufen, vonstatten geht.

Ja, wir waren und sind blind. Wir haben vor einem Jahr geschwiegen, als es den Kopten an den Kragen ging, Wir haben geschwiegen als die Christen in Syrien massakriert wurden, wir würden auch im Irak schweigen, wenn es nicht auch den Yesiden an den Kragen ginge.
Wir haben so getan, als habe es nicht Jahrhunderte, ja Jahrtausende gedauert, bis diverse christliche Werte Allgemeingut geworden sind.
Man tat so, als seien all diese Fremden, die alle von Christus noch nie was positives gehört haben, automatisch die besseren Menschen.
Das soll nicht heißen, dass auch bei Christens jeder Mensch ein Abgrund ist, wo es einem schaudert, wenn man hineinschaut. Aber das hat z.B eine Therese von Lisieux ja ausführlich thematisiert und alle geistlichen Lehrer dazu!
Man lief als Westler durch die Museen und Kelten-, Germanen-, Römer- und andere historischen Ausstellungen und tat so, als sei mit dem Ende der Nazis 1945 alles Böse tun an anderen Menschen einfach aus der Welt verschwunden und nur noch in Katholiken die gleichzeitig Mafiosi oder der Pädophilie zugeneigten Priester sind, virulent.
Man hat sich hemmungslos dem “du bist okay, ich bin nicht okay” verschrieben und das hat die Realitätssicht verschleiert.
Das soll nicht, auf gar keinen Fall die Sünden von Katholiken relativieren, aber die Idee von dem unzivilisierten (im Sinne von “von unserer eigenen europäischen Zivilisation unbeleckten) und deshalb von vorneweg besseren Menschen, die jegliche Mission als böse Tat diffamiert, die stimmt so nicht.
Und ist doch so verlockend, weil es einem von der lästigen Pflicht befreit, den Altvorderen für das unbequeme Erbe des Christentums, dankbar sein zu müssen und sich selber  zu bemühen des Erbes würdig zu erweisen, sondern man konnte das Erbe antreten, indem man postulierte, nicht erst seit Rousseau, das die "anderen" die besseren Menschen seien, oder wie Morgan Le Fay, in den "Nebeln von Avalon" behauptete, dass vor der Christianisierung alles besser gewesen sei,
Weil diese Idee aber allgemein geglaubt wurde, deshalb hat man auf Mission verzichtet und damit den Menschen die aus dem Herrschaftsbereich des Islam zu uns gekommen sind, das wichtigste, was wir zu geben haben, nämlich Christus nicht gegeben und sie in ihrer Religion auch faktisch eingesperrt.
Aus der Geschichte lernt man nur, dass man aus der Geschichte nix lernt, könnte man mit Blick aus den Untergang des Christentums im Orient, der sich im Okzident zu wiederholen scheint, seufzen.

Damit man mich nicht verkehrt versteht, ich bin mit Papst Benedikt der Ansicht, dass der Dialog mit dem Islam geführt werden muss, auch wenn Papst Benedikt dafür massiv gescholten wurde, dass er die Schwierigkeiten klar benannte, einfach, weil es Gottes Kinder sind und es auch wahr ist, dass kein Mensch auf dieser Erde herumläuft,den Gott nicht aus Liebe ins Leben hat kommen lassen.
So ist es der Traum aller möglichen Leute, besonders der ersten Franziskaner gewesen, die Moslems zu missionieren, diesen Traum sollten wir  nicht vergessen.
Gott ist wahrhaft groß, aber bedenken wir, wie lange es dauerte, bis das Christentum sich in Germanien eingepflanzt hatte und anfing zu blühen!
Schließlich und endlich endeten fast 800! Jahre lang alle Missionare als Märtyrer und, ich schrieb es schon die Ähnlichkeit der germanischen  Paradiesvorstellung (Walhalla),  mit der islamischen Paradiesvorstellung für "Krieger" (muss in Anführungzeichen, weil besonders mutig ist das nicht, was die Dschihadisten da so veranstalten) ist schon verblüffend.
So sollen wir dafür sorgen, dass wir nicht zurückfallen ins Heidentum seltsamer Paradiesvorstellungen, weil der letzte Versuch solches zu bewerkstelligen, endete schrecklich, in Trümmern, Blut und Tränen.

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