Freitag, 24. Oktober 2014

Aller Kampf in den Lüften findet seinen Widerhall auf Erden

da sagt Paulus irgendwo und er wird es wissen.
Interessant fand ich den Vergeblich von Friedelon, wo er den massiven Bau von Windrädern, die den Wind ja nutzen sollen. mit der Synode vergleicht, die ja auch den Heiligen Geist nutzen will.

Ja ich habe mir schon oft überlegt, ob und dass der massive Einsatz von Windrädern ja dem Wind definitiv Energie entzieht und zwar in einem Maße, dass man wiederum das tut, was man ja verhindern wollte, nämlich ins Klimageschehen einzugreifen.
Klima ändert sich nämlich, wie jeder weiß, der im Grundschulerdkundeunterricht ein wenig aufgepasst hat, so ist der für uns lebennotwendige Sauerstoff nix wie ein Abfallprodukt der die Erde zunächst und ausschließlich bevölkernden Pflanzen, und dergl. mehr.
Es ist wohl wirklich so, dass der Mensch so massiv ,wie er nun mal auftritt, auftreten muss, um zu überleben wirklich das Angesicht der Erde verändert, und das schon, als er noch als Steinzeitjäger Mammuts und Säbelzahltiger jagte und ja, er sollte ein wenig mehr Vernunft gebrauchen, eben selbiger Mensch, womit wir wieder bei der Klage des Mephistoteles wären, aber auch das führt hier vom Thema weg.

So erscheint es logisch, dass das massive Anzapfen der Sonne und des Windes eben auch Folgen hat, die Energie fehlt dem Wind und so ein großes, fettes Windrad, das entzieht mehr Energie als so ein kleines Kirmeswindrädchen, oder ein Windspiel. Völlig klar, all die vielen, vielen beeindruckenden Gigawattstunden sind umgewandelte Bewegungsenergie der Luftmoleküle die eben genau deshalb abgebremst werden.
Wie gesagt das geschieht immer, jede Hausmauer bremst Luftmoleküle, was dann zu den schon immer und ewig ausgenutzten mikroklimatischen Effekten geführt hat, das das Aprikosenbäumchen im geschützten Winkel das Gartens Frucht gebracht hat und dergl mehr.




Was nun auf Erden Fluch und gleichzeitig Segen bedeutet, der Fluch dass der Mensch  die Umwelt ändern, verändern muss, weil der Mensch sonst nicht leben kann, man gehe nur mal spazieren, in dem was man so unter Natur versteht, vergegenwärtige sich, was die alten Römer  unter herzynischen Wäldern verstanden und realisiere, dass das, was wir vor Augen haben, wenn wie von der Idylle der Natur reden, und dass das meiste, was so auf den roten Listen steht, sogenannte Kulturfolger sind und auch die mal "ganz wichtigen" Streuobstwiesen nicht das sind, was die Natur in Deutschland von selber hervorgebracht hat.

Um es auf den Punkt zu bringen, der Mensch muss die Natur ausnutzen, benutzen, wenn er überleben will, dass er es kann, ist sein Segen, dass er es muss, ist sein Fluch.

So nun wieder zu dem Beitrag von Friedelon, es stimmt dass der Heilige Geist oft und oft mit dem Wind verglichen wird, der halt weht, wo er will und wegen der Geschichte des Propheten Elija der Gott im Säuseln erkennt.
Kollege Friedelon befürchtet, dass das Benutzen der Kraft des Heiligen Geistes schlussendlich dazu führt, dass er genau nicht mehr weht, wie ja auch das Anzapfen des Windes, dazu führt, dass er, der Wind, dann halt nicht mehr da ist.

Sicher ein wichtiger Aspekt.Ich würde es noch anders sehen: dem Mensch ist die Erde gegeben um sie sich untertan zu machen. Man kann zwar nicht leugnen, dass das oft schief geht, schief zu gehen droht. Und auch wenn ich finde, die aktuelle Ökoreligion spinnt und übertreibt, auch weil sie als Ziel zu haben scheint, nicht die Kräfte der Natur zu nutzen, sondern den Menschen abzuschaffen, damit die Natur ihre Ruhe hat.
So bleibt doch, dass dem Menschen nichts anders übrig bleibt, als verändernd in die Natur einzugreifen.

Die Sphäre des Göttlichen ist anders, so richtig es ist, dass der Mensch auch lebt von "jedem Wort, dass aus Gottes Mund kommt", ihn also die Sphäre des Irdischen nicht alleine am Leben erhalten kann, (auch wenn das heutzutage keiner wissen will), so sehr soll der Mensch Gott nicht benutzen, seine Kraft kanalisieren, ihn sich dienstbar machen, und dergleichen  mehr.

Es gibt fromme Leute, früher mehr als heute, die dir allen Ernstes erzählen, dass sie Schutzengel, Heilige, speziell die Muttergottes einspannen, beauftragen und drgl würden.
Ich halte das persönlich für quasiheidnische Vorstellungen aus der Abteilung "do ut des" und wenn man zuviel mit solchen Leuten geredet hat, wird einem schlagartig klar, was das Konzil wollte, und warum es nötig war, auch wenn in der Nachkonzilszeit das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde, und ich solche Leute meist in Schutz nehme,  indem ich sage: "Besser eine Handelsbeziehung mit dem lieben Gott, als gar keine!"

So richtig es ist, dass die Sakramente Kanäle der Gnade Gottes sind, dass die Sakramentalien sozusagen die Gießkännchen der Gnade sind und die Heiligen auch zu den Leitungsrohren der göttlichen Gnade gehören, so sehr bleibt, dass das der Mensch nur sich einmauern lassen kann in den göttlichen Heilsplan und nicht zu den Konstrukteuren selbigens gehört.
So scheint mir in einem fast witzigen Prozess die Nachkonzilszeit wieder da angekommen zu sein, von wo sie weg wollte, nämlich im Einspannen nicht nur der Heiligen, der Engel,. und sogar der Muttergottes für eigene Pläne, sondern das sozusagen getoppt zu haben, indem man sogar versucht den Heiligen Geist (ich wag es kaum zu schreiben) für die eigenen Zwecke in den Dienst zu nehmen (um das schwächste Verb zu benutzen, das mir einfällt).
Alles beten, was ja auch und gerade im Bittgebet schon ein Versuch ist, den Himmel um einen Dienst, einen Gefallen zu bitten, gipfelt ja im Vaterunser, das anhebt mit der Bitte, dass der Wille des Vaters geschehen möge und damit den eigenen Willen dem Willen Gottes unterordnet.

Manches an dem Beitrag mag übertrieben sein, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass wir alle und auch unsere Oberhirten und als Beweis dienen mir die ortsüblichen Fürbitten, der Ansicht sind, dass wir es sind, die dem lieben Gott zu sagen haben, wo es lang geht, dabei ist es einfach rumgedreht und das ist der große Unterschied zwischen der Sphäre des irdischen und der Sphäre des Göttlichen und deshalb können auch die irdischen Probleme  nur dann gelöst werden, wenn wie aufhören diese Kategorien zu verwechseln.

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