Freitag, 29. August 2014

Wohin? Oder woher der plötzliche Stimmungswandel.

Es brennt und die Feuerwehr hat kein Wasser 

In diesen Zeiten kommt man manchmal doch ins Staunen. Es ist noch nicht so lange her, da legten wir unsere linksgrün-angehauchten Standardblätter gelangweilt zur Seite, weil ja doch immer nur das gleiche drinstand. Das ging auch noch den ganzen Juli so, als es im Irak schon tüchtig brannte, aber "nur" Christen verfolgt wurden, und unsere Medien keine Lust hatten darüber zu berichten. Der Erzbischof von Lyon reiste in den Irak, begleitet von vielen französischen Medienvertretern. Doch in Deutschland: Kein Wort!
Es waren die Jesiden. Als diese Volksgruppe dann genauso erbarmungslos verfolgt wurden, ging auf einmal ein Aufschrei durch die Medienwelt. Die Brutalität der ISIS-Mörder wurde plötzlich zum Titelthema. Immer öfter berichteten auch die MSM ausführlich über die unvorstellbaren Gräueltaten. Und wir durften sogar erleben, dass sich Zeit-Online und Report München zu einem Bericht hinreißen ließen, der die Fortsetzung der Brutalität muslimischer "Asylbewerber" gegenüber christlichen Flüchtlingen beschrieb. Sogar einige Politiker ließen sich dazu hinreißen, wenigstens ein paar Worte in die Welt zu schicken, dass man da unbebingt was tun müsse .... Wahlkampfzeiten.

Doch die Zeiten ändern sich. Die FAZ powert ja schon seit Tagen gegen die Tatenlosigkeit der Politik in Sachen "Islamismus". Und jetzt scheint man auch bei der SZ das Fürchten zu lernen: Gestern durfte sich sogar der Patriarch der Chaldäischen Kirche in einem Gastbeitrag in der SZ äußern (wer hätte das vor zwei Monaten erwartet). Und seine Aussagen wurden auch von diversen anderen Medien übernommen. Auch die Münchner Abendzeitung, bisher eher als "Links-Boulevardblatt" bekannt und etwas normaler geworden, seitdem sie von einem niederbayerischen Verlag übernommen wurde, widmet sich jetzt intensiv der Christenverfolgung.


Ich habe lange überlegt, woher dieser Meinungsumschwung kommen könnte. Die Antwort lieferte heute die mutige Vera Lengsfeld in einem Beitrag für die Achse des Guten:
"Es brennt" war ihre eindringliche Aufforderung. Und sie beschreibt die Situation, die wir schon kennen. Aber sie stellt auch eine Frage, die wohl so mancher Multikultifreund lieber ausgeklammert hätte.  Unsere Regierenden und sonstigen Eliten (wozu sich auch die "Qualitätsmedien" zählen) hatten sich sicher schon ausgemalt, dass sie dann einfach das Land verlassen und uns unserem Schicksal überlassen. Vera Lengsfeld stellt aber fest, dass es in Europa keinen Zufluchtsort gibt, weil die Situation in allen europäischen Ländern gleich ist. Die USA werden viele (besonders Linksgrüne) nicht aufnehmen und die Tür nach Russland ist auch zu .... Tja! Wohin?
Da kommt offensichtlich der klügste Politiker egal welcher Couleur ins Grübeln. "Es brennt" und fürs Weglaufen ist es zu spät. Da hilft nur löschen - und zwar schnell!

Inzwischen hat Frau Lengsfeld mit einem weiteren Artikel nachgelegt. Sie ist wohl von einigen Kommentatoren auf vermehrte Brandstiftungen in deutschen Kirchen hingewiesen worden. Und sie beschreibt auch die Tatsache, dass die Kirchen hier die Füße still halten. Offensichtlich stehen auch hier die Löscheimer außer Reichweite.




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