Donnerstag, 28. August 2014

Wie Gebete wirken

Kurz nachdem ich in die Kirche eingetreten bin, habe ich in einem katholischen Magazin gelesen, dass es für uns alle wichtig sei, wenn sich viele Ungläubige bekehren.  Der Autor des Artikels forderte uns dann auf, drei "Vater unser" täglich zu beten, was zu einer Bekehrung der Ungläubigen führen würde.

Das habe ich natürlich sofort gemacht und auch nicht damit aufgehört, als Papst Franziskus uns das "Missionieren" mehr oder weniger verboten hat.

Im Grunde habe ich dabei natürlich in erster Linie an die Menschen gedacht, die noch niemals in ihrem Leben etwas von Christus gehört haben und sich deshalb so aufführen, wie sie sich aufführen, weil sie noch nie etwas von ihm gehört haben.

Doch: die Mühlen des Herrn mahlen wie sie wollen ....


Gestern berichteten die internationalen Medien vom Besuch der deutschen Bundeskanzlerin bei ihrem spanischen Kollegen Rajoy - mit dem sie ein Stück auf dem Jakobsweg "gewandert" sei.
Das wesentliche wurde natürlich verschwiegen, denn Frau Merkel besuchte auch die Kathedrale von Santiago de Compostela und umarmte dort die Jakobsstatue - von hinten, wie es jeder Jakobswegpilger tut.
Hier ist das Bild und ein kurzer Artikel dazu.

Ein österreichisches Online-Portal fügte dann noch hinzu, dass die Kanzlerin auch einen Ablass erhalten habe.

Frau Kanzlerin wird doch nicht etwa heimlich konvertiert sein?

Unvorstellbar ist das ja nicht. Schließlich ist ihr Pressesprecher Steffen Seibert auch ein Konvertit und sehr begeistert vom Glauben. Vielleicht hat der ja verbotenerweise missioniert?
Steffen, Steffen, wenn das der Papst erfährt.


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