Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender: Wer hat den größten?

Mit Superlativen muss man ja in diesen Tagen vorsichtig sein - gibt's doch jeden Tag neues. In diesen Tagen flattern uns ja eine ganze Menge Adventskalender ins Haus ... von kleinen Aufmerksamkeiten über Bloggerkalender und twitter-Türchen usw. Da muss man sich schon anstrengen, um aus der Masse hervorzustechen.
Und das ist dieses Jahr den Münchnern gelungen! Ein Adventskalender der Superlative. Erfunden und betreut von unserem Münchner Superstar-Priester Schießler, allgemein bekannt als Pastor Fliege der katholischen Kirche. Neben seinen diversen Talkshows etc. hat er in diesem Jahr noch Zeit gefunden, die Münchner mit einem "lebenden Adventskalender" zu überraschen.
Die schöne Barockkirche Heilig-Geist dient diesmal als Kulisse für Münchner Stars, die sich unentgeltlich zur Verfügung stellen, für Auftritte in der Kirche, damit das Publikum für die Flüchtlinge spendet.
Los geht's heute mit einer Lesung durch den allseits bekannten Autor von Spiegel und SZ,  Stefan Klein. Er liest aus seinem Text über Flüchtlinge "Die Welt am Draht". Wie der Herr Klein über Kirche und Glauben denkt, konnten wir nicht rausfinden, aber als Chefreporter der SZ braucht er eine linke Grundhaltung, sonst würden die ihn gar nicht einstellen.

In den kommenden Tagen werden weitere Promis in der Heilig-Geist-Kirche auftreten, u.a. Senta "Die Kirche wird mir immer fremder und ferner" Berger, oder Konstantin (der Katholik, der vor zwei Jahren seiner Kirche den Rücken gekehrt hat) Wecker, aber auch Michaela May, die an einen Gott glaubt, der in jedem Glauben vorkommt. Mit dabei sind auch Luise Kinseher, Christian Stückl, Brigitte Hobmeier,  die alle in ihrer Kindheit durch den Glauben so traumatisiert wurden, dass sie ihn jetzt verändern und dem Zeitgeist anpassen wollen. Wer sonst noch mit dabei ist, wird täglich vormittags über die Website des Erzbistums München bekanntgegeben, wenn man auf die entsprechende Zahl klickt. Viel Spaß also für alle, die von Schoko-, Lego-, Zigaretten-, Parfüm-Kalendern überfrachtet sind. Die Erlöse der Veranstaltungen kommen übrigens Flüchtlingen zugute. Da hoffen wir mal, dass den Münchnern nach dem stressigen Weihnachtsshopping und dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch etwas Geld in der Börse verbleibt, damit dieser großartige Charity-Event auch ein finanzieller Erfolg wird.

Ich find's  sehr schade, dass ich da nie hin kann. Das Timing passt aber einfach nicht: Diese Woche beten wir abends in St. Peter die Novene zur Unbefleckten Empfängnis Mariens, am Montag feiern wir das Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis", eine gute und wichtige Gelegenheit, der Gottesmutter für ihren Schutz und ihre Liebe zu danken. Das ist allemal wichtiger für unser Land und unsere Stadt.


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