Dienstag, 23. Dezember 2014

christliche Zeichen in der hochtechnisierten Welt

Kollege Geistbraus hat damit angefangen und nach dem, was mir heute morgen geschehen ist, fühle ich mich berufen die "Serie" fortzusetzen.
Hatte ich gestern hier weihnachtsgeputzt und dabei auch den Router etwas entstaubt, mit dem Nebeneffekt, dass Internet und Telefon nicht mehr funktionierten.
Das übliche Notfallmittel, Netzstecker ziehen, warten,  und dann wieder einstöpseln, funktionierte nicht.
Zunächst dachte ich, "Die B...männer von  der Telekom machen da bestimmt wieder was am System, morgen wird es wieder in Ordnung sein, ärgerte mich und begab mich zur Ruhe.
Am Morgen funktionierte es immer noch nicht.
Daruf rief ich  bei der Telekom an und ein netter Mensch erklärte mir, dass ich wohl bei dem unsachgemäßen Rumgefummel am Router selbigen resettet habe und den jetzt neu konfigurieren müsse.

Das habe ich dann mit seiner Hilfe getan und bin jetzt in der Lage selbigen Post zu schreiben und ins Netz zu stellen.
Weil ja die Weihnachtsstimmung in der Luft liegt, dachte ich mir, so ähnlich ist das auch mit der Erlösung.
Die Analogie ist die Form, das Muster, nicht die Qualität und Quantität des Vorgangs, damit mich keiner falsch versteht.



Der Mensch behandelt die Schöpfung, und das ist zunächst der Mitmensch und sich selber, aber auch den Rest der Schöpfung, z.T mit bester Absicht, unsachgemäß.
Also so wie ich in der Absicht "alles sauber zu haben", was ja an und für sich löblich ist, auf den Knopf am Router gedrückt habe, auf den ich nicht hätte drücken sollen, oder anders ausgedrückt mich an Dingen vergriffen habe, von deren Interna ich wenig verstehe, die ich also besser einfach in Ruhe gelassen hätte, so funktioniert oft das was man Sünde nennt.
Um ein Gut zu erreichen, überschreite ich Grenzen. Die Sünde ist also (meist) nicht primär das Gut, das angestrebt wird, sondern die Methode, oder auch die Nichtbeachtung der eigenen und fremden Lage und Grenzen.

So wie ich dann hilflos vor dem nicht funktionierenden Internet stand, und die Schuld anderen zuschob, "die B....männer von der Telekom!" reagiert der Mensch auch häufig.
Manchmal funktionieren auch die gesellschaftlich anerkannten Wege zur Problemlösung, bzw zum Umgehen mit den Folgen des Fehlers, z.B Netzstecker ziehen u.s.w. oder eben "Gönn dir was" "Geh mal shoppen" oder eben "Try again"
Manchmal geht es eben nicht und man braucht Hilfe.
Hilfe die einem hilft die Folgen des eigenen Tuns zu beseitigen.
Insbesondere weil es zum Wesen der Sünde gehört, dass man die Folgen eben genau nicht überblickt, weil man eben ja nicht bewusst die negativen Folgen wählt, sondern um des einen anvisierten positiven Effekts willen, Grenzen überschreitet, die man nicht überschreiten soll und deshalb eben von dem gewünschten positiven Effekt Abstand nehmen sollte.

Weil das so ist,  weil der Mensch eben prinzipiell nicht in der Lage ist, die Folgen seines Tuns zu überblicken, könnte er es, wäre Hellseherei nicht so was dubioses, deshalb gibt es die Gebote Gottes.
Weil Gott aber, im Gegensatz zu den Menschen, in der Lage ist, die Folgen der Handlungen und Nichthandlungen der Menschen zu überblicken, hat er uns den Erlöser gesandt.

Gott sei Dank!

Wer es genauer wissen will, wie das ist mit dem Erlöser, der klicke hier 

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