Dienstag, 16. Dezember 2014

Mit Leib und Seele: Münchner Rokoko, der himmlische Rausch

Seit 12. Dezember kann man in der Münchner Kunsthalle in der Theatinerstraße eine Ausstellung anschauen, die man lt. Aussage des Leiters Roger Diederen in den nächsten 50 Jahren so nicht mehr sehen wird. In Zusammmenarbeit mit dem Erzbistum München und Freising ist es gelungen, diese einzigartige Ausstellung zusammenzustellen. Viele Figuren, stehen normalerweise in den Münchner Kirchen, andere entstammen dem Museum der Erzdiözese.
Aber so zum Greifen nah sieht man sie selten. Ein Muss also für alle, die sich an Putten, Heiligenfiguren, Engeln und reichverzierten Christus- und Marienfiguren nicht sattsehen können.
Interessant, die Aussage im Text des BR-Films: Das Rokoko diente auch dazu, dass die Kirche sich mit diesen Blicken in den Himmel und viel Protz und Prunk gegen die Aufklärung durchsetzen und die Menschen für die Kirche zurückgewinnen wollen. Noch interessanter, dass die sich heute wundern, dass die Menschen die Kirche in Scharen verlassen, wenn sie ihre heiligen Messen in unheiligen Garagenkirchen feiern müssen.
Der Film des BR ist ein einziges Fest für die Sinne:




Hier noch ein Interview mit dem Leiter der Ausstellung Roger Diederen.



Weitere Infos gibt es hier bei den Münchner Kirchennachrichten

Oder direkt bei der Kunsthalle der Hypo-Stiftung.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. April 2015

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