Freitag, 12. Dezember 2014

München - das neue Rom!

Eigentlich gilt der Untertitel "München - das deutsche Rom" schon seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. München wurde ja durch den Schutz der Patrona Bavariae weitgehend vor Zerstörungen durch die Protestanten verschont und so konnte sich der mächtigste deutsche Fürst, Herzog Maximilian von Bayern den angenehmen Dingen widmen. In seiner Hauptstadt München ließ er, wie schon sein Vater, prächtige Kirchen und Spitäler bauen. Die Bayern als kunstliebendes und kunstfertiges Volk bekannt, fingen an, aus ihrem Land ein weit sichtbares Zeichen des katholischen Glaubens zu machen. Und das wirkt bis heute. Viele Bauten hatten italienische Vorbilder und so wurde München schon bald "deutsches Rom" genannt. Das ist bis heute so geblieben, wir freuen uns noch immer darüber, die nördlichste Stadt Italiens genannt zu werden.
Und wir dürfen begeistert in die Zukunft blicken! Denn es wird immer besser:
Die Italiener haben ohnehin Monaco di Baviera als ihre Lieblingsstadt nördlich der Alpen erkoren. Das konnte man am letzten Wochenende wieder deutlich sehen, als sie ihren Feiertag dazu nutzten, München und seinen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Darüber freuen wir uns, denn es war das Bestreben unserer Könige, die Kunst und Kultur Italiens nach Bayern zu bringen.

Ja und gestern durfte ich dann folgendes in den Münchner Kirchennachrichten lesen:
"Münchner Kardinal Marx: Auf ihn hört Papst Franziskus". Das hören wir aus dem berufenen Munde von Pater Hagenkord, der als Leiter der deutschen Abteilung von Radio Vatikan ja direkt am heißen Draht sitzt: „Selbstverständlich“ antwortet der Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan im Münchner Kirchenradio auf die Frage, ob Papst Franziskus auf den Münchner Kardinal hört." 

Haben wir echten Bayern uns noch damit begnügt, dass einer der unseren in seiner Bescheidenheit und Demut ein paar Jahre von Rom aus die Kirche regieren konnte. Da musste dann erst ein Preiß (der ja angeblich zu den bewussten 30 Kardinälen gehören soll) daherkommen, um uns zu zeigen, dass das viel einfacher geht:
Man regiert die Kirche direkt von München aus.

Luja sog i - mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

Und auch wettermäßig können wir heute voll mithalten:
8 Grad und Sonne satt!
Bildquelle: Webcam Münche.de heute11:45 Uhr

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