Freitag, 17. Oktober 2014

Porsche, der neue Kleinwagen oder Meinungsumschwung im Vatikan?

Wer ist der Eigentümer der Sixtinischen Kapelle?

Stilvoll reisen, warum nicht mal im Vatikan? Sachen gibt's, da kann man sich in diesen wilden Zeiten nur ganz erstaunt die Augen reiben. Erinnern wir uns doch, wie sehr der Papst seit seiner Einführung die Luxus-Autoindustrie niedermacht, indem er demonstrativ nur in Kleinwagen unterwegs ist. Ob Ford, Hyundai, Fiat - das billigste ist ihm gerade gut genug.

Unsere Leser kennen ja meine Vorliebe für schnelle und schöne Autos. Und da ist es klar, dass es mir immer weh getan hat, wie abschätzig sich der Papst über Luxuslimousinen geäußert hat.
Und jetzt darf ich mich einfach nur freuen. Denn in Sachen Auto gibt's gute Nachrichten aus Rom. Der Papst hat nämlich einen neuen Kleinwagen für sich entdeckt:
Er steht jetzt auf Porsche? Oder? Denn wie sonst hätte man ihn überzeugen, ausgerechnet den Kunden eines deutschen Luxuswagenherstellers den Vatikan zu öffnen?

Die englischen und italienischen Medien fragen sich das seit gestern. Hier und hier  kann man nachlesen, dass in der Hauskapelle des Papstes - also dort, wo das Konklave stattfindet und päpstliche Messen gefeiert werden, demnächst Porsche-Kunden ein besonderes "Event" erleben dürfen:


Porsche bietet einem kleinen Kreis seiner Fahrer ein elitäres Wochenend-Erlebnis an. Für knapp 5000 Euro können sie nicht nur ein paar schöne Tage in Rom verbringen, sondern sie dürfen in der Sixtinischen Kapelle ein Konzert hören und vorher in einem vatikanischen Museum gut speisen.
Auch ein Ausflug in die vatikanischen Gärten steht auf dem Programm:

Nur für Porschefahrer: Exclusive Rom-Reise.
Bildquelle: Screenshots von der Porsche-Website

Wir freuen uns natürlich sehr, dass man im Vatikan jetzt endlich wieder Qualität und schöne Dinge zu schätzen weiß - wie es ja seit vielen Jahrhunderten Tradition ist. Die Begegnung von  Höchstleistungen der Moderne mit den Höchstleistungen aus früheren Epochen ist eine sehr gute Idee der Porsche-Reiseleitung.

Bildschöne deutsche Autos aus dem "Ländle" harmonieren perfekt mit den Prachtbauten in Rom. Das ist wirklich keine Frage.
Und Leute, die solche Autos fahren, können sicher in diesem "Renaissance-prinzlichen" Ambiente entsprechend auftreten.
Wir müssen uns also nicht fürchten, dass sie dort so auftreten, wie so mancher Tourist vom "anderen Ende der Welt"....

Ob der Kasper das eingefädelt hat?

1 Kommentar:

  1. Also sagen wir mal so, im Vergleich zu einem 8 oder 9 sitzigen Van wie er von Ehepaaren mit vielen Kindern gefahren werden muss, ist so ein Porsche schon ein Kleinwagen, insbesondere da er ja nur 2 vernünftige Sitze hat und auf die Rückbank noch nicht mal ein Kindersitz, geschweige denn eine Großkampfpackung Pampers passt.
    Man sieht deutlich die Prioritäten im Vatikan! (ist leicht ironisch gemeint)

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