Sonntag, 21. Dezember 2014

Maria hat geholfen.

Die Versuchung ist ja immer groß, Dinge, die auf der Welt geschehen, immer auch irgendwelchen Menschen zuzuordnen.
An eine Hilfe aus dem Himmel glauben ja nicht einmal mehr unsere Bischöfe und da ist die Versuchung groß, es den Säkularen gleichzutun, und Ereignisse gerade den Leuten zuzuschreiben.

Es gibt immer Leute, die sich die Verdienste anderer gerne an die Brust heften. Das ist im täglichen Politikgeschäft ja gang und gäbe. Und die fremden Federn sind ein beliebtes Accessoroire in diesen Zeiten.

Ja, mit Gott rechnet heute niemand, das hat ja Friedlon in seinem Blog auch sehr schön beschrieben, auch wenn es da um etwas ganz anderes ging.

Denn auch die positiven Dinge, die von diesem Gott der Liebe und seinen Heiligen ausgehen, will man in diesen Zeiten gerne ignorieren.

Deshalb wundert es uns nicht, dass man gerade wieder einmal stark damit beschäftigt ist, die Aufhebung des Kuba-Embargos durch die USA an den weltlichen Beteiligten festzumachen.


Und bevor hier wieder Legenden gestrickt werden ... wollen wir doch mal die Chronologie bemühen:

Es war 1997, die Mauer, die Ost und West trennte, war gefallen, der Kommunismus in Ost-Europa und Russland lag in Scherben, auch die chinesische Führung befand sich bereits auf dem Weg zur ungezügelten Marktwirtschaft. Da wurde es um das noch immer kommunistische Kuba ziemlich einsam. Die Gebete des hl. Johannes Paul II hatten also weltweit gewirkt. Auch auf Kuba gab es ein Wunder: Im Vorfeld seines Besuches im Januar 1998 erklärte Fidel Castro erstmals das Weihnachtsfest zum Feiertag für Kuba.
Ein großer Moment war das Zusammentreffen von Johannes Paul II und Fidel Castro




Bei der Feier der großen Messe in Havanna war auch Fidel Castro zugegen und Johannes Paul sprach während seiner Reise auch das Embargo durch die USA an und forderte die USA auf, dies zu beenden.



Neben Havanna besuchte Johannes Paul auch Santiago und die Jungfrau von Cobre, wo er seine Anliegen für das Land und die Welt vorbrachte.

Eine weitere Papstreise nach Cuba ist uns noch in guter Erinnerung:
Seine vorletzte Große Reise führte Papst Benedikt im März 2012 nach Cuba. Er kam aus Mexiko, wo wir uns immer wieder gerne an die große Begeisterung erinnern, die ihn dort begleitete. Und doch war uns ein bisschen bange, wie man ihm wohl in Cuba begegnen würde.
Benedikt reiste nach Kuba, um dort das "marianische Jahr" zu begleiten, mit dem "400 Jahre Entdeckung der Jungfrau von Cobre" gefeiert wurden.
Da war es klar, dass er seine Erste Heilige Messe vor der Statue der Jungfrau in Cobre feierte. 250.000 Menschen waren anwesend, unter ihnen unerwartet der kubanische Präsident Raul Castro





In einem langen Gebet vor der Statue bat Papst Benedikt für die Leidenden, die Verfolgten und die, die Freiheit wollen.

... und am Jubel, der Papst Benedikt begleitete, als er in Havanna eintraf, können wir uns immer noch nicht satt sehen (auch wenn das Video leider immer noch diesen Link zu YouTube hat)



Seine letzte Messe vor der Rückreise feierte Papst Benedikt mit 500.000 in Havanna. Wieder dabei: Raul Castro, der Staatspräsident und Bruder Fidels ....




... der es sich auch nicht nehmen ließ, mit Papst Benedikt zusammenzutreffen. Castro's Tochter hatte im Vorfeld schon geäußert, dass ihr Vater wieder zum Glauben gefunden habe. Die Gebete seiner Mutter, die ihren Sohn der Mutter Gottes von Cobre ans Herz gelegt hatte, zeigen also Wirkung. Während des Gesprächs bat  Fidel Castro Benedikt um ein paar Bücher und wir hoffen, er hat sie inzwischen auch gelesen.



Denn die Cuba-Reisen von zwei Päpsten und die intensiven Gebete der beiden Päpste zur Gottesmutter haben ein weiteres Wunder bewirkt. Vor ein paar Tagen hoben die USA das Embargo gegen Kuba auf. Die "Libertad"-Rufe nach der heiligen Messe werden also in ganz kleinen Schritten möglich. Wie schön!!!

Allerdings fragen wir uns, warum insbesondere die katholischen Medien incl. Radio Vatikan das Wirken der Gottesmutter von Cobre nicht einmal erwähnen. Gibt es da nicht einen Grund, Maria einmal mehr für ihre Hilfe zu danken?

Lässt sich dieses Wunder tatsächlich mit ein paar politischen Gesprächen und einem Briefwechsel zwischen Papst Franziskus und Präsident Obama erklären? Das glauben wir nicht.

Wie so oft hat die Gottesmutter hier kräftig mitgeholfen. Wir danken Maria, dass sie die Gebete von Benedikt XVI und Johannes Paul II und von vielen Kubanern erhört hat.









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