Montag, 17. November 2014

Wer mit 17 kein Sozi ist, hat kein Herz - wer mit 40 immer noch einer ist, keinen Verstand.

Ja, ich weiß, der Spruch ist soooo alt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er wahr ist.

Wir kennen sie ja alle, diese vor sich hinpubertierenden Alt-68er, die uns täglich Beweise für die Richtigkeit dieser Aussage liefern.  Heutiges Beispiel: Matthias Drobinski, seines Zeichens SZ-Redakteur (er würde ja nicht eingestellt, wenn er kein Linker wäre), zuständig u.a. für die katholische Kirche.
Und wenn so älter gewordene Linke sich dann so umschauen in der Welt, können sie es gar nicht fassen, dass tatsächlich auch Menschen gibt, die einen Verstand haben und diesen auch benutzen.
Deshalb konnte ein Artikel wie dieser auch nur von einem SZ-Redakteur kommen.
Sozis schließen halt von sich auf andere und dann passiert das schon mal, dass man über das eigene kleine Denken nicht hinauskommt.
Deshalb ist es für Herrn Drobinski wahrscheinlich auch gar nicht vorstellbar, dass ein Mann wie Papst Benedikt im Laufe seines Lebens neue Erkenntnisse gewinnt und deshalb dazu steht, dass er seine Sicht auf die Dinge eben geändert hat.

Zu schade aber auch, dass der Strohhalm, an den sich die Kasper-Fraktion (inkl. der sie unterstützenden Medien) geklammert hat, jetzt einfach weg ist. Als Josef Ratzinger diesen Text 1972 schrieb, konnte er wahrscheinlich auch nicht ahnen, dass es einmal eine Zeit geben würde, in der die Ehescheidung fast so normal ist wie die Eheschließung.

Benedikt XVI hat einfach von seinem Recht an der eigenen Arbeit Gebrauch gemacht und den Text an sein heutiges Denken angepasst. Wir können das gut verstehen, dass er den Gebots-Abschaffern nicht auch noch Munition liefern will.

Kommentare:

  1. Man muß bei den in ihrer 60-Jahre -Denke fest einbetonierten Neojakobinern à la Drobinski (oder wie der heißt) nebst ihren spinnwebenbedeckten Konsumenten immer mit bedenken, daß sie alles, was außerhalb ihres Ideologieblickfeldes passiert, immer erst etwas später bemerken. Und so ist es erst jetzt zu besagtem Herrn D. von der SZ durchgedrungen, daß es in Rom, hinter den leoninischen Mauern spätestens seit der Synode und dem Kasper-Fiasko gewaltig kriselt und im Gebälk knirscht. Die 60-70-er Jahre-Theologie, nebst ihren Protagnisten ( Kasper, Lehmann & co) ist in Gefahr, da greift der wackere Herr Drobinski, als treuer Vasall der o.g.Theologen natürlich zu den Waffen, äh zur Tastatur und attackiert erstmal, obsessiv würde der aktuelle Pontifex sagen- den Emeritus. Tapfer, mutig!
    Wir kennen kennen das aus der Sage: die Nibelungentreue, und wissen auch, wohin die führte. Sie auch Herr Drobinski?

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  2. Athener Eule17.11.14, 20:44

    Wie man hört, will die KNA jetzt in einem "Rechercheverbund" mit der SZ intensiv untersuchen, ob der kleine Joseph Ratzinger nicht während seiner Kindergartenzeit theologisch Relevantes zu Scheidung und Kommunion für alle gesagt hat und dieses dann gegebenenfalls durch ihren Hoftheologen Schockendorff bewerten lassen.

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