Mittwoch, 3. Dezember 2014

Mediensuppe: Es ist angerichtet ....

Während uns aus Italien ja immer die neuesten Nachrichten erreichen, und wir schnell wissen, was wirklich abgeht in Rom - versucht man in den deutschen Medien immer noch den "Super-Franziskus" zu verkaufen. Den Mann der alles richtig macht - befeuert und unterstützt von den "richtigen" Kardinälen (die seit den letzten Tagen ob ihres Lobbyverhaltens zumindest in Italien und England in aller Munde sind).
Das jedoch ficht die deutschen Medien nicht an: wenn man sich diesen Beitrag von Report München anschaut, und die Hintergrundinformationen dazu hat, staunt man nicht schlecht. "Alles klar in Santa Marta und drumherum" oder so ähnlich ... ja - wenn nicht - diese "bösen bösen bösen konservativen Kardinäle (man achte auf die dramatische Musik) dem Papst seinen Job so vermiesen würden. Sie wollen es einfach nicht zulassen, dass er mit seinem "Team Bergoglio" an Kirche und Lehre herumbastelt und somit den Glauben verwässert.



Tolle Geschichten hört man da ... die zwar nicht neu sind, aber immer wieder beeindrucken. Ich will ja jetzt nicht behaupten, dass Report München (der BR hat ja kein Büro mehr im Vatikan) der vatikanischen PR aufgesessen ist, aber irgendwie kann einem die Moderatorin schon fast leid tun, was sie dem erstaunten Zuschauer da auftischen muss.
Buon Pranzo!

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