Sonntag, 12. Oktober 2014

Zur Synode, das wesentliche Problem ignorieren wir

Im neuesten Konradsblatt eröffnete uns eine Grafik, um was es der Synode alles ginge und welche familienrelevanten Themen doch diskutiert werden sollen.
Ich find die Grafik nicht mehr aber es ging so um alles mögliche homos,  künstliche Befruchtung, Alleinerziehende, Familie und Beruf, die langweiligen WvG's und wohl als  Feigenblatt um die  reiligiöse Erziehung der Kinder, und damit wären wir beim Problem.
Das Problem, das wir haben ist, dass die Eheschließungsformel "Wollt ihr die Kinder annehmen, die Gott euch schenken will" weit und breit keiner mehr ernst nimmt, sondern der Ansicht ist, dass man ja sagt zu den Kindern die man selber haben will bzw. seien wir ehrlich, nicht haben will und dass man von Gott der jeden Menschen denkt und will, in dem Zusammenhang höchstens im Käsefrauischen Sinn etwas wissen will, von wegen der Pille als Gottesgeschenk.



Um es mal abzukürzen, die Familie selber ist in der Krise, nicht erst seit gestern, JPII hat sich dazu geäußert, und auch  schon Paul VI, sowie Papst Benedikt in seiner ersten Enzyklika "Deus caritas est".
Alle haben sie festgestellt Familie ist mehr und anders als eine mehr oder weniger verbindliche Bettgeschichte, und mehr und anderes als eine Beziehung wo man gegenseitig Verantwortung übernimmt.
Wobei die Bettgeschichte und die Verantwortung schon Familie bilden, aber hier gilt einfach das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, oder was nutzen die Zutaten, wenn man nicht anfängt damit was zu  kochen, das macht keinen satt. Oder was nutzt es zu kochen wenn man keinen Topf hat?
Die gegenseitige Verantwortung  ist die Zauberformel auf die man sich heutzutage, gerne auch innerkirchlich zurückzieht, und wo man sich zwar ganz klasse vorkommt.
Jedoch ignoriert man dabei geflissentlich, dass primär die Verantwortung aus der Bettgeschichte kommt und Familie ursächlich bedeutet die Verantwortung für das, was die Natur, sprich Gott aus der Bettgeschichte hervorgehen lässt und damit die Verantwortung des Mannes, für den Bettpartner, der eben durch das Ergebnis der Bettgeschichte schwach, schutzbedürfig, mitgenommen und gefährdet wird.
Sowas heutzutage auch nur zu denken bzw. zu sagen gilt ja als frauenverachtend, und so und dann wundert man sich, dass es eben nicht mehr so funktioniert mit der Verantwortung und  es so viele alleinerziehende und wieder und nichtwiederverheiratete Geschiedene gibt.

Die Welt its schon verrückt, aber dass die Kirche da mitmacht, ist  bedenklich.

Um die Sache von einem anderen Aspekt her zu beachten, das nachkonziliare Lehramt hat ganz selten eingegriffen, was die ausufernden modernistisichen Publikationen angeht, einer der wenigen Fälle, wo es jedoch eingegriffen hat, war der sogenannten "Holländische Katechismus" wo  die Schreiber die alte Crux mit der Unauflöslichkeit der Ehe dahin gehend definierten, das "es Aufgabe der Eheleute sei, die Ehe unauflöslcih zu gestalten" und ja wenn es denen halt nicht gelingt, so what? "Warum den weinen, wenn man auseinander geht?", sang schon Zarah Leander.

Wie man in jedem hergelaufenen Kitschroman, jedem Krimi, jedem Jugendbuch, sofern es nicht ernsthaftestens katholisch ist, lesen kann, und das nicht seit gestern, ist das, was eine Beziehung zu einer ernsthaften macht, die Liebe, die Liebe, die einfach alles zudeckt.
Die Protagnoisten sind teilweise anderweitig verheiratet,  haben Unmengen von Affären gehabt, aber Hauptsache, sie lieben sich.
Wobei man den Verdacht nicht los wird, dass Liebe definiert wird, als "es geht mir gut mit dir, du tust mir gut"
oder wie ein richtig modernistischer, aber gutmeinender Pfarrer mal feststellte "Was mich am allermeisten erschreckt ist:  dass die Leute beim Traugespräch, immer darauf bestehen 1, Korinther 13 (/die Leibe ist langmütig...erträgt alles, glaubt alles...) als Lesung zu haben, und ich dann immer frage:  "Wollen Sie das wirklich alles leben????" und immer von beiden Seiten zu Antwort erhalte "Ich will das nicht alles leisten, aber er/sie soll so sein!"......................
Im Grunde entlarvt sich hier alles, weil das Gebot Christi lautet "Alles was du von anderen erwartest, das  tu auch ihnen"
Auf die Ehe bezogen heißt es, wenn ich versucht hinter das zu blicken, was in Buch und Film alles so an antichristlichen Lebensentwürfen vorgeführt wird, dann lande ich bei der Sehnsucht nach der Liebe, die stark ist wie der Tod, nach der  Liebe, die alle meine Macken und Mucken, Fehler und Verletzungen erträgt und heilt. Kurz die Sehnsucht nach dem Wahren , Schönen, Guten die in all dem wirren, irren, verkehrten bösen dennoch da ist.
Aber Aufgabe der Kirche ist nun mal nicht, all die wirren, irren, verkehrten, bösen Pfade gut zu heißen, sondern Licht zu sein, damit man umkehren kann.
Und die Kirche muss verkündigen das der der all das kann, alles tragen, ertragen, heilen und heiligen kein Mensch ist, und schon gar nicht der, dem ich im Dickicht der Gefühle und Triebe übern Weg laufe, sondern Christus alleine, der auch im Dickicht der Gefühle udn Triebe noch einen Weg weiß auch wenn das ein dorniger Weg ist.

