Sonntag, 19. Oktober 2014

Kirchweih-Sonntag in Bayern: Wer eine Kirche baut ....

... schafft ein Stück Himmel auf Erden.


Genau so haben wir uns heute im Hochamt gefühlt: Ein Stück Himmel auf Erden. Ein Geschenk Gottes, damit wir schon mal einen Blick dorthin werfen können, was uns dereinst erwartet.

Das "Haus voll Glorie" war auch bei uns Eingangs-Lied, wenn auch mit dem Text aus dem neuen Gotteslob.

Danach feierten wir ein schönes lateinisches Hochamt, begleitet von der "Dominikus-Messe" von W.A.Mozart.

Das Haus voll Glorie, der Himmel auf Erden war das Thema der Predigt. Mit bewegenden, gut gewählten Worten hörten wir vom Bau vieler Kirchen in Bayern, die eben deshalb so schön seien und ausgeschmückt wurden, weil für die Menschen, denen es damals materiell nicht so gut ging,  die Kirche der Ort war, wo sie die himmlischen Freuden sehen konnten.
Von vielen Kirchen in Bayern ist bekannt, dass alle mithalfen, die Kirchen so schön zu machen und dass vielen dafür nichts zu teuer war.
Wunderbar! Und man konnte den Menschen ansehen, wie sehr sie sich über diese Worte gefreut haben.
Danach erklang das Credo, dem wir alle mit vollem Herzen zustimmen konnten.
"Credo in unum Deo" ... mit einem besonders schönen und langen "Et incarnatus est....". Da lohnt sich das hinknien...  Wunderbar war es, als zum "Sanctus" sich die Sonnenstrahlen mit dem Weihrauch vereinigten, hinter dem dann die vergoldeten Szenen des Hochaltars leuchteten. So muss es im Himmel sein!


Nach der Messe haben viele noch über die Predigt diskutiert und darüber, dass die Kirche uns einen Blick in den Himmel gibt. Niemand zeigte Verständnis dafür, dass es offensichtlich viele gibt, die uns dieses Stück Himmel auch noch nehmen und es als beliebigen Verein in die Welt herabholen wollen.
Wenn man ein solches wunderbares spirituelles Erlebnis feiern durfte, fehlt nun wirklich jedes Verständnis dafür .... Die Frage nach dem Warum? wurde deutlich.
Freuen wir uns also - und vertrauen wir auf den Herrn, der uns die Kirche geschenkt hat, weil er mit uns ist. Und dass er sein Versprechen hält, dass die Mächte der Unterwelt sie nicht überwinden werden, haben die letzten Tage ja eindrucksvoll gezeigt.




1 Kommentar:

  1. Und "dass er sein Versprechen hält, dass die Mächte der Unterwelt sie nicht überwinden werden, haben die letzten Tage ja eindrucksvoll gezeigt".
    Wohl wahr, allerdings haben die Progressisten und die mainstream-Medien mächtig an der krachenden Niederlage ihrer Synodenprotagonisten (denen sie die Siegesfanfaren im Voraus geglaubt haben) und an dieser Erkenntnis zu knabbern. Die einen verlegen sich auf komplette Leugnung des Abstimmungsergebnisses, die anderen wollen versteckte Hoffnungszeichen ausgemacht haben, dass nächstes Jahr alles anders, der Papst die Kirche abschaffen, endlich ihren Wünschen anpassen und das diesmal vermiedene Schisma in Kauf nehmen werde.
    Sie könnten einem fast leid tun in ihrem Jammer, ihrer Desillusionierung und angesichts des Scherbenhaufens ihrer in Bausch und Bogen durchgefallenen Wunschträume. Wir werden ihr Gejammer oder ihr Jetzt-erst-Recht-Gehabe wohl noch eine Weile ertragen müssen.

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