Freitag, 10. Oktober 2014

Mutmacher!

Ja, man hätte es ja fast nicht geglaubt, dass sich bei uns noch einmal irgendwas tun würde. Lange sah es so aus, als ob der Michel sich gefügt hätte und treu an die beschwichtigenden Worte seiner Regierung geglaubt, dass sich die Geschichte niemals wiederholen würde.
Da wundert es doch sehr, dass Blicke in die Geschichtsbücher jetzt auch mal in den Medien auftauchen.

Scheint so, als wollten sie uns zurufen: "Geht doch!".  Während Lepanto in den Deutschen Medien noch gar nicht auftauchte, fand es international sehr viel Beachtung. Lediglich  katholisch.de weist in einem Artikel auf den Ursprung des Festes "Unserer Lieben Frau vom Sieg" hin. Auch wenn dort die Daten etwas durcheinander gerieten, ist es doch sehr schön, zu sehen, dass man sich nicht mehr windet und dreht, um ein Ereignis politisch korrekt darzustellen. Der Artikel geht sogar direkt darauf ein, dass das Rosenkranzgebet sowohl beim Kampf gegen die Osmanen als auch beim Sieg über den Kommunismus geholfen hat und heute eine starke Waffe gegen den Islamismus darstellt.
Hui - nicht zu fassen. Wahrheit ist wieder gefragt.

Seit dem 7. Oktober scheint ohnehin alles anders. Denn auch die säkularen Medien, die ja "Multikulti" so laut und groß gefeiert haben, sind etwas kleinlauter geworden, seitdem sie die Segnungen von Multikulti vor ihrer eigenen Haustür spüren. So viel Abenteuer will man dann doch nicht ....


Steuben - Bataille de Poitiers
Karl Martell und sein Heer besiegt in der Schlacht von Poitiers
die arabischen Truppen, die in Frankreich eingefallen waren und
rettet das Abendland. Das Gemälde stammt von Carl von Steuben und
hängt in Schloss Versailles: Public domain via Wikiepedia Commons
Das wird wohl der Grund sein, dass Welt Online heute den Jahrestag der Schlacht von Tours als "Rettung des Abendlandes" feiert und ausführlich darüber berichtet, wie Karl Martell den Vormarsch der Araber gestoppt hat. Ja, damals hatten wir noch Helden und aus dem Artikel liest sich auch heraus, dass man sich auch heute nach einem solchen Retter des Abendlandes sehnt.
Da können sie erst mal lange warten, denn Helden sind derzeit zumindest in Deutschland nicht in Sicht und Araber können die Deutschen höchstens auf dem Fußballplatz besiegen.
Wir müssen also weiterhin auf ein Wunder warten ... und hoffen, dass ein neuer Karl Martell "aufsteigt" und - unterstützt vom betenden christlichen Abendland - ein großes Zeichen setzt.

Deshalb ist es ratsam im Gebet nicht nachzulassen. Wir Münchner z.B. beten, wie in jedem Jahr am Montag, 13. Oktober, den Stadtrosenkranz auf dem Marienplatz. Wir beten um den Schutz und die Hilfe der Gottesmutter. Nie war es so wichtig wie heute!  Unsere Patrona Bavariae hat uns noch nie im Stich gelassen.


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