Sonntag, 16. November 2014

Gedanken zur angedachten Veränderung der Lehre, ohne sie zu verändern wegen der WvHG's und so

Der Leiter der deutschen Sektion von Radio Vatican  verteidigt  hier (ich meine was will er auch sonst machen, der arme Kerl) den bevorstehenden Wandel der katholischen  Sexualmoral, der aber im Grunde nicht zu verteidigen ist.
Er macht das sehr geschickt, indem er auf das angeblich veränderte Verhältnis zu den Juden hinweist und dabei so tut, als sie die Postion Martin Luthers die katholische gewesen und so tut, als seien die deutschen Christen, die behaupteten das Jesus ja gar kein Jude gewesen wären, sondern Galiläer, ebenfalls Katholiken gewesen.
So will er die Bahn bereiten für die Veränderung der katholischen Ehelehre und findet auch einen netten Aphorismus der da lautet "Die Dinge müssen sich ändern, um zu bleiben"
Hört sich nett an, aber die Dinge können grad machen was sie wollen, sie werden am Ende nicht  bleiben, sondern vergehen.
Uns ist aufgegeben festzuhalten, was wir haben, wie man in den berühmten Sendschreiben an Beginn der Offenbarung des Johannes nachlesen kann.
Ich geb ja zu, dass die Offenbarung des Johannes ein Buch mit lauter ungeöffneten Siegeln bzw Anspielungen bzw unklaren Bildern ist. aber diese Sendschreiben sind doch klar.
an "Sei treu bis in den Tod; dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben." lässt sich nicht rumdeuteln und an "Ich lege euch keine andere Last auf. Aber was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme" auch nicht.
Christen könne sich nicht wirklich wandeln weil Christus, derselbe ist gestern, heute und morgen!

Als ich jung war, warf man der Kirche vor, dass sie um ihre Leute zu behalten heute so und morgen so lehren würde und selber davor zurückscheuen würde konsequent zu sein.
Das ist es aber, was die Kirche groß gemacht hat, dass es Leute gab, denen die einmal erkannte Wahrheit wichtiger war, als Besitz (mit Freude habt ihr den Verlust all eurer Güter auf euch genommen (Hebr. 10,34) und Leute, denen die einmal erkannte Wahrheit wichtiger war als das eigene Leben, die Märtyrer, das hat der müden, in den die Seele doch nur traurig machenden Vergnügungen versunkenen Antike geholfen, das Zeugnis es gibt eine Wahrheit und die ist eine Person.
Weil dem so ist, deshalb muss man sich keine Sorgen machen, aber wenn die Kirche jetzt anfängt, sich so aufzuführen, wie es ihr ihre Feinde schon immer unterstellen, es nämlich mit der Wahrheit nicht so genau zunehmen, dann werden die einen, die die Wahrheit suchen sich enttäuscht abwenden, die anderen, werden sagen "Seht so ist sie: ein Verein scheinheiliger Messdiener, die Infame eben!"

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