Donnerstag, 4. September 2014

Fleißpünktchen für Danny D?

Wir alle kennen diese Szenen: Die Mutter steht im Supermarkt an der Kasse und das Kind dahinter will unbedingt noch einen Kaugummi oder ein Spielzeug, kriegt es aber nicht. Kleine Kinder haben schon gelernt, wie sie es schaffen, der Mutter so viel Stress zu machen, dass sie eventuell doch nachgibt. Aber es gibt auch Mütter, die dann in der Regel ihre Kinder toben lassen, ruhig bleiben, ihren Einkauf bezahlen und mit ihren Kindern nach draußen gehen - während das Spielzeug im Regal verblieben ist.

Und genauso, nur umgekehrt scheint es derzeit in der deutschen Kirche zuzugehen: Da sind so ein paar übriggebliebene ältere Bischöfe, die jetzt am Ende ihres Lebens feststellen, dass es ihnen immer noch nicht gelungen ist, die Kirche nach ihrem Gusto umzuformen. Die Zeit wird knapp irgendwann und jetzt wollen sie sich auf der Zielgeraden noch "unsterblich" machen. Nur das kann der Grund sein, dass sich die Herren Kasper und Lehmann derzeit aufführen, wie das oben beschriebene Kind.

Natürlich ziehen sie nicht trotzig durch die Lande und verkünden jedem, was sie jetzt aber gleich und sofort wollen. Nein sie bedienen sich ihrer Sprechpuppe, die an exponierter Stelle einer großen deutschen Tageszeitung jetzt nach Ferienende kräftig in die Tasten hauen muss.
Der Fleißpünktchensammler Danny D, der ja in diesem Jahr schon des öfteren als Verkünder der Worte von Karl L und Walter K in Erscheinung getreten ist, soll's auch diesmal wieder in bewährter (Limburg-)Manier richten.

Aber irgendwie scheint es, ist er noch nicht so richtig in Form, der gute Danny. Denn er hat ein Problem. Drei Artikel hat er heute verfasst, um doch endlich die Wünsche seiner Einflüsterer in Sachen WVG wahr werden zu lassen ... aber einer ist verworrener als der andere.
Wer's genau lesen will, klicke hier, hier und hier.
Und weil das offensichtlich viele andere ziemlich dumm finden (wir haben ja auf dem Boot vielfach darüber berichtet), muss der gute Danny jetzt powern. Neben Lehmann und Kaspar hat er sogar noch einen belgischen Bischof gefunden, der auch noch nicht gemerkt hat, dass der Zeitgeist-Zug längst wieder in die andere Richtung fährt.
Sei's drum. Was wir aus den Artikeln gelernt haben, ist, dass die besagten Herren gar nicht dabei sind, wenn Anfang Oktober die Bischofssynode beginnt. Es sind nämlich aus jedem Land nur die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen vertreten. Und die Tatsache, dass der Danny D so derart powert, zeigt, dass die o.g. Kardinäle bei Kardinal Marx wohl nicht mehr so viel Gehör finden. Wir sollten Kardinal Marx empfehlen, das FAZ-Abo zu kündigen. Dann können sich Karl L und Walter K. so fühlen, wie das Kind im Supermarkt, das sein Spielzeug nicht kriegt.

3 Kommentare:

  1. So schaut´s aus, wenn verhinderte Theologen wie der Danny D. ( Ex-Schüler der grauen Eminenz in Mainz) verbittert ihren gescheiterten Träumen von einer nach ihrem Bilde geformten neuen Kirche hinterherweinen. Alle Hoffnungen auf Umsturz- ruhen für ihn ( und die Eminenzen im Hintergrund) nun auf der kommenden Bischofssynode, deshalb -und angesichts der vielfachen so qualifizierten wie vernichtenden Belehrungen des Kardinals Kasper durch Mitkardinäle und Theologen -kann er eine gewisse Panik nicht verbergen.
    Was, wenn es wieder nicht klappt?
    Vielleicht könnte man einen Club der- nein nicht der toten Dichter- sondern der gescheiterten Theologen gründen, dem auch Hans Küng angehören sollte, der schon seine Selbstentsorgung per Euthanasie plant. Danny Deckers könnte Schriftführer werden.

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  2. Das eigentlich absurde ist ja, wie D. den lesenswerten Text des belgischen Bischofs völlig tendenziös verfälscht. Aber glücklicherweise kann man die FAZ-Fälschungen heutzutage ja leicht umgehen: http://www.kerknet.be/admin/files/assets/subsites/4/documenten/SYNODE_UBER_DIE_FAMILIE_D.pdf ;-) Man muss nicht mit allen Einzelheiten einverstanden sein, aber der gute (von Benedikt XVI. ernannte) Bischof ist jedenfalls beinhart katholisch, und das ist auch gut so.

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    1. und das ist wirklich gut so- man sollte dem guten Danny vielleicht doch einen entsprechenden Hinweis zukommen lassen. Aber die Verzweiflung muß schon ziemlich groß sein, wenn die mediale " Stimme seines Mainzer Herrn" , gezwungen ist, zu solchen Mitteln zu greifen.

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