Samstag, 31. Januar 2015

Das liebe Geld? Wirklich?

Oder doch eher der Franziskus-Effekt oder Politisierung der Kirche?

Man erlebt ja so manche Überraschung in diesen Tagen. Da geistert ein WON-Artikel durch die katholischen Medien, in denen die Menschen mal wieder darauf vorbereitet werden sollen, warum so viele die Kirchen verlassen: Die Banken sind schuld, tönt es unisono aus den Leitungsbüros der katholischen und evangelischen Bischofssitze. Ist doch schön, wenn man einen Sündenbock gefunden hat und aller Welt mitteilen kann, dass die Kirchenaustritte im Jahr 2014 allein auf der Tatsache beruhen, dass die Banken Kapitalertragssteuer direkt an die Kirchen abführen müssen.
Da rechnen wir doch mal auf dem kleinsten Nenner: 800 Euro Kapitalertrag sind steuerfrei. Das was darüber liegt muss also mit 25% versteuert werden. 8 % darauf gehen an die Kirche. Man muss also schon ein sehr großes Vermögen haben, dass dieser Betrag überhaupt ins Gewicht fällt. Aber sei's drum. Die Ausrede mit den Banken lässt die Kirchenführer ruhig schlafen, denn gegen die "Geiz-Mentalität" kann man halt nix machen.

Nun, da möchte ich doch einigen Herren mal empfehlen, sich einmal die inzwischen mehr als 700 Kommentare unter diesem Artikel durchzulesen. Neben den üblichen linken Sprechblasen à la, die Kirche hat zuviel Geld und bekommt zuviel Geld (gääääähn), kommen da ganz andere Austrittsgründe zutage. Sehr oft hat man den Eindruck, dass die meisten mit der Politisierung der Kirche nicht einverstanden sind.
Vielen ist die Tatsache, dass die Kirchen hinter roten und grünen Fahnen herlaufen ein Grund, aus der Kirche auszutreten. Und viele vermissen die Spiritualität und die wahrheitsgemäße Vermittlung des Glaubens.

Auch bei vielen Kirchenmitgliedern hat sich wohl einiges aufgestaut in den letzten Jahren und so manches Verhalten hat wohl die Entscheidung für den Austritt beschleunigt, z.B. die "mutige Lichtaus-Aktion" in Köln.
Dieser kurze Kommentar deshalb als Beispiel "Es ist auch der Dank an die "Lichtausmacher" aller Coleur."

Stark kritisiert wird aber nicht nur die einseitige Hinwendung nach Links und Grün innerhalb der Kirche, sondern auch das Einknicken vor dem Islamismus und die Tatsache, dass sich in der deutschen Kirche niemand für die verfolgten Christen insbesondere im Nahen Osten, einsetzt.

Wir können davon ausgehen, dass keiner unserer Hirten sich die Mühe macht, einmal diese Kommentare durchzulesen. Denn das würde sie in ihrer Ruhe doch erheblich stören.

Trotz allem - wir halten durch und bleiben im Gebet vereint:



3 x täglich zur Bekehrung der Ungläubigen!




2 Kommentare:

  1. Darüber hab' ich mich auch schon echauffiert, aber mit etwas zuviel Gefühl, fürchte ich. Ihr bringt es hier noch einmal verständlicher, danke dafür!

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    1. Irgendwie klappt das nicht mit dem Link, deshalb stelle ich ihn hier nochmals rein. Der Beitrag ist wirklich Klasse und bringt es auf den Punkt. Unbedingt Lesenswert!

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