Freitag, 31. Oktober 2014

Es ist SEINE Kirche!

Das war wohl der markanteste Satz von Kardinal Marx in seiner Ansprache zum Gebet des "Güldenen Rosenkranz". Er verband die Gesätze des Trostreichen Rosenkranzes mit der kürzlich zu Ende gegangenen Synode und ging darauf ein, dass es Jesus ist, der in seiner Kirche lebt und wirkt.
Kardinal Marx berichtete dann noch vom gemeinsamen Weg, der gefunden wurde, und der dann auch dazu geführt hätte, festzustellen, dass die Kirche eben kein beliebiger Verein ist, bei dem man über die Regeln mehrheitlich abstimmen kann. Schließlich sei die Kirche von Christus geführt  und deshalb nicht "unsere Kirche", sondern seine.
Ich habe mich dann gefragt, warum er diese Dinge nicht einmal auf einer DBK-Pressekonferenz sagt. Das würde doch einigen Leuten den Wind aus den Segeln nehmen.


Noch einmal erstrahlte der "Maria-Hilf-
Altar in voller Pracht - jetzt müssen
wir warte bis zur Novene zur Unbe-
fleckten Empfängnis, die am 29. 11.
beginnt.
Bildquelle: ich
Der güldene Rosenkranz wurde zu Zeiten von Kardinal Ratzinger in München eingeführt. Diese schöne Tradition wird auch von den nachfolgenden Erzbischöfen fortgeführt. Und wir beten den "Güldenen Rosenkranz" meistens zum Abschluss des Rosenkranzmonates Oktober in der Stadtpfarrkirche St. Peter.
Umrahmt ist das Gebet nicht nur von einer Ansprache des Erzbischofs, sondern auch von der Aussetzung des Allerheiligsten und dem Eucharistischen Segen. Natürlich gibt's dazu auch die entsprechende musikalische Begleitung. Zwischen den Gesätzen erfreuten uns die Münchner Altstadtsängerinnen und die Südtiroler Weisenbläser.  Wie immer, war die Kirche gut besucht. Diese besondere Atmosphäre ist wirklich ein Höhepunkt im Rosenkranzmonat und es zeigte sich einmal mehr, wie beliebt diese Tradition in München ist.

Nachdem die ganze Veranstaltung von einem Kamerateam gefilmt wurde, besteht Hoffnung, dass es vielleicht doch noch irgendwann ein Video gibt. Irgendwie muss sich das Ausharren im grellen Scheinwerferlicht ja gelohnt haben.

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