Freitag, 1. August 2014

Zuviele Kirchenaustritte? - Schocktherapie!

Gucken die Mitarbeiter im Münchner Ordinariat während der Arbeitszeit atheistische Filme?




Man könnte es fast vermuten, denn von irgendwoher muss so manche hirnrissige Idee ja kommen.

Wir wissen ja, in den letzten Wochen wurden die Kirchendaten des Jahres 2013 veröffentlicht. Da gab es auch in München sehr viele lange Gesichter: 0,9% Kirchenaustritte .. viel mehr als der Durchschnitt (0,7%) und noch viel mehr als die beiden Nachbar-Bistümer Passau und Regensburg (je 0,4%).  Und was die Kirchenbesuchszahlen angeht, sieht es auch nicht viel besser aus. Gerade das Bistum Regensburg ist da mit 16,6% ein wahrer Musterknabe, während es in München nur rund 10% sind (an mir liegt das allerdings nicht).

Das nagt ... kann man sich vorstellen, will der überehrgeizige Münchner Erzbischof doch immer blendend da stehen....
Und so hat man sich was überlegt in München...... Und während des Brainstorming erinnerte sich dann der eine oder andere, dass er doch mal einen Film gesehen hat, wie die "Natur" sich die Welt zurückerobert.
So soll es sein, dachte man sich daraufhin im Münchner Ordinariat. Wir erschrecken die Münchner mal damit, wie ihre Kirchen aussehen würden, wenn da keiner mehr hingeht.... und damit es nicht so auffällt, sagen wir einfach das sei Kunst .....

Die Bäume wachsen in den Himmel: Barock - grün überwuchert 

Gesagt, getan und man begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Ort. Der war schnell gefunden, denn es gibt da ja die Heilig(jetzt Zeit)-Geist-Kirche, die seit ein paar Jahren vom Münchner Zeit-Geistlichen (bekannt als Pfarrer Fliege der RKK) Schießler geführt wird.

Und offensichtlich scheint der Coup gelungen. Seit einigen Tagen wuchert und wächst es in der Kirche, dass es eine Pracht ist. Allerdings nicht die Zahl der Besucher, sondern die "Natur, die sich ihr Recht holt" wuchert zwischen den Bänken, vor dem
Altar, in den Gängen. Bäume und Kräuter wachsen in den Töpfen und über den Köpfen flattern weiße Papiertauben ...  Das soll den Leuten drohen: 

Man sieht die Kirche vor lauter Bäumen nicht. Die Natur hat sich ihr Recht zurückgeholt.
Wenn ihr nicht bald wieder in die Gottesdienste kommt, sieht es bald in allen Kirchen so aus. Und wenn ihr austretet und keine Kirchensteuer mehr zahlt, können wir uns das Reinigungs- und Instandhaltungspersonal bald nicht mehr leisten. Denn das verbleibende Geld brauchen wir ja für den überbordenden Verwaltungsapparat. Und wenn die Münchner dann trotzdem nicht kommen? Dann droht man mit der Steigerung: Dann werden die Wölfe ihren Schafspelz ablegen und das Kommando übernehmen Ahui!
Herausforderungen:
Durch Blatt und Mulch zum Beichtstuhl!
Das wird dann schon wirken. Denn ihre schönen Kirchen einfach so den bösen Wölfen überlassen. Das wollen die Münchner dann doch nicht.

Vor dem Hochaltar kann man
jetzt den Schnittlauch anbeten
Und schon begeben sie sich auf die Suche nach der berühmten Putzfrau, die damals die Beust-Badewanne nicht nur sauber sondern rein geputzt hat...  Die wird sich dann die Kräutertöpfe vorknöpfen und aus den Inhalten ein paar schmackhafte Gerichte zaubern oder sie am Viktualienmarkt verkaufen. Nach Feierabend ruft sie die Kollegen im Fuldaer Dom an, dass sie den großen Heiligen Bonifatius mal für ein paar Tage nach München ausleihen sollen. Und dass er auch ja seine Axt mitbringt! Die braucht er nämlich. Nicht nur, um die "heiligen Bäume" umzuhauen, sondern auch, um den sie anbetenden klar zu machen, dass es nur den einen Gott gibt....und keine "Gaia" - und vor allem, dass man sich in einer Kirche wieder wie in einer Kirche fühlt.

Und bald wird die Heilig-Geist Kirche dann wieder so aussehen:



Wahre Kunst, die schon lange war, bevor  es ein paar "Grünen Künstlern"* gelang den Preißn aus der Westprovinz ein paar Bäume in Containern als Kunst zu verkaufen.

*Der "Künstler selbst sieht sich nach wie vor als Gartenbauingenieur
Bildquelle: ©inderella01

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