Liebe ist in der Tat stark wie der Tod, sie ist aller Welten Herz, sie erhält das Weltall, sie ist göttlich, aber Liebe, wahre Liebe ist Opfer, und leider leben wir in Zeiten, in denen das Begehren das für sich selber was haben wollen, das sich selber gut fühlen (was alles nicht per se verkehrt ist)  mit der wahren Liebe, die sich am Kreuz zeigt, verwechselt wird.

Die Ehe kommt wie alle Sakramenten der Kirche, aus der Seitenwunde Christi und das merkt man ihr an.
Davon abgesehen hat sie eine ganz natürliche Grundlage, nämlich die Kinder zu kriegen und aufzuziehen, aber genau das geht vielfach gar nicht mehr, alles fuchtetlt einem in die Kindererziehung hinein, der Staat, die Schulen, die Kirchen indem sie all das versuchen zu überholen, die Medien mittels all dem unkontrolllierbaren Mist, und dazu, sozusagen als die Fundamente unterhöllend, fuchteln wir dem lieben Gott auch noch mittels Verhütung und wenn das nicht funktioniert Abtreibung, ins Handwerk.

Ja das müsste die Synode feststellen, feststellen, dass die Mehrheit der anvisierten Punkte wie alleinerziehend, homosexuell,  künstlich befruchtet und Vereinbarkeit von Arbeit und Familie für Mütter, für die Mehrheit der Katholiken Versuchung darstellt und für die, die warum auch immer der Versuchung erlegen sind, natürlich ein Weg zurück existiert, aber der nicht darin besteht, dass man den eigenen Lebensentwurf  als Familienmodell der Zukunft definiert.
Noch was irgendwer wird mir jetzt wieder mit ergreifenden Geschichten. von unschuldig verlassenen Frauen mit 15 Kindern kommen, ja das gibt es, meine Großmutter war auch eine solche (jedoch keine 15 Kinder) sie hat es getragen wie ein Mann und ist eine der wenigen wirklich heiligen Menschen gewesen, denen ich jemals begegnet bin.
Sie hat das immer als ihr Manko betrachtet und hat alles getan andere von dem Schritt abzuhalten, weil auch  zum Verlassenwerden gehören 2, was, denke ich mit zu ihrer Güte, beigetragen  hat.

Man verstehe mich nicht falsch, natürlich sind die meisten Ehen halt so ne Sache, schwer bis schwerst und man kann schon verstehen das man sich in den aktuellen Wellnesszeiten, in denen wir leben mit der Treue schwerer tut, als in eh schon anstrengenden Zeiten.
Aber wenn die Kirche nicht mehr darauf besteht, dass ein Sakrament ein Sakrament ist, sprich etwas was aus der Seitenwunde Christi kommt, eine Aufgabe, schwer aber zu bewältigen in der Kraft des Kreuzes Christi, wenn die Kirche das nicht mehr weiß, dann weiß sie wenig von Christus und seinem Kreuz, und Wellnessverein, Sozialverein, das können andere besser!

Und um es noch mal von einer anderen Seite zu beleuchten, in dem Moment wo die Kirche die Ehe auf die "Liebe" reduziert und der Liebe sozusagen die komplette Verantwortung zuschustert, für das Gelingen, das Glück und  die Dauer sowohl der Eheleute, als auch der Kinder, in dem Moment weigert sich die Kirche zu tun, für was sie gut ist, nämlich die Herde zu weiden und zu hüten.
Ich finde gerade die modernen Lebensentwürfe haben was gemeines, weil im Grunde sagt man den Leuten "Euer Problem" und das ist das was die Hohenpriester dem Judas Iskarioth sagen, als er mit den Scherben seiner Reue zu ihnen kommt.
Ja damals als es um den Beratungsschein ging stellte Bischof Dyba irgendwann mal fest, dass es um genau 150DM = 30 silberne 5 Markstücke ging, die die Caritas mehr vom Staat erhalten hat, wenn sie den Schein vergeben hat, als wie wenn sie ein Beratungsgespräch ohne Schein geführt hat.
Aber darüber sind wie ja hinaus, Abtreibung, Verhütung, wen interessiert das noch von unseren Bischöfen und diejenigen die dahin kommen einzusehen, dass sie sich verlaufen haben, denen sagen unsere Bischöfe "Ach blieb doch in deinen Dornen, wenn wir dich da rausholen wollen, dass tut doch noch mehr weh!"

Wir wollen beten, dass ich mich irre, wir wollen beten, dass der Heilige Geist wirkt und die Bischöfe den Eheleuten helfen und nicht einfach Farbe verteilen um die Dornen bunt anzumalen

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