Dienstag, 28. Oktober 2014

Theater, Theater ....Dorftheater

Wir haben ja hier in den letzten Monaten des öfteren darüber berichtet, wie gerade mit den Christen im Nahen Osten umgegangen wird. Diese Menschen verlieren nicht nur alles, ihren Besitz, ihr Umfeld, ihre Heimat. Auch ihre Kulturgüter werden rücksichtslos vernichtet ... Wir alle müssen zusehen, wie die Wiege des Christentums unwiederbringlich zerstört wird.
Der ZDF-Beitrag, den Elsa verlinkt hat, zeigt die beklemmende Situation im Nordirak und einen Bischof, der seine Gemeinde, seine Kirche und sein Bistum verloren hat und deswegen die Welt anklagt.

Szenenwechsel: In Bayern gehen ja bekanntlich die Uhren anders und hier lebt man noch den Glauben mit all seinen Traditionen. Das ist auch so. Man darf nur nicht überall so ganz genau hinschauen. Sonst kommt man schon ins Grübeln, was von so manchem Bürokraten im Münchner Ordinariat so alles genehmigt wird. Ich denke da z.B. an das von den Münchner Kirchennachrichten bejubelte "Dschungelcamp" in der Heilig-Geist Kirche, das dann vorzeitig beendet werden musste. Angeblich, weil die Pflanzen gedacht haben, es sei schon Herbst und deshalb ihre Blätter abgeworfen hätte. Für mich sahen die Dinger aber ziemlich verlaust oder von sonstigen Schädlingen befallen aus ....

Hat man was draus gelernt? Nö. Deshalb gibt's jetzt zwar kein neues Dschungelcamp, aber ein bisserl Spaß muss trotzdem sein und deshalb durfte das Harthauser Dorftheater in die Wallfahrtskirche St. Ottilie einziehen. Wohlgemerkt, das ist eine geweihte Kirche, ein frühbarockes Kleinod. Aber wir ham's ja. Jeden weiteren Kommentar möchte ich mir ersparen. Interessieren würde mich allerdings, wer das genehmigt hat.



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