Donnerstag, 6. November 2014

"Gegen meine Kohle hast Du doch gar keine Chance...."




Als ich heute früh so über meine twitter-TL flog und mir dann immer die interessantesten katholischen News rauspicke, kam mir nach dem lesen von zwei Artikeln die Assoziation zu dieser Szene aus der BR-Kult-Serie "Kir Royal".

Irgendwie scheinen die Figuren austauschbar. Aber die Rollen die gleichen. Seit Tagen hört man ja vom modernistischen Teil der deutschen Bischöfe ein selbstbewusstes ".... wir bestimmen, was bei der Familiensynode rauskommen wird". Da kommt man ins Grübeln. Schließlich hat die Deutsche Kirche ja im Vatikan nicht mehr besonders viel zu melden. Man kann das z.B. an Kleinigkeiten beobachten. Es gibt immer noch kein news.va auf Deutsch. Im Gegenteil, es ist sogar noch schlimmer geworden. Denn der Livestream der Generalaudienzen, Angelusgebete Messfeiern etc. läuft jetzt über youTube. Und der ist ebenfalls in Deutschland nicht zu empfangen (wg. der Gema). Und es scheint offensichtlich auch niemanden zu interessieren.

Trotzdem glauben die Deutschen Bischöfe mal wieder, die ganze Kirche müsste nach ihrer Pfeife tanzen.
Und da stellt sich die Frage: Woher nehmen die ihr Selbstbewusstsein? Nun gut, Kardinal Kasper fühlt sich als "Liebling des Papstes" und Kardinal Marx schwimmt in seinem Windschatten. Aber reicht das aus, um die ganze Kirche "auf deutsche Linie" zu bringen? Eher nicht. Und genau darüber macht man sich jetzt in den englischen Medien Gedanken.
Vor einigen Tagen legte der katholische Blogger "Rorate Caeli" vor. Inzwischen wurde das Thema vom eher liberalen "Spectator" aufgegriffen. Ein sehr lesenswerter Artikel übrigens, der sich generell mit dem derzeitigen "Bürgerkrieg" in der Kirche auseinandersetzt.
Ganz auf die Reichtümer der deutschen Kirche hat sich die CNA "eingeschossen". Einmal mehr zeigt sich, dass die Außenwirkung der deutschen Kirche miserabel ist - auch wegen der Auftritte gewisser deutscher Bischöfe. Da bleibt von Kardinal Kaspers "Barmherzigkeit" ganz und gar nix mehr übrig.
Tja, wer so weit vorprescht, muss es sich gefallen lassen, ins rechte Licht gesetzt zu werden.
Warten wir also ab, wie Kardinal Napier, Burke, Pell usw. auf die Deutschen Geldkoffer reagieren werden.




1 Kommentar:

  1. Das was der deutschen Kirche am wenigsten fehlt ist Geld. Wie "die Welt" jüngst berichtete werden die Kirchensteuereinnahmen in diesem Jahr nochmals um 86 Millionen steigen – und das trotz sinkender Mitgliederzahlen.

    Es ist also genug Geld da. Das können die Bischöfe für innerkirchliche Projekte und außenwirksam auch für soziale Zwecke ausgeben und sich dann auf die eigene Schulter klopfen und stolz sein, was man alles Gutes tut.

    Warum soll man sich bei solch sprudelnden Einnahmequellen mit Kleinigkeiten wie etwa dem Glaubensschwund u.ä. belasten?

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